UA-48430372-1
Posts mit dem Label Rhabarber werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rhabarber werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 8. April 2017

Käsekuchen mit Rhabarber und Haselnussstreuseln

Endlich, der Frühling ist da. Und was gehört zum Frühling unweigerlich und essentiell dazu: Rhabarber - jawohl Rhabarber. Ich liebe Rhabarber und habe auch schon so einige Rezepte damit hier im Blog. Aber was liegt in diesem Jahr denn näher, als das Projekt Käsekuchen und meinen Frühlingsboten, den Rhabarber, miteinander zu verbinden - zu einer Köstlichkeit. Heraus kam dabei ein Käsekuchen mit Rhabarber und Haselnussstreuseln.





Die Zutaten:
750g Rhabarber
3 EL Puderzucker
2 EL Stärke

300g Mehl
75g Puderzucker
125g Butter
1 Ei

90g Butter
50g gem. Haselnüsse
75g Zucker
120g Mehl

500g Quark
40g Stärke
3 EL neutrales Öl
3 EL Ahornsirup
2 EL Puderzucker

Die Zubereitung:
  • den Rhabarber schälen, in kleine Stücke schneiden, in einen Topf geben und mit dem Puderzucker mischen
  • kurz warten bis der Rhabarber Wasser gezogen hat - einen Teil des Wassers in ein Gefäß gießen und mit der Stärke mischen
  • den Topf nun auf den Herd stellen und den Rhabarber weich kochen - das geht recht zügig - am Ende den Saft mit der Stärke einrühren und alles nochmal kurz aufkochen, dann runternehmen vom Herd und abkühlen lassen
  • für den Mürbteig - Mehl, Puderzucker, Butter und das Ei in eine Schüssel geben und alles mit den Händen zu einem Teig verkneten
  • nun den Teig in eine mit Backpapier eingespannte 26er-Form geben und ihn darin verteilen und einen Rand hochziehen
  • für die Streuseln die Butter in einem Topf flüssig werden lassen, dann die anderen Zutaten dazugeben und alles gut vermischen bis der Teig grob krümelig wird - wer kleine krümelige Streusel lieber mag, muss ein wenig mehr Mehl nehmen
  • als letztes den Quark mit allen andern Zutaten in eine Schüssel geben und alles mit der Maschine verrühren.
  • als erstes kommt dann der Rhabarber in die Form, dann folgt die Quarkmasse und zum Schluss die Streusel
  • ab damit dann in den auf 180°C vorgeheizten Ofen für etwa 50-55 Minuten - wenn die Streusel knusprig braun werden ist der Kuchen - Fertig!


Fazit: Hach was soll ich sagen - wie ich es erwarten konnte: der Kuchen ist ein Hit. Wichtig an der Stelle: Ich habe ganz bewusst Zucker im Kuchen reduziert sowie auf Aromen wie Vanille und Zitrone verzichtet und das merkt man. Der Rhabarber kommt geschmacklich gut, die Käseschicht tritt ein wenig in den Hintergrund und die Streuseln komme dafür sanft geschmacklich durch. Das Kuchen ist aufgrund dessen nicht so wuchtig - er kommt eher fein daher. Wenn man sich aber bei einem Bissen wirklich auf den Geschmack konzentriert, dann ist alles gut heraus zu schmecken - der Rhabarber, der Ahornsirup, der Quark, die Haselnüsse - alle sind gut geschmacklich zu erkennen und entfalten im Mund einen harmonischen runden Geschmack. Toll.
Also ein Muss für jeden, der Rhabarber mag.

Ach ja - noch ein kleiner Epilog: In den ganzen Foodblog und auf Instagram und Facebook - überall sieht man ja stets nur die prachtvollen Ergebnisse. Panne und wenn mal was nicht so geworden ist - das sieht man eher selten. Deshalb an der Stelle meine Panne beim Backen dieses Kuchen. Hurra.



Freitag, 2. Mai 2014

Schmandkuchen mit Rhabarber und Erdbeeren

Also Rhabarber ist ja sowas von voll mein Ding, man glaubt es kaum. Ok, doch! Es war auch dieses Jahr wieder vorhersehbar, dass ich dem Rhabarber nicht widerstehen kann. Ein Blick auf die Backliste vom letzten Jahr zeigt, dass der Rhabarberkuchen mit Baiser, mein am häufigsten gebackener Kuchen war. Aber der ist auch so verdammt lecker.

Und in dieser Saison ist das jetzt schon der siebte Kuchen mit Rhabarber.

Heute habe ich ein Rezept von Kathi von deckschonmaldentisch ein wenig abgewandelt. Den Schmandkuchen von ihr in seiner reinen Form liebe ich ja. Er gehört mittlerweile zu meinen Standardrezepten.

Heute dann mit Rhabarber.

Direkt aus dem Ofen schon eine Versuchung.


Zutaten:
300g Mehl
200g kalte Butter
100g Zucker
4EL eiskaltes Wasser
1 Ei

500g Rhabarber (geputz und geschnitten)
250g Erdbeeren (geschnitten)
2EL Puderzucker

100g Zucker
4 Eier
2 Becher Schmand
50g Speisestärke

Zubereitung:
  • Mehl, Butter, Zucker, Wasser und das Ei zusammengeben und mit der Hand zu einem Teig verkneten
  • dann den Teig in eine mit Backpapier bespannte 26er-Form geben und den Teig dort verteilen und am Rand hochdrücken
  • nun Rhabarber und Erdbeeren putzen und in daumendicke Stücke schneiden. Den Rhabarber mit dem Puderzucker mischen
  • als letztes Zucker, Eier, Schmand und Stärke mit einem Schneebesen zu eine flüssigen Masse schlagen. (ich habe noch ein wenig Rhabarbersirup unter die Masse gerührt, damit die Masse geschmeidiger wurde)
  • jetzt Rhabarber (die Flüssigkeit, die sich durch den Zucker gesammelt hat, vorher abgießen) und Erdbeeren auf dem Boden verteilen und dann die Schmandmasse drüber geben.
  • ab damit in den vorgeheizten Ofen bei 160°C (Umluft) für etwa eine Stunde. Wenn die Oberfläche Farbe annimmt, ist der Kuchen fertig.

So geht lecker!

Fazit: Kaum ist der Ofen aus, kann ich es nicht erwarten, bis der Kuchen kalt ist. Es empfiehlt sich aber den dem Kuchen die Zeit über Nacht zu geben, um abzukühlen. Danach: ein Traum. Erdbeeren und Rhabarber sind einfach eine ganz großartige Kombination. Der Kuchen ist herrlich. Und in der Abwandlung von Kathi ist das Rezept einfach so vielfältig einsetzbar und nun auch mengemäßig aus die handelsüblichen Packungsgrößen angepasst.
In der Rhabarberzeit ist der Kuchen ein absolutes Muss.

Sonntag, 26. Mai 2013

Rhabarberkuchen mit Erdbeeren und Joghurt

Auch wenn das Wetter nicht zwingend den Schluss nahelegt, dass wir Frühling haben, der derzeit käuflich zu erwerbende frische Rhabarber signalisiert es mir.
Und da ich nicht immer nur den Rhabarberkuchen mit Baiser machen kann, habe ich nach einem alternativen Rezept gesucht und es auch gefunden – bei Annik Wecker in „Anniks göttliche Kuchen“.
Das tolle schon vorweg: der Kuchen ist super einfach zu machen, flexibel abwandelbar und richtig lecker.

 
Allein schon farblich gesehen - Frühling pur


Einfach saftig lecker!



Zutaten:
500g Früchte (bei mir dieses Mal 300g Rhabarber und 200 Erdbeeren)
2EL Puderzucker

200g weiche Butter
250g Zucker
1 Pä. Vanillezucker oder ein Schuss Vanilleessenz
Abrieb einer halben Zitrone
4 Eier
250g Mehl
50g Speisestärke
2TL Backpulver
1 Prise Salz
150g Joghurt


 
Zubereitung:
  • Den Rhabarber putzen und in Stücke schneiden und mit dem Puderzucker mischen. Ebenfalls die Erdbeeren putzen und in Stück schnippeln, aber erst kurz vor Schluss kurz mit dem Rhabarber mischen.
  • Butter, Zucker, Vanille und Zitronenabrieb schaumig schlagen.
  • Jedes Ei mindestens für 30 Sekunden unterrühren.
  • Dann die restlichen Zustand ab in die Schüssel zur Butter-Ei-Masse und dann alles nochmal kräftig verrühren und anschließend ab mit dem Teig in eine 26er-Form.
  • Zum Schluss die Früchte auf dem Teig verteilen (die rutschen dann automatisch nach unten). (Achtung: vorher das Wasser beim Rhabarber abgießen)
  • Die Form denn in den Ofen bei 160°C für 55-65min – die Stäbchenprobe entscheidet.


Fazit: Der Kuchen ist extrem fluffig, saftig und damit lecker. Die Kombination von Rhabarber und Erdbeere ist ja klassisch und klassisch gut. Den Kuchen habe ich definitiv nicht zum letzten Mal gebacken. Ich kann ihn mir auch gut mit Aprikosen, Äpfel, Kirschen oder Johannisbeeren vorstellen.

Sonntag, 21. April 2013

Rhabarberkuchen mit Baiser

Juchu, am Freitag bin ich in der Mittagspause kurz durch die Darmstädter Innenstadt gelaufen und als ich am Gemüseladen vorbei kam, hab ich meine Pläne für den Sonntagskuchen spontan über den Haufen geworfen. Denn was lachte mich in der Auslage an: Rhabarber – toll, ein weiteres Zeichen des Frühlings.
Anstelle von Apfel habe ich mich spontan für einen Rhabarberkuchen am Wochenende entschieden. Hach schon die Zubereitung war toll. Auch wenn der Frühling dieses Wochenende eine kleine Verschnaufpause einlegt, so kam doch trotzdem ein Gefühl von Frühling auf – der Geruch des Rhabarbers, das Geräusch beim Abziehen der Schale und dem Schneiden in Stücke.

Falls es nicht klar genug sein sollte: ja, ich liebe Rhabarber!





So doch nun zum Wesentlichen – dem Kuchen.

Zutaten:
5-6 mittelgroße Stangen Rhabarber
2EL Puderzucker

300g Mehl
200g Butter
100g Zucker
1 Ei

1 Becher Schmand
60g Puderzucker
2 Eigelb
1EL Stärke

2 Eiweiß
80g Zucker

Zubereitung:
  • Rhabarber putzen, in kleine Stücke schneiden und dann mit dem Puderzucker mischen und 1h ziehen lassen. Ab und zu mal umrühren.
  • Mehl, Butter, Zucker und das Ei zu einem Mürbteig mit der Hand verkneten (beim nächsten Mal probiere ich den Mandelmürbteig von Annik Wecker aus, der kommt bestimmt auch gut).
  • Den Teig 30 min im Kühlschrank ruhen lassen und anschließen in einer 26er-Form verteilen.
  • Nun Schmand, Puderzucker, Eigelb und Stärke in einer Schüssel mit einem Schneebesen verrühren (sollte die Masse ein wenig zu zäh sein, am besten einen Schuss vom Saft nehmen, der sich in der Schüssel mit den Rhabarber gebildet hat).
  • Jetzt den Rhabarber abgießen und auf dem Boden verteilen und anschließend die Schmandmasse darauf verteilen.
  • Nun ab damit in den Ofen bei 175°C für 20 min.
  • Nach etwa 18 min die Eiweiße zu Eischnee aufschlagen und den Zucker nach und nach einträufeln lassen. Dann den Kuchen aus dem Ofen holen, die Baisermasse auf dem Kuchen verteilen und dann nochmal für 20 min ab damit in den Ofen.
  • Fertig!

Wie immer ein Hochgenuss! Diesen Kuchen kann ich echt immer wieder essen. Es ist, glaube ich, auch der Kuchen, den ich nach dem Apfelstreuselkuchen am häufigsten bisher in meiner Backkarriere gebacken habe.

Dienstag, 18. September 2012

Erdbeer-Rhabarber-Cheesecake

Ich liebe ja alle Arten von Käsekuchen und Cheesecakes und probiere dementsprechend auch immer wieder neue Rezepte aus. Zum Abschied morgen bei den Kollegen sollte es etwas besonderes sein und so habe ich mich für den Cheesecake von Cynthia Barcomi entschieden. Das ganze zum ersten Mal - ein Wagnis, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Eigentlich ist er mit Himbeer-Swirl aber ich habe ihn etwas abgewandelt, um auch mal die Reste vom angedickten Rhabarber-Sirup zu verbrauchen.

Hier die Eckdaten

Der Boden:
90g gemahlener Zwieback (ich habe Vollkorn-Kekse genommen, Othello-Kekse wäre bestimmt auch toll)
75g geröstete und gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
60g zerlassene Butter

75g Zartbitterschokolade

Zubereitung: Zwieback, Mandeln und Butter mischen - ab damit in einer 26er-Form und bei 190°C 9 min backen - dann abkühlen lassen und die flüssige Schoki auf dem Boden verteilen und leicht fest werden lassen.

Die Masse:
450g Frischkäse (die Fettstufen kann man hier auch gerne mischen)
200g Zucker
1EL Stärke
3 große Eier
ein Prise Salz
725g saure Sahne

140ml Himbeerpüree (ich habe aus Rhabarber-Sirup und Mühlhäuser-Erdbeer-Marmelade "Creme de la Creme" und ein wenig Zitronensaft die 140ml gemacht.)

Zubereitung: Frischkäse mit Zucker verrühren - dann alles weitere dazu mischen. Ein Drittel der Masse auf den Boden geben, Sirup einträufeln und wieder Masse drauf und nochmal Sirup einträufeln und ab damit für 50min in den Ofen bei 175°C.

Langsam abkühlen lassen und dann über Nacht im Kühlschrank gut durchkühlen.

Fertig sieht er so aus:




Dann hoffe ich mal, dass er den Kollegen morgen mundet.