UA-48430372-1
Posts mit dem Label Biskuit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Biskuit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 3. Juni 2014

Apfel-Biskuit-Kuchen mit einem Käse-Sahne-Topping

Nachdem ich durch die Rhabarberorgien der letzten Wochen ein wenig blockiert für andere Kuchen war, habe ich mich am letzten Wochenende doch endlich mal wieder meinen Projekt Apfelkuchen gewidmet.
Hierbei habe ich mich einem Kuchen zugewendet, den ich schon so lange einfach mal wieder machen wollte und jetzt war endlich die Zeit gekommen: meine Apfel-Biskuit-Kuchen. Die rechte Zeit deshalb, weil es einfach ein Sommerkuchen ist, den man gut gekühlt am besten verspeist – am besten mit einem Eiskaffee, wenn er zur Hand ist. Bei mir musste ein normaler Kaffee herhalten. Doch auch das war eine nicht minder leckere Kombination.


Ein Stück ist eigentlich viel zu wenig - so lecker ist der Kuchen

So nun aber mal zu den harten Rezeptfakten.

Zutaten:
3 Eier
1 Prise Salz
90g Zucker
90g Mehl

3 große Äpfel
1 Pä. Vanillepudding (zum Kochen)
450ml Apfelsaft
2EL Zucker

1 Becher Sahne
100g Quark
1EL Puderzucker
Ein Schuss Limettensaft

Zubereitung:
  • für den Biskuit die Eier trennen und die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen
  • anschließend die Eigelbe mit dem Zucker schaumig schlagen (hier ist wieder Geduld angesagt)
  • nun das geschlagene Eiweiß hinzugeben und den Mehl darüber sieben (ohne Sieben geht es auch) und nun alles vorsichtig miteinander von Hand verrühren
  • nun den Tag in einer mit Backpapier eingespannte 26er-Form geben und ab damit in den vorheizten Ofen (175°C) für 15 Minuten und danach den Biskuit abkühlen lassen, aber in der Form lassen. Das erspart den Tortenring
  • jetzt die Äpfel schälen, vierteln, die Viertel in Streifen schneiden und ab damit in einen Topf
  • die Apfelspalten mit einem Schuss Apfelsaft übergießen und dann kurz dünsten, dass sie ein wenig weicher werden
  • wenn die Apfelspalten abgekühlt sind, diese auf dem Biskuit-Boden formschön verteilen
  • nun den Guss machen – dafür 400ml mit 2EL Zucker in einem Topf aufkochen
  • 50ml mit dem Puddingpulver mischen und nach dem aufkochen in den Apfelsaft einrühren und unter ständigem Rühren eine Minute weiterköcheln lassen und dann gleich auf den Äpfeln gleichmäßig verteilen und mindestens 2 Stunden auskühlen lassen
  • nach den 2 Stunden die Sahne steif schlagen und danach den Puderzucker, Limettensaft und Quark hinzugeben und alles nochmal kurz aber kräftig verrühren und ab damit für mindestens 4-6 Stunden in den Kühlschrank
  • Fertig – Lecker!
  • (ach ja, wer mag kann auch noch mit Eierlikör und/oder gerösteten gehobelten Mandeln garnieren - sieht gut aus, ist aber für den guten Geschmack nicht relevant)

Fazit: Also wem der Kuchen an einer schwedische Apfeltorte erinnert - okay, das kann sein. Aber es ist keine. Ich raspele die Äpfel nicht. Und auch das mit dem Apfelsaft ist anders. Gefunden habe ich das Rezept übrigens im GU-Buch „Lieblingskuchen“. Doch zurück zum Fazit. Also die Zusammenstellung aus Teig, Frucht, Guss und Topping ist großartig. Großartig lecker. Es ist eine tolle Mischung aus Frucht, Säure und Süß. Gut gekühlt ist der Kuchen eine herrliche Erfrischung an warmen Sommertagen.
Nachbacken –empfohlen!


Hier kann man sich tolle Muster einfallen lassen
Leider sieht man die Muster mit dem Guss nicht mehr
Und mit der Käse-Sahne erst recht nicht mehr. Aber lecker ist er!

Montag, 23. Dezember 2013

Rosa Geburtstagskuchen für Mädchen

Außer Weihnachten geht im Dezember auch sonst so einiges – vor allem die vielen Geburtstag. Einer davon ist der meiner Tochter. Sie wurde dieses Jahr 5 Jahre alt.

Und was liegt da näher, als ihr auch einen Kuchen zu ihrem Tag zu backen. Gedacht getan – doch so leicht ist die Umsetzung dann nicht. Die junge Dame hilft mir zwar sehr oft beim Backen und hat daran auch richtig Spaß. Doch geschmacklich konnten sie meine Kreationen oft nicht so richtig überzeugen. Also: eine Herausforderung!

Eine Idee hilft jedoch immer: „rosa muss er sein“. Mit der Maßgabe habe ich dann ein paar Backbücher durchblättert und mich dann für einen Mix aus mehreren Rezepten entschieden: Es gibt einen Biskuit-Boden und eine Creme aus Sahne und Erdbeerpudding.

Nicht irritieren lassen - ich mag halt eckig - aber rund geht auch.

Hier die Zutaten:

Biskuit (2x)
3 Eier
1 Prise Salz
90g Zucker
90g Mehl

Creme
2 EL Puderzucker
1Pä. Erdbeerpudding (der für zum Kochen)
200ml Milch
400g Sahne

Erdbeermarmelade

Zubereitung:
  • Eier trennen und Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen
  • Eigelbe mit dem Zucker und viel Geduld zu einer hellen Masse aufschlagen
  • Anschließen Mehl und Eiweiß vorsichtig unter die Masse heben und den Teig in eine 24er Form geben
  • Ab damit in den Ofen für 15min bei 175°C
  • Das Ganze dann noch einmal wiederholen für den zweiten Biskuit.
  • Für die Füllung das Puddingpulver mit 50ml Milch und 2EL Puderzucker verrühren und die restliche Milch in einem Topf zum Kochen bringen
  • Das angerührte Puddingpulver dann dazugeben und unter ständigem Rühren einen festen Pudding kochen – auch beim abkühlen immer wieder fleißig rühren.
  • Jetzt die Sahne steif schlagen und löffelweise den abgekühlten Pudding unterrühren
  • Nun auf einen Biskuitboden eine Schicht Marmelade verteilen und darauf dünn eine Schicht der Creme verteilen
  • Dann den zweiten Boden draufsetzen und anschließend mit der restlichen Creme den Kuchen komplett überziehen und über Nacht kühl stellen.
  • Jetzt noch nach Belieben verzieren.
  • Fertig!!!

Fazit: Meine Tochter hat sich sehr über den Kuchen gefreut und mochte ihn auch. Super: Mission erfüllt!!!
Anmerkung zur Creme – beim nächsten Mal werde ich auf andere Art und Weise den Pudding machen. Der Erdbeerpudding (auch wenn er von Dr. Oetker ist) schmeckt einfach künstlich.
Meine Idee: 300ml Himbeer- oder Erdbeersaft und diesen dann mit Sahnepudding anrühren. Ich bin gespannt.