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Dienstag, 8. November 2016

Apfelkuchen mit Pudding und Streuseln

Herbst ist einfach die Zeit für Apfelkuchen, daran gibt es aber so gar keinen Zweifel. Es gibt auch keinen Zweifel daran, dass ich Apfelkuchen liebe - nicht zwangsläufig damit den Herbst - aber Apfelkuchen definitiv. Aus diesem Grund gibt es auch immer wieder mal ein neues Apfelkuchen-Rezept hier im Blog und in Anlehnung zum letzten Rezept - Apfelkuchen mit Pudding - ist das neuen Rezept Apfelkuchen mit Pudding und Streuseln.
Uhhh - Streuseln, wer hätte das wohl gedacht.

Einfach pur genießen - am besten, wenn er noch leicht warm ist!

Die Zutaten:
1 Pä. Vanillepudding (den zum Kochen)
3 EL Zucker
500ml Milch

250g Mehl
25g Zucker
150g kalte Butter
1 Pä. Vanillezucker
½ Pä. Backpulver
150g Schmand

5-6 mittelgroße Äpfel

80g Butter
80g Zucker
ein Schuss Vanilleessenz
Mehl

Die Zubereitung:
  • den Pudding nach Anleitung auf der Packung zubereiten und abkühlen lassen
  • nun Mehl, Zucker, Butter, Vanillezucker, Backpulver und Schmand in eine Schüssel geben und mit der Hand zu einem festen Teig kneten und kurz kühl lagern
  • jetzt die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden
  • nebenbei schon die Butter für die Streusel schmelzen und in die flüssige Butter dann die Vanilleessenz und den Zucker geben und nach und nach Mehl hinzugeben und verrühren, bis ein brösliger Streuselteig entsteht
  • ein Backblech mit Backpapier auslegen und den gekühlten Teig darauf ausrollen, dass er mindestens 30 cm im Durchmesser ist
  • nun den Pudding auf den Teig geben und verteilen, dabei den Rand etwa 2 cm aussparen
  • anschließend die Apfelstücke auf den Teig geben und den Rand nach innen umschlagen
  • am Ende die Streusel auf den Äpfeln verteilen und ab damit in den vorgeheizten Ofen bei 175°C für 35 bis 45 min - je nachdem wie braun und knusprig ihr den Teig haben wollt
  • Fertig!


Fazit: Also ich persönlich liebe ja den Mürbteig, wenn er mit Schmand gemacht wird - das macht ihn nicht so trocken. Herrlich und dann mit dem Pudding und den Äpfeln - eine tolle Kombination. Und Streuseln gehen ja bekanntlich bei mir auch immer. Also sehr sehr lecker in der Gesamtkombination und zum Nachbacken wärmstens empfohlen - vor allem jetzt im Herbst mit frischen Äpfeln.

Mittwoch, 5. August 2015

Zwetschge-Schmand

Nun ist ja auch die Zeit der Zwetschgen wieder gekommen. Und was lässt sich daraus besser machen als Kuchen. Ok, man könnte noch Pflaumenmus machen ja - aber erstmal Kuchen.
Und da es schnell gehen sollte, hier die Variante mit Schmand.



Zutaten:
300g Mehl
200g Butter
100g Zucker
1 Ei
4 EL kaltes Wasser

750g Zwetschgen

2 Becker Schmand
100g Zucker
4 Eier
50 Speisestärke

Zubereitung:

  • die Zwetschgen waschen, einsteinen und vierteln (längs und quer)
  • Mehl, Butter, Zucker, Ei und Wasser in eine Schüssel geben und mit der Hand zu einem Teig verkneten
  • den Teig in eine mit Backpapier eingespannte Backform (28er) geben und mit den Händen verteilen und einen Rand hochdrücken
  • die Zwetschgen darauf verteilen
  • nun Schmand, Zucker, Eier und Stärke in eine Schüssel geben und alles kräftig mit einem Schneebesen verrühren
  • die Schmandmasse auf den Zwetschgen verteilen und ab damit in den vorgeheizten Ofen bei 180°C für rund 60 min
  • der Kuchen ist fertig, wenn er leicht braun  wird
  • Lecker!


Fazit: Hier muss ich nicht viel sagen - er ist einfach lecker und kinderleicht und schnell zubereitet - also ideal für den Sommer.

Montag, 27. Juli 2015

Schmandkuchen mit Beeren

Sommerzeit ist Beerenzeit. Ich liebe ja bekanntlich Beeren – vor allem Johannisbeeren und Himbeeren. Naja und dann kam mir die Idee, beide in einem Kuchen zu verbacken. Und was kann dann im Sommer besser sein als ein Schmandkuchen mit Beeren – leicht gekühlt eine toller Erfrischung.
Und wie immer ein Rezept, das schnell gemacht ist und extrem lecker ist.

Herrlich lecker!

Zutaten:
300g Mehl
200g Butter
100g Zucker
1 Ei
4 EL kaltes Wasser

750g Beeren (hier sind es 500g Johannisbeeren und 250g Himbeeren – jeweils frisch)

2 Becker Schmand
100g Zucker
4 Eier
50 Speisestärke

Zubereitung:

  • die Beeren waschen und abtropfen lassen
  • Mehl, Butter, Zucker, Ei und Wasser in eine Schüssel geben und mit der Hand zu einem Teig verkneten
  • den Teig in eine mit Backpapier eingespannte Backform (26er) geben und mit den Händen verteilen und einen Rand hochdrücken
  • die Beeren darauf verteilen
  • nun Schmand, Zucker, Eier und Stärke in eine Schüssel geben und alles kräftig mit einem Schneebesen verrühren
  • die Schmandmasse auf den Beeren verteilen und ab damit in den vorgeheizten Ofen bei 180°C für 60-70 min
  • der Kuchen ist fertig, wenn er leicht braun  wird
  • Lecker!

Hier darf es auch gern ein großes Stück sein.

Fazit: Schmandkuchen geht immer und mit Beeren schon mal gleich. Durch die überschaubare Zuckermenge kommt das herbe der Beeren sehr gut zur Geltung, ohne dass es sauer wird. Leicht gekühlt immer ist der Kuchen eine leckerer Sommertraum.

Mittwoch, 12. November 2014

Schmandkuchen mit Mohn und Apfel

Schön wieder Mohn? Ja, schon wieder Mohn. Ich weiß, es gibt ein paar geneigte Leser dieses Blogs, die Mohn nicht mögen, doch die möchte ich nicht ärgern. Es war einfach vom letzten Kuchen noch Mohn übrig und bevor der schlecht wird, habe ich ihn einfach verbacken.
Das Rezept: ein wenig Freestyle! Aber es passt hervorragend zum Projekt Apfelkuchen – wie toll - und zum Herbst.


Mohn-Apfel-Schmand - alles zusammen so lecker, dass das Stück einfach schon zu klein ist.


Mhhh.

Hier die Zutaten:
300g Mehl
200g kalte Butter
100g Zucker
1 Ei
4 EL kaltes Wasser

3 große Äpfel
100g Zucker
1Pä. Vanillezucker
4 Eier
2 Becher Schmand
50g Stärke
120g Mohn (kein Mohnback bitte)
Eine halben Teelöffel Schubecks Apfelkuchengewürz (es geht auch nur Zimt oder ne Mischung aus Zimt und Kardamom)

Die Zubereitung:
  • In eine 26er-Form mit Backpapier einspannen
  • Mehl, Butter (in Flocken), Zucker, Ei und Wasser in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einen festen Teig verkneten
  • Die Teig in der Form verteilen und einen Rand hochziehen
  • Nun Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und anschließend in Stück schneiden
  • Äpfel in der Form auf dem Boden gleichmäßig verteilen
  • Jetzt Zucker, Vanillezucker und die Eier cremig aufschlagen (Stichwort: Geduld)
  • Die restlichen Zutaten hinzugeben und alles nochmal gut verrühren mit dem Mixer
  • Die Mohn-Schmand-Masse auf die Äpfel geben und ab damit in den auf 180°C vorgeheizten Ofen für etwa 60 min
  • Wenn der Kuchen leichte Bräune angenommen hat und die Masse in der Mitte nicht mehr groß wackelt ist der Kuchen fertig

Fazit: Freestyle ist was tolles – vor allem wenn das Ergebnis so lecker ist, wie dieser Kuchen. Natürlich vorausgesetzt, dass man Mohn mag. Wenn das der Fall ist, dann ist dieses Rezept jetzt im Herbst auf jeden Fall zu empfehlen. So wie das Rezept ist, ist alles stimmig – die Äpfel sind durch, die Mohn-Schmand-Masse ist fest und der Boden weicht nicht durch. Ok, das konnte ich nicht abschließend, denn dafür war der Kuchen zu schnell aufgegessen. Und wie so oft bei  meinen Rezepten – der Kuchen ist wieder einmal schnell und einfach zuzubereiten.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Apple Cream Pie

So – nach einigen Wochen Abstinenz beim Backen bin ich wieder so halbwegs einsatzbereit. So ein Umzug bindet einfach Kapazitäten und ohne Küche kann ich auch beim besten Willen nicht so richtig gut backen. Immerhin stehen jetzt schon 2/3 der Küche – also genug, um Kuchen zu backen. Glücklicherweise gehören zu den 2/3 auch der Backofen und die Spülmaschine.

Was liegt dann jetzt im Herbst näher, als mit dem Projekt Apfelkuchen weiter zu machen. Passend dazu bin ich die Tage bei "life is full of goodies" über das Rezept für einen Apple Cream Pie gestoßen. Und er weckte sofort mein Interesse – was zum einen natürlich an den Streuseln lag und zum zweiten am Quark-Öl-Teig – ein Teig, dem ich bisher viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt hatte.

Nun denn – so ging es dann weiter.



Zutaten:

der Teig
150 g Magerquark
50 ml Milch
50 ml Rapsöl
80 g Zucker
Mark einer halben Vanilleschote
1 Prise Salz
300 g Mehl
1 Backpulver

die Äpfel
200 g Schmand
2 EL Zucker
500 g Äpfel (3 mittelgroße Äpfel)
1 Ei
(Zimt – wer mag)

die Streusel
200 g Mehl
100 g brauner Zucker
das Mark der anderen Hälfte der Vanilleschote (es geht natürlich auch Vanillezucker aus der Tüte)
(Zimt – wer mag)
100 g Butter

Zubereitung:
  • Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit dem Mixer zu einem glatten Teig verrühren
  • Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte 26er-Form geben und einen Rand hochdrücken
  • Jetzt die Äpfel schäle, vierteln, Kerngehäuse entfernen und dann in Stücke schneiden und die Stücke in die Form geben und auf dem Boden verteilen
  • Nun Zucker, Schmand und das Ei kurz verrühren und auf die Äpfel geben
  • Danach noch schnell Mehl, Zucker und Butter mit der Hand zu einem bröseligen Streuselteig kneten und die Streusel dann auch den Äpfeln verteilen
  • Und nun ab damit in den vorgeheizten Ofen (200°C – Ober- und Unterhitze) für etwa 30 min. Wer es etwas knuspriger mag, gibt einfach noch ein paar Minuten drauf
  • Fertig!

Mindestens so groß sollte Stück sein.

Fazit: Das erste Mal, dass ich bewusst einen Quark-Öl-Teig verarbeitete, und das Ergebnis gefällt mir gut. Der Teig ist fest und trotzdem fluffig und nicht trocken. Die Mischung mit den weichen Äpfeln und der cremigen Schmandmasse und den knusprigen Streuseln ist großartig. Zimt braucht es nicht – der Kuchen ist pur viel besser. Mich hat der Kuchen überzeugt. Das war nicht das letzte Mal, dass ich den gebacken habe.

Samstag, 5. Juli 2014

Stachelbeerwähe - einfach lecker!

So nun ist der Sommer endgültig da. Also jetzt nicht so sehr vom Wetter her aber von den saisonalen Früchten. Nach den ersten Johannisbeeren gibt es jetzt auch Stachelbeeren.
Und was liegt da näher, als diese ordentlich zu verbacken.



Und was käme hier besseres infrage als eine Stachelbeerwähe – knuspriger Mürbeteig, süße Schmandmasse und sauer-fruchtige-Stachelbeeren. Allein die Vorstellung ist schon so lecker!

Zutaten:
200g Mehl
100g Zucker
100g kalte Butter
1 Ei

500g Stachelbeeren (geputzt und eingepiekst)
1 Becher Schmand
1EL Stärke
2 Eier
80g Puderzucker

Zubereitung:
Mehl, Zucker, die Butter in Flocken und das Ei mit den Händen verkneten zu einem festen Mürbteig und diesen dann in einer 26er-Form verteilen
die geputzten und eingepieksten (dann platzen sie nicht beim Backen) Stachelbeeren auf dem Mürbteigboden verteilen
jetzt Schmand, Stärke, Eier und Puderzucker in eine Schüssel geben, alles mit einem Schneebesen verrühren und ab mit der Masse über die Stachelbeeren
nun alles in den vorgeheizten Ofen (175°C Ober- und Unterhitze) für etwa 45 min
Fertig.


So ein Stück ist defintiv zu klein.

Fazit: Die Stachelbeerwähe halt genau das, was sie vorab schon versprochen hat. Ein tolle Mischung auf knusprig und weich, süß und sauer. Sie schmeckt noch leicht warm genauso gut, wie leicht gekühlt aus dem Kühlschrank. Ein toller Sommerkuchen.

Freitag, 2. Mai 2014

Schmandkuchen mit Rhabarber und Erdbeeren

Also Rhabarber ist ja sowas von voll mein Ding, man glaubt es kaum. Ok, doch! Es war auch dieses Jahr wieder vorhersehbar, dass ich dem Rhabarber nicht widerstehen kann. Ein Blick auf die Backliste vom letzten Jahr zeigt, dass der Rhabarberkuchen mit Baiser, mein am häufigsten gebackener Kuchen war. Aber der ist auch so verdammt lecker.

Und in dieser Saison ist das jetzt schon der siebte Kuchen mit Rhabarber.

Heute habe ich ein Rezept von Kathi von deckschonmaldentisch ein wenig abgewandelt. Den Schmandkuchen von ihr in seiner reinen Form liebe ich ja. Er gehört mittlerweile zu meinen Standardrezepten.

Heute dann mit Rhabarber.

Direkt aus dem Ofen schon eine Versuchung.


Zutaten:
300g Mehl
200g kalte Butter
100g Zucker
4EL eiskaltes Wasser
1 Ei

500g Rhabarber (geputz und geschnitten)
250g Erdbeeren (geschnitten)
2EL Puderzucker

100g Zucker
4 Eier
2 Becher Schmand
50g Speisestärke

Zubereitung:
  • Mehl, Butter, Zucker, Wasser und das Ei zusammengeben und mit der Hand zu einem Teig verkneten
  • dann den Teig in eine mit Backpapier bespannte 26er-Form geben und den Teig dort verteilen und am Rand hochdrücken
  • nun Rhabarber und Erdbeeren putzen und in daumendicke Stücke schneiden. Den Rhabarber mit dem Puderzucker mischen
  • als letztes Zucker, Eier, Schmand und Stärke mit einem Schneebesen zu eine flüssigen Masse schlagen. (ich habe noch ein wenig Rhabarbersirup unter die Masse gerührt, damit die Masse geschmeidiger wurde)
  • jetzt Rhabarber (die Flüssigkeit, die sich durch den Zucker gesammelt hat, vorher abgießen) und Erdbeeren auf dem Boden verteilen und dann die Schmandmasse drüber geben.
  • ab damit in den vorgeheizten Ofen bei 160°C (Umluft) für etwa eine Stunde. Wenn die Oberfläche Farbe annimmt, ist der Kuchen fertig.

So geht lecker!

Fazit: Kaum ist der Ofen aus, kann ich es nicht erwarten, bis der Kuchen kalt ist. Es empfiehlt sich aber den dem Kuchen die Zeit über Nacht zu geben, um abzukühlen. Danach: ein Traum. Erdbeeren und Rhabarber sind einfach eine ganz großartige Kombination. Der Kuchen ist herrlich. Und in der Abwandlung von Kathi ist das Rezept einfach so vielfältig einsetzbar und nun auch mengemäßig aus die handelsüblichen Packungsgrößen angepasst.
In der Rhabarberzeit ist der Kuchen ein absolutes Muss.

Sonntag, 19. Januar 2014

Nachtrag zu 2013 – der Zweite: Marmorkuchen Nr. 7

Bei Durchsehen meiner Kuchenliste 2013 ist mir aufgefallen, dass ich für das Projekt Marmorkuchen mehr Rezepte ausprobiert hatte, als die bisher verbloggten.
Das kann ja nicht angehen und bevor ich das Fazit angehe, muss ich auf jeden Fall noch 2 Rezepte nachreichen.

Das ist die genau richtige Anzahl an Stücken für mich.

Eines davon ist der Latte Macchiato Marmorkuchen – wieder mal ein Rezept von Jeanny von zuckerzimtundliebe.

Hier das Rezept, wie man es bei Jeanny findet.

Zutaten:
280g weiche Butter + etwas
mehr zum Fetten der Form
580g Zucker
6 Eier, zimmerwarm
375g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
240ml Milch
125g Schmand
2-3 EL Backkakao
5 EL starker, frisch gebrühter Espresso

Zubereitung:
  • Den Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen, eine große Gugelhupfform fetten und ausmehlen.
  • Butter, Zucker und Eier mit dem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine cremig mixen.
  • Mehl, Backpulver und Salz mischen, dann zur Buttermixtur hinzufügen. 3 Esslöffel des Espresso ebenfalls dazu geben, dann die Mehlmischung, Schmand sowie Milch.
  • 1/3 des Teiges entnehmen und mit dem Kakao sowie den restlichen 2 Esslöffeln Espresso vermischen.
  • Zunächst den hellen Teig in die Backform füllen, dann den dunklen. Mithilfe einer Gabel oder dem Stiel eines Holzlöffels wie ein Wirbelwind durch beide Teige fahren und vereinen, aber nicht zu häufig, sonst wird aus den hübschen Wirbeln ein einheitlicher Teig.
  • Den Kuchen ca. 60-70 Minuten lang backen. Die Stäbchenprobe entscheidet über fertig.

Fazit: Ein Marmorkuchen ganz nach meinem Geschmack. Das mit dem Latte Macchiato finde ich super – schmeckt großartig. Und er ist – wie man so schön sagt – klunschig. Der Kuchen war auch noch 2 Tagen so richtig schön saftig. Und wenn ich mich recht erinnere, dann habe den Kuchen bis auf ein Stück auch allein verputzt. Also den Kuchen werde ich auf jeden Fall noch öfter machen.

Dienstag, 23. Juli 2013

Schmandkuchen mit (schwarzen) Johannisbeeren ohne Baiser

Was gibt es besseres, als sich bei den neuen Kollegen mit Kuchen beliebt zum machen – so mein Ansatz. Dafür brauchte ich heute einen Kuchen – Einladung zum Teammeeting im Produktmanagement.
Die ursprüngliche Idee, etwas mit Apfel, hatte ich verworfen. Die Kollegen war sich überdies uneins – was mit Streuseln, Quark, Schokolade oder doch Apfel. Ich habe mich dann doch für Johannisbeeren entschieden und auch wieder für die schwarzen. Als Rezept schwebte mir das vom Rhabarberkuchen mit Baiser vor. Das sollte passen.

Nur eines hatte ich nicht bedacht, wenn man in einer fremden Küche backt, ist doch nicht immer alles vorrätig wie in der eigenen. So auch gestern – ich musste improvisieren, denn schon beim Mürbteig scheiterte es an ausreichend Zucker. Aber gut, immerhin gab es im Zuckersteuer noch welchen. Doch für die Schmandmasse brauchte ich auch noch welchen. Gut und da es ihn lose nicht mehr gab, dann musste ich halt gewürfelt nehmen. Großartig war: Der Würfelzucker löste sich sogar im Schmand mit einem Schuss Milche besser auf als befürchtet. So und nun fehlt aber die Stärke – ok, dann eben noch ein Ei mehr und ein wenig Mehl in die Masse und hoffen, dass es passt.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.


Allein der Duft war schon herrlich!

Yummie!


Und es war sehr lecker – herb, wirklich nicht zu süß und herrlich aromatisch. Ich liebe den Sommer und schwarze Johannisbeeren.

Zutaten:
Der Mürbteig ist wie beim Rhabarberkuchen
300g Mehl
200g Butter
100 Zucker
1 Ei

500g schwarze Johannisbeeren

1 Becher Schmand
100 Zucker (wer den Kuchen etwas süßer mag, nimmt vielleicht 150g oder streut auf die Beeren noch ein wenig darauf)
2 Eigelb
1 Ei
5 EL Mehl

Zubereitung:
  • Für den Mürbteig allen Zutaten zusammengeben und mit der Hand zu einem Teig kneten. Wer mag kann ihn jetzt noch 30min im Kühlschrank ruhen lassen (das wird meiner Meinung nach aber völligst überbewertet) und dann in die Form geben.
  • Johannisbeeren vom Strunk lösen, waschen und auf dem Mürbteigboden verteilen.
  • Schmand, Zucker, Eigelbe, Ei und Mehl mischen und dann über die Beeren geben.
  • Ab damit in den Ofen für 40 min bei 175°C und dann langsam abkühlen lassen.
(Wer das Rezept vom Rhabarberkuchen kennt, wird jetzt das Baiser vermissen. Ja, stimmt! Aber ohne Puderzucker, den hatte ich nämlich auch nicht, habe ich mal großzügig auf Baiser verzichtet.)

Und noch einmal – LECKER war er! Die neuen Kollegen waren auch zufrieden. Ich könne öfter zu ihrem Teammeeting kommen, so die einhellige Meinung.

Sonntag, 21. April 2013

Rhabarberkuchen mit Baiser

Juchu, am Freitag bin ich in der Mittagspause kurz durch die Darmstädter Innenstadt gelaufen und als ich am Gemüseladen vorbei kam, hab ich meine Pläne für den Sonntagskuchen spontan über den Haufen geworfen. Denn was lachte mich in der Auslage an: Rhabarber – toll, ein weiteres Zeichen des Frühlings.
Anstelle von Apfel habe ich mich spontan für einen Rhabarberkuchen am Wochenende entschieden. Hach schon die Zubereitung war toll. Auch wenn der Frühling dieses Wochenende eine kleine Verschnaufpause einlegt, so kam doch trotzdem ein Gefühl von Frühling auf – der Geruch des Rhabarbers, das Geräusch beim Abziehen der Schale und dem Schneiden in Stücke.

Falls es nicht klar genug sein sollte: ja, ich liebe Rhabarber!





So doch nun zum Wesentlichen – dem Kuchen.

Zutaten:
5-6 mittelgroße Stangen Rhabarber
2EL Puderzucker

300g Mehl
200g Butter
100g Zucker
1 Ei

1 Becher Schmand
60g Puderzucker
2 Eigelb
1EL Stärke

2 Eiweiß
80g Zucker

Zubereitung:
  • Rhabarber putzen, in kleine Stücke schneiden und dann mit dem Puderzucker mischen und 1h ziehen lassen. Ab und zu mal umrühren.
  • Mehl, Butter, Zucker und das Ei zu einem Mürbteig mit der Hand verkneten (beim nächsten Mal probiere ich den Mandelmürbteig von Annik Wecker aus, der kommt bestimmt auch gut).
  • Den Teig 30 min im Kühlschrank ruhen lassen und anschließen in einer 26er-Form verteilen.
  • Nun Schmand, Puderzucker, Eigelb und Stärke in einer Schüssel mit einem Schneebesen verrühren (sollte die Masse ein wenig zu zäh sein, am besten einen Schuss vom Saft nehmen, der sich in der Schüssel mit den Rhabarber gebildet hat).
  • Jetzt den Rhabarber abgießen und auf dem Boden verteilen und anschließend die Schmandmasse darauf verteilen.
  • Nun ab damit in den Ofen bei 175°C für 20 min.
  • Nach etwa 18 min die Eiweiße zu Eischnee aufschlagen und den Zucker nach und nach einträufeln lassen. Dann den Kuchen aus dem Ofen holen, die Baisermasse auf dem Kuchen verteilen und dann nochmal für 20 min ab damit in den Ofen.
  • Fertig!

Wie immer ein Hochgenuss! Diesen Kuchen kann ich echt immer wieder essen. Es ist, glaube ich, auch der Kuchen, den ich nach dem Apfelstreuselkuchen am häufigsten bisher in meiner Backkarriere gebacken habe.

Mittwoch, 3. April 2013

Schmandkuchen mit Kirschen - mein Geburtstagskuchen für mich

Und nun noch ein weiterer Nachtrag – mein Geburtstagskuchen. Ok, hier kann ich auch etwas später sein. Immerhin habe ich mir auch erst nach meinem Geburtstag meinen Geburtstagskuchen gebacken. Denn ja, zu meinem Geburtstag selbst habe ich einen Kuchen geschenkt bekommen. Und ja, mit Kuchen kann man mich auch überraschen und in dem Fall war eine sehr leckere Überraschung – ein Apfelkuchen. Ich backe zwar gern Kuchen, aber ich esse ihn noch viel lieber. So ist es ein Leichtes mir mit Kuchen eine Freude zu machen. Es geht sogar gekaufter Kuchen, wenn er von einem guten Bäcker oder Konditor stammt.

Aber gut, jetzt zum wesentlichen – meine Geburtstagskuchen: ein Schmand-Kuchen mit Kirschen. Klingt einfach und wenig spektakulär, aber ich mag ja die einfachen Kuchen sehr. Außerdem ist es bei solchen Kuchen immer so schön möglich, so ein richtig großes Stück abzuschneiden und dieses dann zusammen mit einem Kaffee genüsslich zu verspeisen.



Allein schon wie er aus dem Ofen kam - für mich ein Traum.

Und gleich für mich ein großes Stück rausgeschnitten.

Der Kirsch-Schmand-Kuchen, wie schon das ein oder andere sehr leckere aus dem vergangenen Monaten, stammt von Kathi von deckschonmaldentisch.
Dort ist auch das Rezept gefunden, dass ich genauso nachgebacken haben, wie dort aufgeschrieben.

Mein Fazit: diesen Kuchen werde ich definitiv noch viele viele Male backen, zumal er sich sehr gut eignet, hier mit verschiedenen Obstsorten zu variieren.