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Sonntag, 23. Februar 2020

Apfel-Marzipan-Kuchen

Mein Blog hat in den vielen vielen vergangenen Monate genau das durchgemacht, was viele Blogs so durchgemacht haben - eine Durststrecke. Ob und inwieweit die jetzt beendet ist, wag ich noch nicht abschließend zu sagen. Aber eins kann ich sagen, Backen und Biken sind noch immer ein Teil meines Lebens und mal sehen, welchen Teil das Bloggen wieder einnehmen wird.

Dazu heute ein neues Rezept für den geneigten Leser.

Wer mich kennt, weiß um meine Liebe zu Apfelkuchen. So ist es nicht verwunderlich, dass ich von Zeit zu Zeit auch immer mal wieder ein neues Apfelkuchen Rezept ausprobiere - so wie diesem heute: einen Apfel-Marzipan-Kuchen.



Zutaten:
180g Butter (auf Zimmertemperatur)
180g Marzipan
3 Eier
100g Zucker
1TL Backpulver
180g Mehl
gehobelte Mandeln

Zubereitung: 
  • Butter und Marzipan lange, lange, lange gemeinsam aufschlagen - bis beide zusammen eine cremige Masse bilden
  • nebenbei (wenn man eine Kitchenaid hat, dann rüht die ja fein die Masse cremig) 3-4 Äpfel schälen und in Stücke schneiden
  • dann einzeln die Eier in die Buttermasse geben und jeweils mindestens 1 min kräftig unterrühren
  • dann noch Zucker, Backpulver und Mehl dazu und alles nochmal kräftig verrühren
  • anschließend einfach mit dem Rührlöffel die Apfelstücke unter den Teig heben (ein paar Stücke aufheben)
  • die Teig-Apfel-Mischung in eine 26er-Backform geben - obendrauf die restlichen Apfelstücke und die gehobelten Mandeln
  • ab damit in den auf 180°C vorgeheizten Ofen für 45-50 min - die Stäbchenprobe entscheidet - fertig!
Fazit: Ein Kuchen für alle, die Äpfel und Marzipan lieben. Der Kuchen ist fluffig, saftig und stimmig im geschmacklichen Zusammenspiel von Apfel und Marzipan. Ich kann ihn nur empfehlen - Nachbacken ist zwingend geboten. 

Äpfel in Stücke schneiden

Butter-Marzipan-Creme dann kommende die Eier dazu.

Einfach die Äpfel im Teig unterheben

Ab in den Ofen




Mittwoch, 16. März 2016

Cherry Almond Coffee Cake - Kirsch-Mandelnkuchen

Auch zum Geburtstag gibt es ja bekanntlich Kuchen. Hier halte ich es so, dass ich mich auch gerne selbst mit einem Kuchen beschenke. Nur die Frage war: Welcher soll es dieses Jahr sein? So richtig hatte ich keine Idee. Das Internet machte mich nicht wirklich schlauer. Also mussten meine diversen Backbücher herhalten. Fündig würde ich dann in „Let’s bake“ von Cynthia Barcomi und wie es zu meinem Kuchengeschmack passt, war es ein ganz einfacher Kuchen, der es mir am meisten angetan hatte. Ja, Kuchen und keine Torte oder sowas  – immerhin bin ich ja der kuchenbiker und nicht der tortenradler.

Das ist er nun: der Cherry Almond Coffee Cake. (nach Cynthia Barcomi mit kleinen Abwandlungen von mir)


Natürlich mit Sahne!

Ich liebe meine rechteckige Form.


Die Zutaten:
1 Glas Kirschen
80g Zucker
4 EL Kirschsaft
2 EL Stärke

150g Zucker
150g weiche Butter
2 Eier
325g Mehl
50g geriebene Mandeln
1 Pä. Backpulver
100g Marzipan
2 TL Vanilleessenz (oder 1 Pä. Vanillezucker)
200g saure Sahne
100g weiße Schokolade
100ml Milch

50g gehobelte Mandeln

Die Zubereitung:
  • die Kirschen abtropfen lassen und ein wenig Saft auffangen (4EL)
  • die Kirschen dann mit Zucker, Saft und Stärke in einem Topf geben und alles kurz unter ständigem rühren aufkochen lassen bis es blubbert und dann vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen
  • die weiße Schokolade in der Milch in einem Topf auf dem Herd schmelzen lassen
  • Marzipan auf einer Reibe fein reiben – geht am besten, wann man den Marzipan vorher ein paar Stunden in den Tiefkühler legt
  • Zucker und Butter schaumig aufschlagen und dann die Eier dazu geben und noch einmal kurz aufschlagen
  • zur Zucker-Ei-Butter-Masse nur die restlichen Zutaten hinzugeben (Mehl, Backpulver, Mandeln, Vanilleessenz, saure Sahne, die Milch-Schoki-Mischung) und alles kräftig zu einem homogenen Teig aufschlagen
  • in eine 26er-Form (oder wie ich in eine etwa gleich große rechteckige Form) Backpapier einspannen
  • zwei Drittel des Teiges in die Form geben, dann die Kirschen darauf verteilen und darauf das letzte Drittel Teig geben. Am Ende noch die gehobelten Mandeln auf dem Teig verteilen
  • ab damit in den auf 175°C vorgeheizten Ofen für etwa 50 min (ab 30 min ggf. den Kuchen mit Backpapier abdecken, damit er oben nicht zu braun wird)
  • die Stäbchenprobe entscheidet wann fertig.
  • Fertig!
  • leicht abkühlen lassen und gern noch lauwarm mit einem Klecks Sahne servieren

Fazit: Es war die richtige Entscheidung. Der Coffee Cake ist sehr sehr lecker und Kirsch-Mandel ist ja auch eine klassische Mischung. Der Kuchen ist kompakt und doch fluffig und schön saftig. Man braucht also nicht unbedingt den Kaffee zum Kuchen. Doch ein Kaffee passt zu einem Stück des Kuchens perfekt. Für eine Kaffeetafel ist das der perfekte Kuchen. Und für mich zum Geburtstag ein Traum und der Beweis dafür: Ich liebe halt einfach die einfachen Kuchen!



Und wie immer: gute Vorbereitung ist alles.

Sonntag, 28. Februar 2016

Schokoladenkuchen mit White-Chocolate-Cheese-Schicht

Heute gibt es eine Eigenkreation. Ok, die Idee mit dem Schokoladenkuchen und einer Cheese-Füllung ist nicht ganz neu. Aber ich hab versucht die Cheese-Füllung noch ein wenig mit weißer Schokolade zu verfeinern.

Schaut selbst.

Am besten gleich noch leicht warm verputzen !

Zutaten:
200g Butter (zerlassen)
4 Eier
200g Zucker
220g Mehl
40g Kakaopulver (ungesüßt)
½ Päckchen Backpulver

200g Frischkäse
70g weiße Schokolade
60g Puderzucker
1 Ei

Zubereitung:

  • die Butter in einem Topf vorsichtig flüssig und nicht zu heiß werden lassen
  • die weiße Schoki schmelzen und flüssig in eine Schüssel geben, dazu noch den Frischkäse, 40g Zucker und ein Eigelb und alles gut mit der Maschine verrühren
  • das Eiweiß mit 20g Puderzucker zu Eischnee aufschlagen (ich nutzen wie immer meinen Speedy Chef – ein Traum für Eischnee)
  • den Eischnee vorsichtig unter die Frischkäsemasse heben
  • nun in einer anderen Schüssel die 200g Zucker mit dem 4 Eiern schaumig schlafen – so lange bis die Masse keine Blasen mehr hat (ich sag nur: Geduld)
  • jetzt Mehl, Kakao, flüssige Butter und Backpulver dazugeben und noch einmal alle kräftig verrühren
  • eine Guglhupfform gut ausbuttern und den Schokoteig zu 2/3 in die Form geben und anschließen die Frischkäsemasse darauf verteilen und meiner einer Gabel wie bei einem Marmorkuchen leicht marmorieren und oben drauf der Rest vom Schokoteig
  • ab damit in den vorgeheizten Ofen bei 175°C für rund 45 min – die Stäbchenprobe entscheidet
  • Fertig! (wer mag macht am Ende noch Puderzucker drauf)


Fazit: Der Kuchen und die Kombi sind sehr lecker. Beide sind fluffig und harmonieren sehr gut miteinander. Ich hatte zu wenig Schokoteig für oben drauf, deshalb ist Cheese-Schicht soweit oben bzw. unten. Da beide Massen so fluffig sind – rutscht die Cheese-Schicht aber auch nicht durch. Beim nächsten Mal werde ich die doppelte Menge Cheese-Füllung nehmen Die Cheesecake-Liebhaber wird es freuen. Den Kuchen werde ich auf jeden Fall noch öfter machen – zumal er auch wieder zu den Kuchen gehört, die einfach fix zubereitet und super lecker sind. Also genau mein Ding!



Dienstag, 2. Februar 2016

Mohn-Apfel-Guglhupf

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich Mohnkuchen liebe – in allen Varianten. Nachdem ich vor knapp zwei Wochen einen super leckeren Mohn-Käse-Kuchen zubereitet hatte, war noch Mohn übrig und der musste einfach verbacken werden.
Inspiration gab es wie schon öfter von Jeanny von Blog zuckerzimtundliebe. (Ihren Guss mit dem Schmand werde ich bei Gelegenheit auch noch einmal probieren.)


Am besten immer gleich 2 Stück nehmen

Hier meine kleine Abwandlung!

Zutaten:
2 Äpfel (mittelgroß)
200g flüssige Butter
175g Zucker
3 Eier
250g Mehl
1 Pä. Backpulver
100g gemahlener Mohn (von Alnatura)
2 EL Vanilleessenz

70g Puderzucker und Zitronensaft

Zubereitung:

  • die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden
  • die Butter in einem Topf auf dem Herd flüssig werden lassen (aber nicht erhitzen, nur so warm, dass sie flüssig wird)
  • Eier und Zucker in eine Schüssel geben und mit dem elektrischen Handrührer schaumig aufschlagen (wie immer ist hier Geduld geboten)
  • nun Mehl, Backpulver, flüssige Butter und den Mohn hinzugeben und alles kräftig miteinander verrühren
  • zum Schluss die Äpfel mit Teigschaber unterheben
  • alles in eine Guglhupfform geben und ab damit in den auf 175°C vorgeheizten Ofen für etwa 40-45 min
  • die Stäbchenprobe entscheidet wann fertig.
  • den Kuchen kurz abkühlen lassen, stürzen und weiterabkühlen lassen
  • dann aus Puderzucker und Zitronensaft die Zuckerguss anrühren und mit einem Pinsel auf dem Kuchen verteilen
  • Fertig!


Fazit: Hier bedarf es sehr wenig Worten - wer Mohn liebt, wird diesen Kuchen lieben. Herrlich im Geschmack, fluffig und saftig. Vorsicht Suchtgefahr!

Auch ohne Guss möchte man glattweg reinbeißen

Montag, 11. Januar 2016

Mohnkuchen mit Birnen

Noch vor dem Fazit zum Jahr 2015 gibt es den ersten Kuchen für 2016. Ich starte mit etwas einfachem ins neue Jahr. Bekanntlich liebe ich ja Mohn und das folgende Rezept stand schon seit einiger Zeit auf meiner Nachbackliste - also wurde es mal Zeit, sich ihm zu widmen.

Es stammt aus der Küche meines Lieblingscafes in Darmstadt – dem 3klang. Das ist für mich die erste Anlaufstelle in Darmstadt, wenn ich guten Kuchen essen möchte und keiner zuhause ist oder backen zu lange dauern würde. Dort gibt es echt den Kuchen, wie ich ihn mag.
So auch diesen hier: Birne-Mohn.


Das Rezept hat mir das Team vom 3klang freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Danke 3klang!

Zutaten:
2 Birnen
200g weiche Butter
80g Zucker
4 Eier
170g Mehl
½ Pä. Backpulver
1 Pä. Mohnback
Puderzucker

Zubereitung:

  • Birnen schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und die Viertel noch in 2-3 Streifen schneiden
  • Butter und Zucker cremig aufschlagen und dann nach und nach die Eier hinzugeben – jedes Ei 30 Sekunden verrühren
  • nun Mehl und Backpulver hinzugeben und ebenfalls gut verrühren
  • zum Schluss das Mohnback mit in die Schüssel geben und noch einmal alles kräftig verühren
  • den Teig in eine 26er Form geben und die Birnenstücke im Kreis darauf verteilen
  • ab damit in den auf 175 °C vorgeheizten Backofen für etwas 35-40 min
  • Fertig! (zum Finish – wer mag – noch Zuckerguss oder Puderzucker oberdrauf)



Fazit: Das ist ein Kuchen aber sowas von genau nach meinem Geschmack. Die Mischung ist herrlich. Der Mohngeschmack kommt gut raus und dir fruchtige Komponente durch die Birne ist großartig. Durch die Birne ist der Kuchen auch nicht trocken. Den werde ich bestimmt noch viele Male backen und ich kann ihn auch noch zum Nachbacken empfehlen.

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Schokoladenkuchen mit Apfel

Mein Motto für dieses Jahr lautet ja immer noch „Schoki plus …“. Leider bin ich durch Frühlings- und Sommerzeit mit vielfältigen Verlockungen durch saisonales Obst ein wenig vom Projekt abgekommen. Auch diverse Auftragsproduktionen hatten mich vom Projekt abgelenkt.
Das soll sich nun wieder ändern.


Und passend zur Herbstzeit verbinde ich Schoki mit Äpfeln.

Die Zutaten:
4 Äpfel (mittelgroß)
3 Eier
160g Zucker
1 Pä. Vanillezucker
160g Butter (zimmerwarm)
200g Mehl
½ Pä. Backpulver
60g Kakao
gehobelte Mandeln

Die Zubereitung:

  • Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und 3 Apfel in Würfel schneiden und einen Apfel fein reiben (am besten auf einer Parmesanreibe)
  • Eier mit dem Zucker/Vanillezucker schaumig schlagen (Geduld ist hier das Stichwort)
  • die Butter hinzugeben und unterrühren
  • nun Mehl, Kakao, Backpulver und den geriebenen Apfel hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren
  • eine 26er-Form mit Backpapier auslegen
  • nun abwechselnd Teigschicht, Äpfel, Teigschicht, Äpfel, Teigschicht, Äpfel und obendrauf die gehobelten Mandeln
  • ab damit in den auf 180°C vorgeheizten Ofen und für 35-40min drinlassen. Die Stäbchenprobe entscheidet!
  • Fertig!


Fazit: Hach der Kuchen war einfach lecker. Die Kombination aus Schoki und Äpfeln kommt. Der Kuchen ist auf jeden Fall nicht trocken aber trotzdem fluffig. Also für den Herbst kann ich den Kuchen nur empfehlen – einfach und schnell hergestellt und super lecker.
Verzehrempfehlung – noch leicht warm mit Schlagsahne.

Leider fehlte die Sahne.

Dienstag, 22. September 2015

Black & White Banana Bread

Viele kennen das: Da kauft man schöne leuchtend gelbe Bananen und im Handumdrehen sind sie braun und weich. Das ist für mich der Punkt, an dem ich sie weder so einfach essen mag noch irgendwo roh gern drin habe möchte.

Einzige Lösung: veredeln durch verbacken.

Heute als Black & White Banana Bread – eine Abwandlung eines meiner Marmorkuchen-Rezepte.




Zutaten:
3 (sehr) reife Bananen
4 Eier
200g Zucker
2 Pä. Vanillezucker
250g weiche Butter
500g Mehl
1 Pä. Backpulver

3 EL Kakao
1 kleine reife Banane
1EL Milch (ggf.)

Zubereitung:

  • die 3 Bananen auf einem tiefen Teller oder in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel fein zerdrücken
  • die 4 Eier mit dem Zucker/Vanillezucker schaumig aufschlagen
  • nun Butter und Banane untermischen und verrühren
  • Mehl und Backpulver hinzugeben und alles kräftig miteinander verrühren
  • gut 1/3 des Teiges in eine andere Schüssel geben und hier hinzu die kleine Banane (zerdrückt), die 3 EL Kakao und ggf. einen Schuss Milch – und alles kräftig verrühren
  • eine Guglhupfform ausbuttern und zuerst den hellen Tag einfüllen und obendrauf den dunkeln Teig (wer mag, kann auch mit einer Gabel die beiden Teige marmorieren)
  • ab damit in den Ofen bei 180°C für etwa 45min – wie immer entscheidet die Stäbchenprobe
  • Fertig!


Fazit: Einfach – schnell – lecker. Mehr muss ich fast nicht sagen und durch die Banane auch sehr schön feucht. Wer mag kann noch mit Puderzucker oder einer Schokoglasur den Kuchen verschönern – es geht aber auch ohne. Zum Lagerbestandsverbrauchsbacken ideal.

Donnerstag, 23. April 2015

Marmorkuchen à la Ritz

Marmorkuchen – wie jetzt? „Warum jetzt wieder Marmorkuchen“, wird sich der ein oder andere geneigte Leser (Leserin ist im Leser inbegriffen) sich jetzt fragen. Ja – muss ich dann sagen.
Das hat einen einfachen Grund und dieser erklärt auch meine Back- und Blogabstinenz der letzten Wochen: Ich habe seit Mitte März keine Küche und damit keinen Backofen. Dieser bedauerliche Zustand wird leider noch bis Anfang Juni bestehen bleiben.

Wer sich jetzt fragt, wie ich das aushalte, mehr schlecht als recht.
Immerhin habe ich jetzt einen kleinen Minibackofen von meinen besten Freund bekommen. Leider ist der schon etwas in die Jahre gekommen – also der Ofen nicht mein bester Freund. Großes konnte ich vom Ofen nicht erwarten also musste es was einfaches sein. Doch was?

Da kam mir ein Post bei Facebook unter die Augen. Da behauptete doch die Schreiberin - Nicole Godt -, das beste Rezept für Marmorkuchen zu haben. Das kam sie mit – die Idee: ein kleiner Battle um den besten Marmorkuchen. Ich backe ihr Rezept und sie mein Rezept. Und so wurde es auch gemacht.

Folgendes Rezept habe ich dann probiert:

lecker, lecker, lecker (und nicht das letzte Mal gebacken)

Zutaten:
230 g weiche Butter
300 g Zucker
4 Eier
330ml Sahne
330 g Mehl
2 TL Backpulver
1 ausgekratzte Vanilleschote
1 gute Prise Salz
20 g Kakaopulver

Zubereitung:
Schon einmal vorne weg – ich habe mich nicht komplett an Nicoles Rezept halten können, das ist vor allem dem Mangel an Zeit und Backofen geschuldet. Aber ich werde es auf jeden Fall nicht das letzte Mal gebacken haben.
  • Butter und Zucker cremig rühren
  • Nach und nach die Eier einzeln gut unterrühren
  • Nun Sahne, Mehl, Backpulver, Salz und das Mark der Vanilleschote hinzugeben und alles kräftig verrühren
  • Ein Drittel des Teigs in eine andere Schüssel geben und mit dem Kakaopulver noch einmal kräftig verrühren
  • Nun mit dem hellen Teig beginnen und eine gefettet Form abwechseln mit hellem und dunklem Teig füllen und am Ende mit einer Gabel den Teig marmorieren
  • Ab dann in den Ofen – hier am Originalrezept orientieren – mein Leihofen ist leider keine gute Referenz und wie immer gilt: Im Zweifel entscheidet die Stäbchenprobe!
  • Fertig!

Fazit: Der Ofen hat das Ergebnis bestimmt etwas beeinflusst, doch muss ich sagen, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann – in allen Belangen – Aussehen, Konsistenz und Geschmack. Er ist fluffig und trotzdem feucht und das Mischungsverhältnis von Teig, Kakaoanteil und Vanille ist perfekt. Ein sehr guter Marmorkuchen.
Und ich muss hier wohl nochmal eine kleine Neuordnung der Ergebnisse meiner Marmorkuchen-Wertung vornehmen, um diesem Kuchen hier entsprechend zu würdigen. 

Donnerstag, 5. Februar 2015

Apfelkuchen mit Cranberries und weißer Schokolade

So richtig kann ich mich scheinbar noch nicht vom letztjährigen Projekt Apfelkuchen lösen. Wobei die Wahl dieses Apfelkuchens doch eher vom aktuellen Warenbestand abhängig war und durch diesen getrieben wurde. Um zumindest ein wenig meinem neuen Projekt „Schoki plus…“ gerecht zu werden, habe ich ein weiße Schokolade mit unter den Teig gehoben. Und, um es schon einmal vorweg zu nehmen, die Schoki bildet eine sehr feine Geschmacksnuance.

Genau richtig! Kleiner darf ein Stück Kuchen für mich nicht sein.

Zutaten:
4 Äpfel (3 Äpfel in Stücke geschnitten und 1 Apfel gerieben)

200g Butter (zimmerwarm)
225g Zucker
4 Eier
250g Mehl
50g Stärke
2TL Backpulver
150g Joghurt
75g gehackte weiße Schokolade (ich habe die aus dem Aldi genommen mit Vanillegeschmack)

1 Handvoll Cranberries

Zubereitung:

  • Äpfel schälen und würfeln bzw. einen Apfel reiben
  • Die Butter mit dem Zucker kräftig aufschlagen zu einer homogenen Masse
  • Anschließend die Eier nach einander zum Teig geben und jedes Ei mindestens 30 Sekunden mit dem Handrührer verrühren
  • Nun Mehl, Stärke Backpulver und Joghurt hinzugeben und alles kräftig miteinander verrühren
  • Zum Schluss noch die Schoki und den geriebenen Apfel hinzugeben und beiden unterrühren
  • Zwei Drittel vom Teig in einer mit Backpapier ausgelegte 26er-Form geben und darauf die Äpfel und die Cranberries verteilen und oben drauf das restliche Drittel Teig
  • Ab damit bei 160°C (Ober- und Unterhitze) in den vorgeheizten Backofen für 60-70 min – da Stäbchenprobe entscheidet. Fertig!


Fazit: Hach – wieder ein Rezept für einen einfachen, schnell, saftigen und leckeren Apfelkuchen. Mehr muss ich eigentlich nicht sagen. Nachbacken lohnt sich.




Donnerstag, 15. Januar 2015

Coffee Cake mit Zimt und Walnüssen

So, das neue Jahr ist 2 Wochen alt und ich bin schon wieder in Verzug mit Bloggen – mit Backen nicht – aber mit Bloggen.

Aber jetzt: Zweiter Kuchen 2014 (schon am 1.1. gebacken) und erstes neues Rezept. Es stammt aus dem Buch „Let’s bake“ von Cynthia Barcomi. Mit Zimt und Walnüssen passt es aktuelle auch gut zur Winterzeit. 

Herrlich wie er sie frisch und toll duftend auf dem Ofen kam

Die Zutaten:

Streusel
165g Butter
70g Mehl
150g Zucker (brauner Zucker, wenn vorhanden und es können auch nur 100g sein)
1,5 TL Zimt
100g gehackte Walnüsse (hab ich schön mit dem Messer selber gehackt)

Teig
380g Mehl
1Pä. Backpulver
250g Zucker
200g weiche Butter
2 Eigelb
1 Pä. Vanillezucker
240 ml Milch
2 Handvoll Cranberries

2 Eiweiß als Eischnee

Zubereitung:
  • die Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und alles mit der Hand zu einem festen Teig verkneten
  • die Eiweiße zu Eischnee schlagen
  • anschließend Zucker und Butter in einer Schüssel schaumig-cremig aufschlagen
  • nun alles weiteren Zutaten hinzugeben (außer den Eischnee) zur Zucker-Butter-Masse geben und alles kräftig zu einem fluffigen Teigen verrühren – Tipp: Geduld.
  • jetzt noch ein Drittel vom Eischnee mit der Maschine unterrühren und den Rest vom Eischnee vorsichtig unterheben
  • ab mit dem Teig in eine 26er-Form oder wie bei mir in eine entsprechend große viereckige Form
  • nun die Walnussstreusel auf dem Teig verteilen
  • ab damit in den in vorgeheizten Ofen bei 175°C (Ober- und Unterhitze) für rund 55 min. Etwa nach der Hälfte der Zeit den Kuchen mit Backpapier abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Wie immer entscheidet die Stäbchenprobe
  • Fertig!

Verzehrt gehört er am besten so!

Fazit: Der Kuchen ist eine großartiger Winterkuchen und nach meinem Dafürhalten peppen die Cranberries (Abweichung zum Originalrezept) ihn zusätzlich auf. Leider sind die Streusel nach unter durchgerutscht – was die Note für's gute Aussehen etwas mindert.
Und ich würde beim nächsten Mal auf jeden Fall Zucker reduzieren – beim Teig und bei den Streuseln. Mir persönlich war der Kuchen ein klein ein wenig zu süß. Doch für eine sonntägliche Kaffeetafeln ist er besten geeignet – vor allem wen die Nüsse, wie bei mir, etwas grober gehackt sind.

Mittwoch, 12. November 2014

Schmandkuchen mit Mohn und Apfel

Schön wieder Mohn? Ja, schon wieder Mohn. Ich weiß, es gibt ein paar geneigte Leser dieses Blogs, die Mohn nicht mögen, doch die möchte ich nicht ärgern. Es war einfach vom letzten Kuchen noch Mohn übrig und bevor der schlecht wird, habe ich ihn einfach verbacken.
Das Rezept: ein wenig Freestyle! Aber es passt hervorragend zum Projekt Apfelkuchen – wie toll - und zum Herbst.


Mohn-Apfel-Schmand - alles zusammen so lecker, dass das Stück einfach schon zu klein ist.


Mhhh.

Hier die Zutaten:
300g Mehl
200g kalte Butter
100g Zucker
1 Ei
4 EL kaltes Wasser

3 große Äpfel
100g Zucker
1Pä. Vanillezucker
4 Eier
2 Becher Schmand
50g Stärke
120g Mohn (kein Mohnback bitte)
Eine halben Teelöffel Schubecks Apfelkuchengewürz (es geht auch nur Zimt oder ne Mischung aus Zimt und Kardamom)

Die Zubereitung:
  • In eine 26er-Form mit Backpapier einspannen
  • Mehl, Butter (in Flocken), Zucker, Ei und Wasser in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einen festen Teig verkneten
  • Die Teig in der Form verteilen und einen Rand hochziehen
  • Nun Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und anschließend in Stück schneiden
  • Äpfel in der Form auf dem Boden gleichmäßig verteilen
  • Jetzt Zucker, Vanillezucker und die Eier cremig aufschlagen (Stichwort: Geduld)
  • Die restlichen Zutaten hinzugeben und alles nochmal gut verrühren mit dem Mixer
  • Die Mohn-Schmand-Masse auf die Äpfel geben und ab damit in den auf 180°C vorgeheizten Ofen für etwa 60 min
  • Wenn der Kuchen leichte Bräune angenommen hat und die Masse in der Mitte nicht mehr groß wackelt ist der Kuchen fertig

Fazit: Freestyle ist was tolles – vor allem wenn das Ergebnis so lecker ist, wie dieser Kuchen. Natürlich vorausgesetzt, dass man Mohn mag. Wenn das der Fall ist, dann ist dieses Rezept jetzt im Herbst auf jeden Fall zu empfehlen. So wie das Rezept ist, ist alles stimmig – die Äpfel sind durch, die Mohn-Schmand-Masse ist fest und der Boden weicht nicht durch. Ok, das konnte ich nicht abschließend, denn dafür war der Kuchen zu schnell aufgegessen. Und wie so oft bei  meinen Rezepten – der Kuchen ist wieder einmal schnell und einfach zuzubereiten.

Dienstag, 4. November 2014

Mohnkuchen mit Äpfeln

Eine gute Freundin lag mir schon seit längerem im Ohr, dass ich doch mal für sie etwas mit Mohn backen sollten und vielleicht auch was mit Äpfeln drin. So richtig hatte ich aber bisher kein passendes Rezept gefunden und musste sie immer wieder vertrösten.

Doch nun ergab es sich am vergangenen Wochenende, dass wir uns just zu ihrer Tupperparty mit eingeladen hatten. Mitbringen sollten wir nichts. Doch war das für mich die Gelegenheit, ihrem Wunsch nachzukommen. Doch leider fehlte immer noch das richtige Rezept.

Also habe ich in meinen Rezepten gestöbert, kreativ kombiniert und folgendes ist dabei rausgekommen, was am Ende sogar auch zum laufenden Projekt Apfelkuchen passt.

Zum Reinbeißen lecker!


Zutaten:
3-4 Äpfel
3 Eier
230g Zucker
150 ml Pflanzenöl
280g Mehl (hier ggf. noch ein paar Gramm hinzugeben – da die Menge vom Joghurt eher geschätzt ist)
1TL Backpulver
250g Naturjoghurt
120g Mohn (kein Mohnback bitte)


Zubereitung:
  • Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, vierteln und dann würfeln
  • Eier, Zucker und Öl mit dem Mixer cremig rühren
  • Anschließend Mehl, Backpulver, Joghurt und Mohn hinzugeben und alles kräftig verrühren
  • In eine 26er-Form Backpapier einspannen und auf dem Boden 2 Handvoll Äpfelwürfel verteilen
  • Nun die Hälfte des Teiges draufgeben, verstreichen und wieder Äpfel hinzugeben – so dass noch eine Handvoll übrig bleibt
  • Jetzt die zweite Hälfte des Teigs über die Äpfel geben und zum Schluss die restlichen Äpfel oberndrauf verteilen
  • Ab damit in den vorgeheizten Ofen (180°C) für etwa 45-50 min – wie immer entscheidet die Stäbchenprobe
  • Fertig!

Fazit: Der Kuchen ist großartig. Das sage nicht nur ich, sondern das wurde auch von oben angesprochener Freundin (Gruß an Franzi an der Stelle) bestätigt. Das tolle ist – der Kuchen ist alles andere als trocken. Er ist kompakt, klunschig und trotzdem nicht zu schwer. Vorteil – da ist auch noch nach 2 Tagen so – auch wenn man ihn offen stehen lässt. Also aus meiner Sicht ist der Kuchen ein Muss für jeden der Mohnkuchen mag. Nachbacken lohnt sich in jedem Fall.

Montag, 20. Oktober 2014

White Chocolate Apple Cake

Ich bin mal wieder ein wenig spät dran. Der Apfelkuchen, um den es heute geht, ist mittlerweile schon längst verspeist. Was aber wohl auch daran liegen mag, dass er anscheinend lecker war. Doch dazu später.

Es geht weiter im Projekt Apfelkuchen - jetzt im Herbst passt es einfach am besten. Beim Rumstöbern im Netz bin ich über das Rezept für einen weißen Schokoladenkuchen mit Kardamom und Äpfel gestoßen. Gesehen, für gut befunden, leicht abgewandelt und neu benamt (White Chocolate Apple Cake - Marketing ist ja bekanntlich alles) ging es ans Backen.



Gerade aus dem Ofen und so richtig zum anbeißen

Zutaten:
4 Äpfel
100g weiße Schokolade
200g Butter
120g Zucker
4 Eier
Mark von 1 Vanilleschote
220g Mehl
100g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
1/2 TL gemahlener Kardamom
1 TL Zimt


Zubereitung:
  • Zubereitung:Äpfel schälen, vierteln und einen Apfel in kleine Stücke schneiden. Die anderen Viertel in dünne Scheiben schneiden
  • die Schokolade nebenbei schmelzen
  • Zucker und Eier cremig rühren und anschließend die weiche Butter hinzugeben und auch diese cremig unterrühren
  • nun die restlichen Zutaten hinzugeben und alles mit Geduld verrühren
  • jetzt eine 26er-Form mit Backpapier auslegen und auf dem Boden die Apfelstücke verteilen und anschließend Teig und Apfelspalten in die Form geben (bei mir waren es 3 Lagen Teig
  • dann ab damit in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen für etwa 50-55 min
  • wie immer: die Stäbchenprobe entscheidet
  • Fertig!

Wenn die Form eckig ist, dann sind es auch die Stück.


Fazit: Wie es zu erwarten war - der Kuchen ist super saftig und fluffig. Die Mischung mit Vanille, Kardamom und Zimt ist sehr lecker und auch herbstlich und noch nicht weihnachtlich. Und was besonders für dieses Kuchen spricht: meine Frau fand ihn total lecker und das mag was heißen.

Montag, 1. September 2014

Apple Cinnamon Coffee Cake – Apfel-Zimt-Kuchen

Letzte Woche hatte ich ja wieder zurück zum Projekt Apfelkuchen gefunden. Und ich bin auch vorerst dabei geblieben. Was nicht zuletzt daran lag, dass der Vorrat, der von meiner Frau gekauften Äpfel, nach 2 Kuchen noch nicht erschöpft war. Also musste ein weiterer Apfelkuchen her.

Gedacht – getan.

Inspiration für einen neuen Kuchen fand dieses Mal bei Cynthia Barcomi in ihrem Buch „Let’s bake“. Ein paar Zutaten habe ich ersetzt, da ich nicht alles vorrätig zuhause hatte.




Ein Stück ist definitiv zu wenig!

Die Zutaten:
2 große oder 3 klein Äpfel
125g weiche Butter
125g weißer Zucker
125g brauner Zucker
2 Eier
das Mark einer halben Vanilleschote
280g Mehl
½ Pä. Backpulver
1 TL Zimt (ich habe mal mein Apfelkuchen-Gewürz vom Schubeck genommen – auch ein TL)
200g Schmand

75g brauner Zucker (im Rezept war von Muscovado-Zucker die Rede. Ich musste erst googlen um zu erfahren, was das ist, Meine Meinung - kann man haben, muss man nicht)
75g Mehl
125g weiche Butter
50g Bio-Vollkorn-Müsli von Rewe (es gehen aber auch ganz normale kernige Haferflocken)

Die Zubereitung:
  • Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und grob würfeln
  • Die Butter mit dem Zucker cremig-fluffig aufschlagen
  • Die Eier einzeln hinzugeben und  jeweils kräftig unterrühren
  • Nun die restlichen Zutaten (Mehl, Backpulver, Vanillemark, Zimt und Schmand) hinzugeben und erst vorsichtigen alles zu einer Masse verrühren und dann kräftig den Teig aufschlagen, dass er schön fluffig wird
  • Ab damit in eine 26er-Form (eingespannt mit Backpapier). Ich habe ein rechteckige Form genommen, die aber in etwa dem Inhalt einer 26er-Form entspricht
  • Jetzt die Äpfel auf dem Teig verteilen
  • Die restlichen Zutaten (Zucker, Mehl, Butter, Müsli) mit Handrührer kurz vermengen, dass daraus eine Masse entsteht. Die Masse dann wie Streusel oder in Flocken auf den Äpfel verteilen
  • Und ab damit in den vorgeheizten Ofen bei 175°C für etwa 45min – bis der Kuchen leicht anbräunt. Die Stäbchenprobe entscheidet
  • Fertig!

Fazit: Erstens – das ist mal wieder ein Kuchen, bei dem das Bild im Buch nichts mit dem zutun hat, was dann bei mir aus dem Ofen kam. Doch zweitens – verdammt lecker ist er trotzdem. Er roch schon beim Backen fantastisch, so dass ich das Anschneiden kaum erwarten konnte. Noch leicht warm war es dann soweit – ich schnitt ihn an. Und? Großartig. Die Müslischicht war kross-knusprig und darunter ein fluffig feuchter Teig. Die Mischung aus leicht warm, knusprig, säuerlich und süß ist wunderbar. So muss ein Apfelkuchen sein. Auch diesen Kuchen habe ich sicherlich nicht das letzte Mal gebacken.

Samstag, 16. August 2014

Heidelbeerkuchen mit Streuseln

Very berry geht weiter. Es ist ja hinlänglich bekannt, dass ich sehr auf saisonales Obst stehe und hier vor allem auf Beeren jeglicher Art. Nun kamen danke meiner Frau diese Woche sehr unerwartet zwei Schalen Heidelbeeren in meine Küche. Ok, da konnte ich nicht anders - ich musste sie verbacken und das auch noch einmal mit  Streuseln – auch wenn ich die Variante schon häufiger in letzter Zeit hatte und meine Frau die Menge meiner Streusel ein wenig zu viel findet. Aber ich muss ja auch testen, ob das Rezept auch mit verschiedenen Beeren auch wirklich funktioniert. Und eine Ecke auf dem Kuchen bekam dann auch weniger Streusel - die Ecke für meine Frau.
 
Verry Berry mit richtig viel Streuseln!


Und hier die Zutaten:
500g Heidelbeeren
80g weiche Butter
80g Zucker
2 Eier
½ Pä. Backpulver
200g Mehl

100g Butter
100g Zucker
Mehl

Die Zubereitung:
  • Heidelbeeren waschen und abtropfen lassen
  • Die 100g Butter für die Streusel schon mal vorsichtig in einem Topf schmelzen
  • Die 80g Butter und Zucker schaumig schlagen
  • Eier hinzugeben und nochmals kräftig schlagen
  • Am Ende Backpulver und Mehl hinzugeben und alles zu einen glatten Teig verrühren
  • Den Teig in eine 26er-Form geben und die Heidelbeeren darauf verteilen
  • Für die Streusel in die flüssige Butter den Zucker geben und dann nach und nach Mehl hinzugeben und verrühren bis der Teig streuselig wird und diesen dann auf den Beeren verteilen
  • Ab damit in den Ofen für etwa 40-45 min bis die Streuseln beginnen, braun zu werden
  • Fertig!
 
Mehr Streusel für mich :-)

Fazit: Auch dieses Mal ist der Kuchen wieder toll geworden. Das Rezept ist einfach klasse. Der Teig ist fluffig und weicht trotzdem nicht durch. Teig und Streusel lassen auch genug Raum, dass die Heidelbeeren ihren Geschmack entfalten können. Also wer Beeren und Streuseln mag, ist das Rezept ein absolutes Muss.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Zucchini-Zitronen-Kuchen

Mittlerweile hat es sich auch in meiner neuen Firma rumgesprochen, dass ich gerne Kuchen esse und deshalb auch gerne Kuchen backen. Das führt nun am Dienstag dazu, dass mir eine Kollegin eine Zucchini mitgebracht hat. Ok, eigentliche sollte die Zucchini Johannisbeeren sein – wie vor ein paar Wochen mal besprochen. Doch die Johannisbeeren gab es nicht, doch dafür eine riesige weiße Zucchini – 1,5kg wo das Ding.

Echt ein Riesending

So, nun stellte sich nur die Frage: Was damit machen? Mein Netzwerk konnte auch Facebook nur wenig Hilfreiches beisteuern – immerhin sollte es ja ein Kuchen werden und der in der süßen Variante und nicht herzhaft.

Da will man gleich reinbeißen

Ok, dann mussten mal meine Backbücher ran und danach auch noch Google. So ganz richtig nach meinem Geschmack habe ich nichts gefunden. Und dann habe ich halt von Annik Wecker ("Anniks göttliche Kuchen) und Kraut und Rüben anregen lassen und die Rezepte dort mir eigenen Ideen verfeinert und aus Gründen der Verfügbarkeit auch ein paar Zutaten weggelassen.

Hier nun die Zutaten:
1 Handvoll Pinienkerne
350 g Zucchini
200 g Zucker
150 ml Rapsöl
1 Prise Salz
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
3 Eier
150 g gemahlene Mandeln
300 g Mehl
1 Pä. Backpulver


Und nun die Zubereitung:
  • Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne vorsichtig braun anrösten
  • Die Zucchini (ich habe nur einen Teil genommen) waschen und dann fein raspelt. (Das geht recht schnell, da die Zucchini ja schön weich ist)
  • Nun Zucker, Öl, Salz mischen und dann nach und nach die 3 Eier mit dem Handmixer kräftig unterrühren
  • Dann Zitronenschale, Mandeln, Mehl und Backpulver hinzugeben und alles nochmal kräftig verrühren
  • Am Ende die Zucchini und die Pinienkerne dazugeben und alles nur kurz verrühren, dass alles schön vermischt ist und in eine Guglhupfform füllen
  • Jetzt ab damit in den auf 175°C vorgeheizten Ofen für etwa 50-60 min. Die Stäbchenprobe entscheidet
  • Fertig!

Aussehen und Textur - toll!

Fazit: Da ich so überhaupt nicht wusste, was am Ende so auf mich zukommt, war ich positiv überrascht. Allein schon Aussehen und Duft waren klasse. Beim Aufschneiden merkte ich schon – fluffig ist er und nicht trocken. Ok, wie sollte er auch trocken sein bei dem Anteil an Zucchini. Und geschmacklich, da kann der Kuchen echt was. Die Zucchini ist zwar sehr geschmackneutral aber im Zusammenspiel mit allen anderen Zutaten wird es eine runde Sache und vor allem ist es kein zu süßer Kuchen. Also wer einmal Zucchini übrig hat oder nicht weiß, was damit machen, dem kann ich diesen Kuchen nur wärmsten ans Herz legen.

Freitag, 2. Mai 2014

Schmandkuchen mit Rhabarber und Erdbeeren

Also Rhabarber ist ja sowas von voll mein Ding, man glaubt es kaum. Ok, doch! Es war auch dieses Jahr wieder vorhersehbar, dass ich dem Rhabarber nicht widerstehen kann. Ein Blick auf die Backliste vom letzten Jahr zeigt, dass der Rhabarberkuchen mit Baiser, mein am häufigsten gebackener Kuchen war. Aber der ist auch so verdammt lecker.

Und in dieser Saison ist das jetzt schon der siebte Kuchen mit Rhabarber.

Heute habe ich ein Rezept von Kathi von deckschonmaldentisch ein wenig abgewandelt. Den Schmandkuchen von ihr in seiner reinen Form liebe ich ja. Er gehört mittlerweile zu meinen Standardrezepten.

Heute dann mit Rhabarber.

Direkt aus dem Ofen schon eine Versuchung.


Zutaten:
300g Mehl
200g kalte Butter
100g Zucker
4EL eiskaltes Wasser
1 Ei

500g Rhabarber (geputz und geschnitten)
250g Erdbeeren (geschnitten)
2EL Puderzucker

100g Zucker
4 Eier
2 Becher Schmand
50g Speisestärke

Zubereitung:
  • Mehl, Butter, Zucker, Wasser und das Ei zusammengeben und mit der Hand zu einem Teig verkneten
  • dann den Teig in eine mit Backpapier bespannte 26er-Form geben und den Teig dort verteilen und am Rand hochdrücken
  • nun Rhabarber und Erdbeeren putzen und in daumendicke Stücke schneiden. Den Rhabarber mit dem Puderzucker mischen
  • als letztes Zucker, Eier, Schmand und Stärke mit einem Schneebesen zu eine flüssigen Masse schlagen. (ich habe noch ein wenig Rhabarbersirup unter die Masse gerührt, damit die Masse geschmeidiger wurde)
  • jetzt Rhabarber (die Flüssigkeit, die sich durch den Zucker gesammelt hat, vorher abgießen) und Erdbeeren auf dem Boden verteilen und dann die Schmandmasse drüber geben.
  • ab damit in den vorgeheizten Ofen bei 160°C (Umluft) für etwa eine Stunde. Wenn die Oberfläche Farbe annimmt, ist der Kuchen fertig.

So geht lecker!

Fazit: Kaum ist der Ofen aus, kann ich es nicht erwarten, bis der Kuchen kalt ist. Es empfiehlt sich aber den dem Kuchen die Zeit über Nacht zu geben, um abzukühlen. Danach: ein Traum. Erdbeeren und Rhabarber sind einfach eine ganz großartige Kombination. Der Kuchen ist herrlich. Und in der Abwandlung von Kathi ist das Rezept einfach so vielfältig einsetzbar und nun auch mengemäßig aus die handelsüblichen Packungsgrößen angepasst.
In der Rhabarberzeit ist der Kuchen ein absolutes Muss.

Dienstag, 25. März 2014

Apfelkuchen mit Walnüssen

Gerade habe ich erst das Projekt Apfelkuchen ausgerufen und schon geht es auch los bzw. weiter mit dem Testen neuer Apfelkuchenrezepte.

Ein wenig noch in Anlehnung an mein Projekt Marmorkuchen vom letzten Jahr bin ich auf ein Rezept für Apfelkuchen gestoßen, dass auch in einer Gugelhpfform gebacken wird. Und auch so war ich von der Einfachheit des Rezeptes her angetan. Bekanntlich stehe ich ja auf Rezepte ohne viel Schnickschnack.




Auf das Rezept  - einen Apfel-Gugelhupf mit Walnüssen - war ich gestoßen bei zuckerzimtundliebe. Einzig bei den Walnüsse habe ich mit 100g die doppelte Menge genommen und zusätzlich noch mit etwas Vanilleessenz verfeinert.

Ansonsten haben ich den Kuchen folgendermaßen zubereite.

Zutaten:
340g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 TL Natron
1 TL Zimt
1 Prise Salz
3 Eier
200g Zucker
240ml Sonnenblumenöl
2 mittelgroße Äpfel, geschält, entkernt und geraspelt (geraspelt etwa 350g)
100g Walnüsse, grob gehackt
2EL Vanilleessenz

Zubereitung:
  • Äpfel schälen und raspeln
  • Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zimt mischen und beiseite stellen
  • Eier, Zucker, Vanilleessenz und Öl mit dem Handrührgerät mischen, bis eine helle, cremige Masse entsteht
  • Nun mit einem Kochlöffel die geraspelten Äpfel unterheben
  • Die Mehlmischung darüber sieben und gemeinsam mit den Walnüssen unterheben, bis ein homogener Teig entsteht.
  • Den Teig in eine ausgebutterte Gugelhupfform geben und ab damit für 50-60 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen.
  • Die Stäbchenprobe entscheidet wie immer über Fertig!

Fazit: Der Kuchen hält was er verspricht. Er ist schnell und einfach zubereitet und riecht schon extrem lecker, wenn er aus dem Ofen kommt. Nach dem Abkühlen frisch aufgeschnitten war er fluffig, feucht (na bei der Menge Äpfel zu erwarten) und verdammt lecker. Die Kombination der Äpfel mit dem Zimt und den Nüsse ist großartig. Und durch die grob gehackten Walnüsse bleibt auch das knackige beim Essen erhalten. Den Kuchen werde ich auf jeden Fall nicht das letzte Mal gebacken haben.

Und am Ende blieben nur Krümel übrig.



Sonntag, 2. März 2014

Apfelkuchen mit Walnüssen

Mal wieder beginnt ein Blogbeitrag mit der Erkenntnis: Time is running.
Es ist schon eine Woche her, dass ich meine Facebook-Gemeinde nach Ideen für einen Apfelkuchen gefragt hatte, um mich dann doch für einen von Annik Wecker zu entscheiden.

Aber der Reihe nach.
Vor genau einer Woche trieb mich die Lust nach einem Apfelkuchen um und gleichzeitig wollte ich auch ein neues Rezept ausprobieren (die alten kennt man ja). Gedacht und gleich mal meine Facebook-Gemeinde gefragt. Irgendwer weiß doch immer was. Danke an der Stelle für die Ideen. Die schwedische Apfeltorte werde ich auch bald mal wieder machen.

Doch so parallel beim Blättern durch Annik Weckers neuestes Backbuch „Anniks Lieblingskuchen“ lachte mich ihr Apfelkuchen an. Ganz spontan sollte es dieser werden – ich war gespannt, zumal dieser Kuchen laut Aussage des Buches, der Renner in Anniks Cafe sei.

Kuchen, so wie ich ihn mag

So, also nun zum Rezept, das sich in Kleinigkeiten von Original unterschiedet, da ich nicht alle Zutaten vorrätig hatte.

Zutaten:

200g weiche Butter
160g Zucker
3 Eier
250g Mehl
50g Stärke
½ Pä. Backpulver
1 Prise Salz
200g saure Sahne

100g Walnusskerne gehakt
70g Zucker
2TL Zimt
5 TL Vanilleessenz

600g Äpfel

100g Mehl
60g kalte Butter

Zubereitung:
  • Äpfel schälen, vierteln und in Scheiben schneiden
  • Butter und Zucker schaumig rühren und dann nacheinander die Eier hinzugeben und jedes Ei einzeln gut verrühren
  • dann Mehl, Stärke, Backpulver, Salz und die saure Sahne hinzugeben und alles schön ordentlich und mit Geduld zu einem glatten Teig verrühren
  • für die Füllung Walnüsse, Zucker, Zimt und Vanilleessenz mischen
  • nun eine Hälfte vom Teig in eine gefettet oder mit Backpapier ausgelegte 26er Form geben und darauf dann eine Hälfte der Füllung verteilen
  • darauf kommen nun die Äpfel und anschließend der Rest vom Teig
  • zur restlichen Füllung Mehl und Butter geben und alles zusammen mit den Händen zu Streuseln verkneten und diese zum Schluss oben auf dem Kuchen verteilen
  • jetzt ab damit in den auf 175°C vorgeheizten Ofen für etwa 60-70 min
  • die Stäbchenprobe entscheidet über fertig!

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Fazit: Mhh, also ich bin unentschlossen beim Fazit. Der Kuchen hat geschmacklich nicht ganz das gehalten, was das Rezept an Vorfreude in mir geweckt hatte. Weder die Nüsse kamen gut durch noch der Apfelgeschmack. Vielleicht kann es auch an den Äpfeln gelegen haben – ich hatte nur Braeburn da und die waren geschmacklich nicht so überragend. Ich sage es ja selten, aber ein wenig mehr Süße hätte damit Kuchen auch gut getan. So unschlüssig wie ich beim Fazit bin, werde ich den Kuchen wohl einfach nochmal machen müssen. Denn von der Konsistenz, vom Umfang und von der Art her ist es ein Kuchen, wie ich ihn ja liebe.
Nur damit nicht der Eindruck entsteht, das Rezept sei nicht gut. Im Gegenteil: Der Kuchen war lecker – er hat halt einfach noch ein wenig Potenzial nach oben. Was ich bestimmt im Laufe des Jahres noch einmal ausloten werde.

Samstag, 1. Februar 2014

Einfach nur ein Schokoladenkuchen

Ich hatte einfach mal wieder Lust auf einen Schokoladenkuchen – denn Schokolade geht ja bekanntlich immer.
So einen richtig schönen schokoladigen, klunschigen und natürlich fluffigen Schokoladenkuchen. Muss wohl am Winter liegen, dass ich derzeit nicht ganz so auf die fruchtigen Sachen stehe. Oder lag es vielleicht auch nur an der Inspiration bei Steph vom kleinen Kuriositätenladen. Ich hatte das Rezept schon seit einiger Zeit in meiner Nach-Backen-Liste, bin unlängst eher durch Zufall wieder darauf gestoßen und spürte sofort den Drang, es nachbacken zu wollen.
Naja und dem Drang habe ich dann auch sehr schnell nachgegeben.


Genug Kuchen, um ihn mit lieben Menschen zu teilen!

Hier die Zutaten:
175 g 70%ige Kuvertüre (bei mir die Ritter Sport Edelbitter 73% - gut, dass es die Sorte seit dem letzten Sommer wieder gibt)
250 g Butter
80 g Kakaopulver (nicht gesüßt)

6 Eier, getrennt
½ TL Salz
250 g brauner Zucker
Mark einer Vanilleschote

300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
250 ml Buttermilch, zimmertemperiert

Zubereitung:
  • Schoki, Butter und Kakao in einen Topf geben und auf dem Herd alles zusammen schmelzen lassen (ich spare mir immer das Wasserbad – auf einem Ceran-Kochfeld auf Stufe 1 geht das auch hervorragend)
  • Eier trennen und die Eiweiße mit dem Salz steif schlagen und am Schluss 50g Zucker hinzugeben
  • den restlichen Zucker, mit den Eigelben und dem Mark der Vanilleschote cremig rühren
  • anschließend die flüssige Schokimasse unter die Butter-Ei-Creme rühren
  • nun den Rest (Mehl, Backpulver, Natron und Buttermilch) dazugeben und alles schön verrühren
  • zum Schluss das geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben, den fertigen Teig in eine gefettet Guglhupfform geben und ab damit bei 180°C in den Ofen für 50-60 min – auch hier entscheidet wie immer das Stäbchen
  • Fertig!
  • Bei Steph gab es noch eine Glasur – die habe ich mir gespart. Der bedurfte es meiner Meinung nach nicht

Das ist genau die richtig Portion für mich.

Fazit: Schokigenuss pur. Das Rezept hat aber sowas von alles gehalten, was es versprochen hat. Der Kuchen ist ein Traum für alle Schoki-Liebhaber. Er ist nicht zu süß, das edelbittere kommt gut zur Geltung und er ist saftig-kluschig jedoch ohne, dass man eine der Kuchen am Ende zu einer festen Schokimasse wird, wie man es oft von Brownies her kennt. Hach, so stelle ich mir einen Schokoladenkuchen vor. Großartig!