UA-48430372-1
Posts mit dem Label Mürbteig werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Mürbteig werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 13. Januar 2019

Käsekuchen - Schwarzwälder Art

Ja, es ist nun schon fast ein Jahr her, dass sich hier im Blog was getan hat. So ist es manchmal und viele Blogs haben schon eine solche Phase durchlebt. Damit die Phase jetzt keine Dauerhaftigkeit nach sich zieht, geht es jetzt wieder los - und zwar mit etwas sehr leckerem.

Wer mich kennt, weiß ja, dass ich Käsekuchen liebe - nicht umsonst gab es auch das famose Projekt Käsekuchen. Der letzte Post war auch der Abschlussbericht zu Projekt. Und genau hierzu passt die neueste Kreation - ein Käsekuchen “Schwarzwälder Art”. 


Die Zutaten: 
300g Mehl
150g kalte Butter
150g Zucker
1 Ei
1 Prise Backpulver
3 EL Backkakao

1 Glas Kirschen
2 EL Stärke

3 Eier
150g Zucker
100g flüssige Butter
1 Pä. Vanillepudding
750g Quark

Die Zubereitung: 
  • zuerst ist der Mürbteig dran - hierfür kommen wie gewohnt Mehl, Butter, Zucker, Ei und Kakao in eine Schüssel
  • das wird mit Hand zu einem Teig verknetet, den anschließend in einer 26er Form (mit Backpapier eingespannt) verteilen - auch an den Ränder den Teig nach oben ziehen
  • Kirschen durch ein Sieb abgießen, Saft auffangen und in einen Topf geben. Ein Teil des Saft abschöpfen und mit der Stärke mischen. Dann die Saft im Topf aufkochen und wenn er kocht von der Platte nehmen und die Stärke einrühren bis die Masse fester wird und dann kommen zum Schluss die Kirschen dazu (ist im Prinzip wie Pudding kochen)
  • nun Eier und Zucker in einer Schüssel kräftig aufschlagen bis die Masse schön schaumig ist - anschließend die restlichen Zutaten hinzugeben und alles noch kurz zu einer homogenen Masse verrühren
  • jetzt die Kirschen in die Form und die Quarkmasse obendrauf
  • ab damit in den Ofen bei 160°C für rund 60  min - am Ende wabbelt die Quarkmasse noch, aber nicht irritieren lassen, das muss so sein. 
  • über Nacht abkühlen lassen und dann genießen
  • Fertig!
Schön langsam abkühlen lassen


Fazit: Der Wiedereinstieg ins Bloggen kommt mit einem mega leckeren Kuchen daher. Die Kombination ist klassisch und wirklich lecker. Besonders die Käsemasse hat es mir angetan. Sie ist so schön flüffig. Nachbacken ist zwingend notwendig. 

Mittwoch, 23. August 2017

Plaumen-Cheesecake // Plum Cheesecake

Es war die letzten Wochen mal wieder ein wenig ruhig hier im Blog. Der Sommer hat mich mit Radeln in Beschlag genommen und mein neuer Job bereitet mir auch viel Spaß und deshalb liegt auch da viel Fokus.

Doch nun gibt es auch endlich mal wieder ein neues Rezept. Weiter geht es beim Projekt Käsekuchen. Und was würde besser zum Ende des Sommers passen als ein Cheesecake mit frischen Zwetschgen. Und wie so oft - gedacht, getan.

Genauso gehören Pflaumen veredelt

Ich war ein wenig zu ungedudig


Die Zutaten:

Mus
350g Pflaumen/Zwetschgen
2EL Stärke

Mürbteig
200g Mehl
40g Puderzucker
1 Ei
100g kalte Butter
2 EL Kakao

Cheesemasse
600g Frischkäse
140g Zucker
50g Speisestärke
1 Pä. Vanillezucker
3 Eier
170g Sahne

400g Pflaumen/Zwetschgen - vierteln und auf der Cheesemasse anrichten

Die Zubereitung:
  • die Zwetschgen für das Mus waschen und mit etwas Saft oder Wasser weich kochen und anschließend pürieren - abkühlen lassen und dann die Stärke untermischen
  • die restlichen Zwetschgen waschen und vierteln
  • nun die Zutaten für den Mürbteig in eine Schüssel geben und alle mit der Hand zu einem glatten Teig verkneten
  • den Teig in eine 26er-Form geben, den Teig am Rand hochziehen und Boden am besten mit einem Pizzaroller fein glatt rollen
  • jetzt die Zutaten für die Cheesemasse in eine Form geben und alles einmal kräftig verquirlen
  • anschließend zuerst das Mus auf dem Boden verteilen, dann die Cheesemasse darauf verteilen und auf der Cheesemasse formschön und kreativ die Zwetschgenviertel verteilen
  • ab damit in den auf 150°C vorgeheizten Ofen für etwa 60-70 min - nach 50 min mit einem Messer den Rand abfahren - damit der gelöst ist - beugt Rissen vor und dann im geschlossenen Ofen abkühlen lassen - am besten über Nacht. Fertig!

Fazit: Hach, was soll ich sagen - die Kombination ist wieder großartig. Der dunkle Teig, das Mus und die Cheesemasse harmonieren so gut zusammen. So schmeckt der Sommer. Die Cheesemasse ist auch nicht so fest, wie man sie sonst von anderen Cheesecakes her kennt. Damit ist der Kuchen auch vom Eindruck her nicht so mächtig. Am besten sollte er mit Zimmertemperatur serviert und genossen werden.
Nachbacken ist fast schon Pflicht.

Mittwoch, 12. April 2017

Käsekuchen mit Baiser

Dieses Mal widmen ich einen Beitrag einem der Klassiker in der großen weiten Welt der Käsekuchen - dem Käsekuchen mit Baiser. Der Umstand, dass es ein Klassiker ist, verdankt der Kuchen wohl der simplen Herstellung bei gleichzeitig famosem Aussehen. Das sei an der Stelle schon einmal vorweggenommen.
Ausprobiert hatte ich das Rezept schon vor einer ganzen Weile, aber anscheinend ist es mir wirklich durchgerutscht, ihn für das Projekt Käsekuchen zu verbloggen. Das möchte ich heute nachholen.


Wer die Tränen mag, ja die gibt es hier auf dem Baiser auch



Zutaten:
200g Mehl
40g Puderzucker
1 Ei
100g kalte Butter

1kg Quark
500ml Milch
50ml neutrales Öl
4 Eigelbe
170g Zucker
2 Pä. Puddingpulver - Vanille (zum Kochen)

4 Eiweiße
100g Zucker

Zubereitung:
  • die ersten 4 Zutaten in eine Schüssel geben - die Butter dabei in Flöckchen schneiden - und alles mit den Händen zu einem festen Teig verkneten
  • den Teig in eine mit Backpapier eingespannten 26er-Form geben, verteilen und außen einen Rand hochziehen
  • nun die Zutaten für die Quarkmasse alle zusammen in eine Schüssel geben und gut verrühren - Achtung: die Quarkmasse ist recht flüssig, nicht davon irritieren lassen
  • dann die Quarkmasse in die Form geben und ab damit in den auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Backofen für insgesamt rund 60 min
  • nach 45min die Eiweiße zu Eischnee aufschlagen und dann auf 2x den Zucker hinzufügen und alles gut zu einer dicken cremigen Masse aufschlagen
  • anschließend den Kuchen kurz aus dem Ofen nehmen, die Baisermasse auftragen und ab mit dem Kuchen in den Ofen für die restliche Zeit - wenn die Masse goldbraun ist, ist der Kuchen - Fertig!


Fazit: Wie oben schon erwähnt ist der Käsekuchen mit Baiser ein Klassiker und das nicht ohne Grund. So simpel er in der Zubereitung ist - so lecker ist er auch. Die Käsemasse ist schön cremig, der Teig fest und er weicht nicht durch und die zum Baiser muss ich ja nicht groß was sagen. Alles zusammen sieht dann auch noch verdammt gut aus und ja - jawohl ja - er schmeckt auch verdammt lecker. Jeder sollten diesen Kuchen auf seiner Rezeptliste haben. 
Ich finde den Kuchen so lecker, dass ich beim Abkühlen die Form dann auf Kühlakkus stelle, damit der Kuchen schneller abkühlt und ich ihn rasch genießen kann.

Samstag, 8. April 2017

Käsekuchen mit Rhabarber und Haselnussstreuseln

Endlich, der Frühling ist da. Und was gehört zum Frühling unweigerlich und essentiell dazu: Rhabarber - jawohl Rhabarber. Ich liebe Rhabarber und habe auch schon so einige Rezepte damit hier im Blog. Aber was liegt in diesem Jahr denn näher, als das Projekt Käsekuchen und meinen Frühlingsboten, den Rhabarber, miteinander zu verbinden - zu einer Köstlichkeit. Heraus kam dabei ein Käsekuchen mit Rhabarber und Haselnussstreuseln.





Die Zutaten:
750g Rhabarber
3 EL Puderzucker
2 EL Stärke

300g Mehl
75g Puderzucker
125g Butter
1 Ei

90g Butter
50g gem. Haselnüsse
75g Zucker
120g Mehl

500g Quark
40g Stärke
3 EL neutrales Öl
3 EL Ahornsirup
2 EL Puderzucker

Die Zubereitung:
  • den Rhabarber schälen, in kleine Stücke schneiden, in einen Topf geben und mit dem Puderzucker mischen
  • kurz warten bis der Rhabarber Wasser gezogen hat - einen Teil des Wassers in ein Gefäß gießen und mit der Stärke mischen
  • den Topf nun auf den Herd stellen und den Rhabarber weich kochen - das geht recht zügig - am Ende den Saft mit der Stärke einrühren und alles nochmal kurz aufkochen, dann runternehmen vom Herd und abkühlen lassen
  • für den Mürbteig - Mehl, Puderzucker, Butter und das Ei in eine Schüssel geben und alles mit den Händen zu einem Teig verkneten
  • nun den Teig in eine mit Backpapier eingespannte 26er-Form geben und ihn darin verteilen und einen Rand hochziehen
  • für die Streuseln die Butter in einem Topf flüssig werden lassen, dann die anderen Zutaten dazugeben und alles gut vermischen bis der Teig grob krümelig wird - wer kleine krümelige Streusel lieber mag, muss ein wenig mehr Mehl nehmen
  • als letztes den Quark mit allen andern Zutaten in eine Schüssel geben und alles mit der Maschine verrühren.
  • als erstes kommt dann der Rhabarber in die Form, dann folgt die Quarkmasse und zum Schluss die Streusel
  • ab damit dann in den auf 180°C vorgeheizten Ofen für etwa 50-55 Minuten - wenn die Streusel knusprig braun werden ist der Kuchen - Fertig!


Fazit: Hach was soll ich sagen - wie ich es erwarten konnte: der Kuchen ist ein Hit. Wichtig an der Stelle: Ich habe ganz bewusst Zucker im Kuchen reduziert sowie auf Aromen wie Vanille und Zitrone verzichtet und das merkt man. Der Rhabarber kommt geschmacklich gut, die Käseschicht tritt ein wenig in den Hintergrund und die Streuseln komme dafür sanft geschmacklich durch. Das Kuchen ist aufgrund dessen nicht so wuchtig - er kommt eher fein daher. Wenn man sich aber bei einem Bissen wirklich auf den Geschmack konzentriert, dann ist alles gut heraus zu schmecken - der Rhabarber, der Ahornsirup, der Quark, die Haselnüsse - alle sind gut geschmacklich zu erkennen und entfalten im Mund einen harmonischen runden Geschmack. Toll.
Also ein Muss für jeden, der Rhabarber mag.

Ach ja - noch ein kleiner Epilog: In den ganzen Foodblog und auf Instagram und Facebook - überall sieht man ja stets nur die prachtvollen Ergebnisse. Panne und wenn mal was nicht so geworden ist - das sieht man eher selten. Deshalb an der Stelle meine Panne beim Backen dieses Kuchen. Hurra.



Mittwoch, 5. April 2017

Kirschkuchen mit Mandeldecke

Hier ein kleiner Nachtrag zu einem Kuchen, den ich schon vor ein paar Wochen probiert und für sehr lecker befunden habe - ein Kirschkuchen mit Mandeldecke.
Das Rezept stammt von meiner guten Freundin Sabine aus Leipzig - ein Familienrezept. Es war ein Tipp von ihr und wie so oft war es ein treffsicherer Tipp. Aber noch nicht zuviel vorneweg.

Ein Stück ist hier fast zu wenig!



Die Zutaten:

180g Mehl
120g Butter
60g Zucker
1 Ei
1 Pä. Vanillezucker
1 halbes Pä. Backpulver

1 Glas Sauerkirschen (inkl. Saft)
2EL Stärke

100g gehobelte Mandeln
100g Butter
100ml Sahne
80g Zucker

Die Zubereitung:

  • Mehl, Butter, Zucker, Ei, Vanillezucker und Backpulver in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem Teig kneten
  • den Teig dann in eine 26er-Form (mit Backpapier ausgelegt) geben, glatt verteilen und am Rand hochziehen
  • die Kirschen durch ein Sieb abgießen und den Saft in einem Topf auffangen. 5EL vom Saft abnehmen und mit der Stärke verrühren
  • den restlichen Saft im Topf auf dem Herd zum Kochen bringen, dann den Saft mit der Stärke einrühen, die Kirschen hinzugeben - alles kurz zusammen aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen
  • die Butter in einem Topf flüssig werden lassen, anschließend Sahne, Mandeln und Zucker hinzugeben und auch alles kurz aufkochen lassen
  • nun die Kirschen auf dem Boden verteilen und oberdrauf die Mandel-Sahne verteilen
  • ab damit in den auf 175°C vorgeheizten Ofen und für etwa 50 min
  • rausnehmen, abkühlen lassen und Fertig!
Fazit: Hach was soll ich sagen: Sabines Rezept ist große klasse und passt genau zu mir. Der Kuchen ist einfach und schnell gemacht und die Mischung von Kirsch und Mandeln ist großartig. Eine Besonderheit: die Mandelmasse auf den Kirschen wird nicht so fest wie beim Bienenstich - sie ist eher cremig. Das macht es für mich mit den Kirschen noch runder. Auch der Mürbteig war überraschend - durch das Backpulver war er fluffig-krümelig. Das krümelige mit dem cremigen war echt ne Wucht. Ich fand es toll. Bei diesem Kuchen kann man neben dem Geschmack vor allem sehr viel unterschiedliche Textur genießen - von cremig über krümelig bis knackig, Toll. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich diesen Kuchen gemacht habe.
Danke an Sabine!



Montag, 19. Dezember 2016

Weihnachtsplätzchen #4 // Mohn-Marzipan-Kugeln mit Pflaumen

Mir ist aufgefallen, dass ich für Weihnachten bisher nicht sehr viel verbloggt habe. Das möchte ich ändern. Und wie so oft, ein paar Ideen entstehen einfach aus der Not heraus, Vorräte verbacken zu müssen - in dem Fall war es geriebener Mohn, der übrig war. Schon lange wollte ich etwas mit einem Mürbteig und Schmand machen und dann mit Mohn, der da war. Was passt besser dazu als Marzipan und getrocknete Pflaumen sind auch nicht schlecht. (Wer hier jetzt an Rosinen denkt - ja die hätte ich auch nehmen können, aber ich mag sie einfach nicht.)


Also wie immer - gedacht getan - fehlende Zutaten noch schnell gekauft und losgelegt.



Die Zutaten:
250g Mehl
40g Zucker
150g kalte Butter
½ Pä. Backpulver
150g Schmand
100g Marzipan
100g getrocknete Pflaumen
70g gebriebenen Mohn (mehr hatte ich nicht)


Die Zubereitung:
  • die Pflaumen in kleine Stücke schneiden (je nachdem wie groß man sie mag)
  • den Marzipan auf einer Küchenreibe grob reiben (am besten den Marzipan vorher in den Tiefkühler legen, dann lässt er sich am besten reiben)
  • nun alle Zutaten mit Pflaumen und Marzipan in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem Teig verkneten
  • anschließend aus dem Teig mit den Händen kleine Kugeln formen und auf ein Backblech legen
  • ab damit in den auf 180°C vorgeheizten Ofen für 12-15 min. Wenn die Kugeln leichte Bräune annehmen sind sie fertig!
  • zum Finish kann, wer mag, noch Puderzucker drüber streuen


Fazit: Für mich, der Mohn liebt, sind die Plätzchen ein Genuss. Vor allem durch das Weniger an Zucker kommt das feine geschmackliche Zusammenspiel von Mohn, Marzipan und Pflaume sehr gut zur Geltung. Sie sind ein wenig trockener als erwartet. Doch wie immer bei Plätzchen: eine Tasse Kaffee oder Tee gehört dazu. Wer Mohn mag, der sollte die Plätzchen unbedingt probieren und kann ruhig nach Belieben die Menge von Marzipan und Pflaumen noch ein wenig erhöhen - ein paar Gramm mehr werde ich beim nächsten Mal noch draufgeben.

Montag, 5. Dezember 2016

Rote Bete Tarte mit Spinat und Feta

Dem geneigten Leser mag es wohl in den letzten Jahren nicht verborgen geblieben sein: Ich backe auch herzhaft. Nicht annähernd so viel wie süß, doch immer mal wieder.
Und so war es vor zwei Wochen wieder einmal der Fall - es stand Herzhaftes auf dem Backplan. Ich hatte schon lange überlegt, das Rezept in die Tat umzusetzen und zu dem Zeitpunkt bot sich die Möglichkeit: frische rote Bete war da, Blattspinat noch reichlich TK und der Rest war schnell gekauft für die Rote-Bete-Tarte mit Feta und Spinat.

Erdig - Ehrlich - Lecker!



Die Zutaten:
100g kalte Butter
200g Mehl
60ml kaltes Wasser

500g rote Bete - oder 2-3 frische Rüben
2 Schalotten
1-2 Knoblauchzehen
4 EL Olivenöl
1 EL Zucker
4 EL Weißwein-Essig
4 kleine Stückchen TK Blattspinat

5 Eier
1 Becker Creme fraiche (mit Kräutern)
200g Feta

Die Zubereitung:
  • Butter in kleine Stückchen schneiden und mit Mehl und Wasser zu einem glatten Tag verkneten und den Teig anschließend in Frischhaltefolie einwickeln und in den Kühlschrank legen
  • die frische rote Bete schälen und auf einer Küchenreibe grob raspeln (am besten dazu Handschuhe anziehen - ist besser)
  • die Schalotten grob würfeln und in einer Pfanne mit dem Olivenöl anschwitzen
  • nun den Knoblauch (gehackt oder gepresst), Zucker, Essig und die rote Bete hinzugeben und alles 10 min andünsten
  • am Ende den auf aufgetauten Blattspinat hinzugeben und kurz mit verrühren und alles ein wenig abgekühlen lassen
  • jetzt die Tarte-Form einfetten und den gut durchgekühlten Teig in der Form verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 175°C 10 min blind backen
  • in der Zwischenzeit die Eier mit der Creme fraiche mischen und mit weiteren Kräutern, Pfeffer und Salz abschmecken
  • den Feta in kleine Würfel schneiden
  • und nach dem 10 min blind backen, die Form aus dem Ofen holen und erst ein paar Fetawürfel auf Boden verteilen, dann die rote Bete in die Form geben und die Eimasse darüber gießen und am Ende noch die restlichen Feta Würfel oben locker verteilen
  • wieder ab damit in dem Ofen für 30 min
  • danach aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen, die Tarte aus der Form lösen und servieren. Fertig!

Fazit: Die Tarte ist ein Muss für alle, die rote Bete mögen. Die Mischung mit dem Spinat und dem Feta ist ausgewogen - so dass sich der Geschmack in der vollen Bandbreite der Zutaten entfalten kann. Am besten warm verzehren, dann kommt der Geschmack am besten. Die Tarte bestätigt wieder - rote Bete kann viel mehr, also nur vorgekocht in Salattheken herum zu vegetieren. Also unbedingt nachbacken.


Dienstag, 8. November 2016

Apfelkuchen mit Pudding und Streuseln

Herbst ist einfach die Zeit für Apfelkuchen, daran gibt es aber so gar keinen Zweifel. Es gibt auch keinen Zweifel daran, dass ich Apfelkuchen liebe - nicht zwangsläufig damit den Herbst - aber Apfelkuchen definitiv. Aus diesem Grund gibt es auch immer wieder mal ein neues Apfelkuchen-Rezept hier im Blog und in Anlehnung zum letzten Rezept - Apfelkuchen mit Pudding - ist das neuen Rezept Apfelkuchen mit Pudding und Streuseln.
Uhhh - Streuseln, wer hätte das wohl gedacht.

Einfach pur genießen - am besten, wenn er noch leicht warm ist!

Die Zutaten:
1 Pä. Vanillepudding (den zum Kochen)
3 EL Zucker
500ml Milch

250g Mehl
25g Zucker
150g kalte Butter
1 Pä. Vanillezucker
½ Pä. Backpulver
150g Schmand

5-6 mittelgroße Äpfel

80g Butter
80g Zucker
ein Schuss Vanilleessenz
Mehl

Die Zubereitung:
  • den Pudding nach Anleitung auf der Packung zubereiten und abkühlen lassen
  • nun Mehl, Zucker, Butter, Vanillezucker, Backpulver und Schmand in eine Schüssel geben und mit der Hand zu einem festen Teig kneten und kurz kühl lagern
  • jetzt die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden
  • nebenbei schon die Butter für die Streusel schmelzen und in die flüssige Butter dann die Vanilleessenz und den Zucker geben und nach und nach Mehl hinzugeben und verrühren, bis ein brösliger Streuselteig entsteht
  • ein Backblech mit Backpapier auslegen und den gekühlten Teig darauf ausrollen, dass er mindestens 30 cm im Durchmesser ist
  • nun den Pudding auf den Teig geben und verteilen, dabei den Rand etwa 2 cm aussparen
  • anschließend die Apfelstücke auf den Teig geben und den Rand nach innen umschlagen
  • am Ende die Streusel auf den Äpfeln verteilen und ab damit in den vorgeheizten Ofen bei 175°C für 35 bis 45 min - je nachdem wie braun und knusprig ihr den Teig haben wollt
  • Fertig!


Fazit: Also ich persönlich liebe ja den Mürbteig, wenn er mit Schmand gemacht wird - das macht ihn nicht so trocken. Herrlich und dann mit dem Pudding und den Äpfeln - eine tolle Kombination. Und Streuseln gehen ja bekanntlich bei mir auch immer. Also sehr sehr lecker in der Gesamtkombination und zum Nachbacken wärmstens empfohlen - vor allem jetzt im Herbst mit frischen Äpfeln.

Dienstag, 1. November 2016

Apfelkuchen mit Pudding

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich ein neues Rezept gepostet hatte. Das soll natürlich nicht heißen, dass ich nichts Neues in den letzten Monaten probiert hatte - es waren schon ein paar neue Rezept dabei. So nach und nach werde ich die jetzt auch veröffentlichen.
Doch nichts passt besser zur Jahreszeit, als mit einem Apfelkuchen-Rezept zu beginnen. Es gibt zwar schon eine Menge Apfelkuchen hier im Blog, aber warum nicht noch ein paar mehr aufnehmen - vor allem wenn es lecker ist.

Heute ist es ein Apfelkuchen mit Pudding.

Bildunterschrift hinzufügen


Zutaten:
120g Butter
50g Zucker
1 Eigelb
150g Mehl

1kg Äpfel (so 5 mittelgroße Äpfel)
1 Pä. Vanillepudding, 3EL Zucker, ½ Milch
200g Frischkäse
3EL Zucker
1EL Stärke

Zubereitung:
  • Pudding nach Packungsangabe kochen und abkühlen lassen
  • Butter, Zucker, Eigelb und Mehl mit den Händen zu einem Teig kneten und eine 24er Form geben
  • die Form in den vorgeheizten Ofen (175°C) geben und den Boden für 10-15 min vorbacken
  • in der Zwischenzeit die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und ein kleine Stücke schneiden
  • den Pudding mit Frischkäse, Zucker (ggf. ein Spritzer Vanilleessenz) und Stärke mischen
  • nun die Apfelstücke auf den vorgebackenen Boden geben und darüber die Puddingmasse verteilen
  • noch einmal ab damit in den Ofen für etwa 40 min.
  • nach dem Erkalten das Finish mit Puderzucker
  • Fertig!

Fazit: Ein lecker feuchter Apfelkuchen, der herrlich nach Äpfeln schmeckt - leicht nach Vanille - und so gar nicht süß ist. So kommen vor allem aromatische Äpfel in diesem Kuchen sehr gut zur Geltung.

Ein idealer Kuchen für die herbstliche Zeit - am besten zu genießen mit einem Kaffee auf der Couch - vielleicht sogar, wenn es noch ein wenig warm ist. Mhhhhhh.