UA-48430372-1
Posts mit dem Label Äpfel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Äpfel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 12. April 2020

Apfel-Käsekuchen mit Mandelstreuseln

Wer mich kennt, weiß um meine Vorliebe für Apfelkuchen und auch Käsekuchen. Beiden Vorlieben haben ich ja auch schon reichlich mit zwei Jahresprojekten gefröhnt.
Nun brachte mich der neue Bäcker um die Ecke auf die Idee, beides - sprich Apfel und Käsekuchen - miteinander zu verbinden und folgendes kam dabei heraus.





Zutaten:
4 mittelgroße Äpfel

200g Mehl
100g kalte Butter
40g Puderzucker
1 Ei
ggf. eine Prise Backpulver

500g Quark (Fettstufe kann jeder nach eigenem Gusto wählen.
113g Zucker
2 Eier
50g Stärke
2 Pä. Vanillezucker

80g Butter
80g Zucker
80g gemahlene Mandeln + Mehl

Zubereitung:

  • Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in eher kleine Stücke schneiden
  • Für den Mürbteig alle Zutaten (Mehl, Butter, Puderzucker, Ei) in eine Schüssel geben und mit der Hand zu einem Teig verkneten oder es z.B. durch die Kitchenaid verkneten lassen
  • den Teig in einer 26er Form verteilen und einen Rand hochziehen
  • nun die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel geben und alles kräftig und mit Geduld aufschlagen - bis es eine cremiger helle Masse ist
  • in die Masse dann Quark und Stärke geben und alles noch einmal kurz verrühren bis es eine homogene Masse ist
  • nun eine Hand voll Apfelstücke auch dem Boden verteilen, dann die Quarkmasse drauf und darauf die restlichen Äpfel
  • für die Streusel auf dem Herd die Butter flüssig werden lassen, den Zucker und die Mandeln unterrühren und dann nach und nach Mehl dazugeben und unterheben, bis die Streuseln so bröselig sind, wie man es gerne hat - und dann oben drauf damit
  • ab in den auf 175°C vorgeheizten Ofen und dort etwa 50-55 min backen.
  • Fertig!
Fazit: Wie kann es auch anders sein, die Mischung ist einfach nur großartig. Also so richtig großartig. Ein Bissen hat alles was man braucht - leichte säuerliche Äpfel, cremige Käsemasse und knusprige Streuseln - in Kombination ist das im Mund schon Gaumensex. Empfehlung: unbedingt nachbacken. 

Sonntag, 23. Februar 2020

Apfel-Marzipan-Kuchen

Mein Blog hat in den vielen vielen vergangenen Monate genau das durchgemacht, was viele Blogs so durchgemacht haben - eine Durststrecke. Ob und inwieweit die jetzt beendet ist, wag ich noch nicht abschließend zu sagen. Aber eins kann ich sagen, Backen und Biken sind noch immer ein Teil meines Lebens und mal sehen, welchen Teil das Bloggen wieder einnehmen wird.

Dazu heute ein neues Rezept für den geneigten Leser.

Wer mich kennt, weiß um meine Liebe zu Apfelkuchen. So ist es nicht verwunderlich, dass ich von Zeit zu Zeit auch immer mal wieder ein neues Apfelkuchen Rezept ausprobiere - so wie diesem heute: einen Apfel-Marzipan-Kuchen.



Zutaten:
180g Butter (auf Zimmertemperatur)
180g Marzipan
3 Eier
100g Zucker
1TL Backpulver
180g Mehl
gehobelte Mandeln

Zubereitung: 
  • Butter und Marzipan lange, lange, lange gemeinsam aufschlagen - bis beide zusammen eine cremige Masse bilden
  • nebenbei (wenn man eine Kitchenaid hat, dann rüht die ja fein die Masse cremig) 3-4 Äpfel schälen und in Stücke schneiden
  • dann einzeln die Eier in die Buttermasse geben und jeweils mindestens 1 min kräftig unterrühren
  • dann noch Zucker, Backpulver und Mehl dazu und alles nochmal kräftig verrühren
  • anschließend einfach mit dem Rührlöffel die Apfelstücke unter den Teig heben (ein paar Stücke aufheben)
  • die Teig-Apfel-Mischung in eine 26er-Backform geben - obendrauf die restlichen Apfelstücke und die gehobelten Mandeln
  • ab damit in den auf 180°C vorgeheizten Ofen für 45-50 min - die Stäbchenprobe entscheidet - fertig!
Fazit: Ein Kuchen für alle, die Äpfel und Marzipan lieben. Der Kuchen ist fluffig, saftig und stimmig im geschmacklichen Zusammenspiel von Apfel und Marzipan. Ich kann ihn nur empfehlen - Nachbacken ist zwingend geboten. 

Äpfel in Stücke schneiden

Butter-Marzipan-Creme dann kommende die Eier dazu.

Einfach die Äpfel im Teig unterheben

Ab in den Ofen




Dienstag, 8. November 2016

Apfelkuchen mit Pudding und Streuseln

Herbst ist einfach die Zeit für Apfelkuchen, daran gibt es aber so gar keinen Zweifel. Es gibt auch keinen Zweifel daran, dass ich Apfelkuchen liebe - nicht zwangsläufig damit den Herbst - aber Apfelkuchen definitiv. Aus diesem Grund gibt es auch immer wieder mal ein neues Apfelkuchen-Rezept hier im Blog und in Anlehnung zum letzten Rezept - Apfelkuchen mit Pudding - ist das neuen Rezept Apfelkuchen mit Pudding und Streuseln.
Uhhh - Streuseln, wer hätte das wohl gedacht.

Einfach pur genießen - am besten, wenn er noch leicht warm ist!

Die Zutaten:
1 Pä. Vanillepudding (den zum Kochen)
3 EL Zucker
500ml Milch

250g Mehl
25g Zucker
150g kalte Butter
1 Pä. Vanillezucker
½ Pä. Backpulver
150g Schmand

5-6 mittelgroße Äpfel

80g Butter
80g Zucker
ein Schuss Vanilleessenz
Mehl

Die Zubereitung:
  • den Pudding nach Anleitung auf der Packung zubereiten und abkühlen lassen
  • nun Mehl, Zucker, Butter, Vanillezucker, Backpulver und Schmand in eine Schüssel geben und mit der Hand zu einem festen Teig kneten und kurz kühl lagern
  • jetzt die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden
  • nebenbei schon die Butter für die Streusel schmelzen und in die flüssige Butter dann die Vanilleessenz und den Zucker geben und nach und nach Mehl hinzugeben und verrühren, bis ein brösliger Streuselteig entsteht
  • ein Backblech mit Backpapier auslegen und den gekühlten Teig darauf ausrollen, dass er mindestens 30 cm im Durchmesser ist
  • nun den Pudding auf den Teig geben und verteilen, dabei den Rand etwa 2 cm aussparen
  • anschließend die Apfelstücke auf den Teig geben und den Rand nach innen umschlagen
  • am Ende die Streusel auf den Äpfeln verteilen und ab damit in den vorgeheizten Ofen bei 175°C für 35 bis 45 min - je nachdem wie braun und knusprig ihr den Teig haben wollt
  • Fertig!


Fazit: Also ich persönlich liebe ja den Mürbteig, wenn er mit Schmand gemacht wird - das macht ihn nicht so trocken. Herrlich und dann mit dem Pudding und den Äpfeln - eine tolle Kombination. Und Streuseln gehen ja bekanntlich bei mir auch immer. Also sehr sehr lecker in der Gesamtkombination und zum Nachbacken wärmstens empfohlen - vor allem jetzt im Herbst mit frischen Äpfeln.

Dienstag, 1. November 2016

Apfelkuchen mit Pudding

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich ein neues Rezept gepostet hatte. Das soll natürlich nicht heißen, dass ich nichts Neues in den letzten Monaten probiert hatte - es waren schon ein paar neue Rezept dabei. So nach und nach werde ich die jetzt auch veröffentlichen.
Doch nichts passt besser zur Jahreszeit, als mit einem Apfelkuchen-Rezept zu beginnen. Es gibt zwar schon eine Menge Apfelkuchen hier im Blog, aber warum nicht noch ein paar mehr aufnehmen - vor allem wenn es lecker ist.

Heute ist es ein Apfelkuchen mit Pudding.

Bildunterschrift hinzufügen


Zutaten:
120g Butter
50g Zucker
1 Eigelb
150g Mehl

1kg Äpfel (so 5 mittelgroße Äpfel)
1 Pä. Vanillepudding, 3EL Zucker, ½ Milch
200g Frischkäse
3EL Zucker
1EL Stärke

Zubereitung:
  • Pudding nach Packungsangabe kochen und abkühlen lassen
  • Butter, Zucker, Eigelb und Mehl mit den Händen zu einem Teig kneten und eine 24er Form geben
  • die Form in den vorgeheizten Ofen (175°C) geben und den Boden für 10-15 min vorbacken
  • in der Zwischenzeit die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und ein kleine Stücke schneiden
  • den Pudding mit Frischkäse, Zucker (ggf. ein Spritzer Vanilleessenz) und Stärke mischen
  • nun die Apfelstücke auf den vorgebackenen Boden geben und darüber die Puddingmasse verteilen
  • noch einmal ab damit in den Ofen für etwa 40 min.
  • nach dem Erkalten das Finish mit Puderzucker
  • Fertig!

Fazit: Ein lecker feuchter Apfelkuchen, der herrlich nach Äpfeln schmeckt - leicht nach Vanille - und so gar nicht süß ist. So kommen vor allem aromatische Äpfel in diesem Kuchen sehr gut zur Geltung.

Ein idealer Kuchen für die herbstliche Zeit - am besten zu genießen mit einem Kaffee auf der Couch - vielleicht sogar, wenn es noch ein wenig warm ist. Mhhhhhh.

Dienstag, 2. Februar 2016

Mohn-Apfel-Guglhupf

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich Mohnkuchen liebe – in allen Varianten. Nachdem ich vor knapp zwei Wochen einen super leckeren Mohn-Käse-Kuchen zubereitet hatte, war noch Mohn übrig und der musste einfach verbacken werden.
Inspiration gab es wie schon öfter von Jeanny von Blog zuckerzimtundliebe. (Ihren Guss mit dem Schmand werde ich bei Gelegenheit auch noch einmal probieren.)


Am besten immer gleich 2 Stück nehmen

Hier meine kleine Abwandlung!

Zutaten:
2 Äpfel (mittelgroß)
200g flüssige Butter
175g Zucker
3 Eier
250g Mehl
1 Pä. Backpulver
100g gemahlener Mohn (von Alnatura)
2 EL Vanilleessenz

70g Puderzucker und Zitronensaft

Zubereitung:

  • die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden
  • die Butter in einem Topf auf dem Herd flüssig werden lassen (aber nicht erhitzen, nur so warm, dass sie flüssig wird)
  • Eier und Zucker in eine Schüssel geben und mit dem elektrischen Handrührer schaumig aufschlagen (wie immer ist hier Geduld geboten)
  • nun Mehl, Backpulver, flüssige Butter und den Mohn hinzugeben und alles kräftig miteinander verrühren
  • zum Schluss die Äpfel mit Teigschaber unterheben
  • alles in eine Guglhupfform geben und ab damit in den auf 175°C vorgeheizten Ofen für etwa 40-45 min
  • die Stäbchenprobe entscheidet wann fertig.
  • den Kuchen kurz abkühlen lassen, stürzen und weiterabkühlen lassen
  • dann aus Puderzucker und Zitronensaft die Zuckerguss anrühren und mit einem Pinsel auf dem Kuchen verteilen
  • Fertig!


Fazit: Hier bedarf es sehr wenig Worten - wer Mohn liebt, wird diesen Kuchen lieben. Herrlich im Geschmack, fluffig und saftig. Vorsicht Suchtgefahr!

Auch ohne Guss möchte man glattweg reinbeißen

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Schokoladenkuchen mit Apfel

Mein Motto für dieses Jahr lautet ja immer noch „Schoki plus …“. Leider bin ich durch Frühlings- und Sommerzeit mit vielfältigen Verlockungen durch saisonales Obst ein wenig vom Projekt abgekommen. Auch diverse Auftragsproduktionen hatten mich vom Projekt abgelenkt.
Das soll sich nun wieder ändern.


Und passend zur Herbstzeit verbinde ich Schoki mit Äpfeln.

Die Zutaten:
4 Äpfel (mittelgroß)
3 Eier
160g Zucker
1 Pä. Vanillezucker
160g Butter (zimmerwarm)
200g Mehl
½ Pä. Backpulver
60g Kakao
gehobelte Mandeln

Die Zubereitung:

  • Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und 3 Apfel in Würfel schneiden und einen Apfel fein reiben (am besten auf einer Parmesanreibe)
  • Eier mit dem Zucker/Vanillezucker schaumig schlagen (Geduld ist hier das Stichwort)
  • die Butter hinzugeben und unterrühren
  • nun Mehl, Kakao, Backpulver und den geriebenen Apfel hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren
  • eine 26er-Form mit Backpapier auslegen
  • nun abwechselnd Teigschicht, Äpfel, Teigschicht, Äpfel, Teigschicht, Äpfel und obendrauf die gehobelten Mandeln
  • ab damit in den auf 180°C vorgeheizten Ofen und für 35-40min drinlassen. Die Stäbchenprobe entscheidet!
  • Fertig!


Fazit: Hach der Kuchen war einfach lecker. Die Kombination aus Schoki und Äpfeln kommt. Der Kuchen ist auf jeden Fall nicht trocken aber trotzdem fluffig. Also für den Herbst kann ich den Kuchen nur empfehlen – einfach und schnell hergestellt und super lecker.
Verzehrempfehlung – noch leicht warm mit Schlagsahne.

Leider fehlte die Sahne.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Apfelkuchen mit Cranberries und weißer Schokolade

So richtig kann ich mich scheinbar noch nicht vom letztjährigen Projekt Apfelkuchen lösen. Wobei die Wahl dieses Apfelkuchens doch eher vom aktuellen Warenbestand abhängig war und durch diesen getrieben wurde. Um zumindest ein wenig meinem neuen Projekt „Schoki plus…“ gerecht zu werden, habe ich ein weiße Schokolade mit unter den Teig gehoben. Und, um es schon einmal vorweg zu nehmen, die Schoki bildet eine sehr feine Geschmacksnuance.

Genau richtig! Kleiner darf ein Stück Kuchen für mich nicht sein.

Zutaten:
4 Äpfel (3 Äpfel in Stücke geschnitten und 1 Apfel gerieben)

200g Butter (zimmerwarm)
225g Zucker
4 Eier
250g Mehl
50g Stärke
2TL Backpulver
150g Joghurt
75g gehackte weiße Schokolade (ich habe die aus dem Aldi genommen mit Vanillegeschmack)

1 Handvoll Cranberries

Zubereitung:

  • Äpfel schälen und würfeln bzw. einen Apfel reiben
  • Die Butter mit dem Zucker kräftig aufschlagen zu einer homogenen Masse
  • Anschließend die Eier nach einander zum Teig geben und jedes Ei mindestens 30 Sekunden mit dem Handrührer verrühren
  • Nun Mehl, Stärke Backpulver und Joghurt hinzugeben und alles kräftig miteinander verrühren
  • Zum Schluss noch die Schoki und den geriebenen Apfel hinzugeben und beiden unterrühren
  • Zwei Drittel vom Teig in einer mit Backpapier ausgelegte 26er-Form geben und darauf die Äpfel und die Cranberries verteilen und oben drauf das restliche Drittel Teig
  • Ab damit bei 160°C (Ober- und Unterhitze) in den vorgeheizten Backofen für 60-70 min – da Stäbchenprobe entscheidet. Fertig!


Fazit: Hach – wieder ein Rezept für einen einfachen, schnell, saftigen und leckeren Apfelkuchen. Mehr muss ich eigentlich nicht sagen. Nachbacken lohnt sich.




Sonntag, 18. Januar 2015

Der beste Apfelkuchen – Abschlussbericht zum Projekt Apfelkuchen



Projekt Apfelkuchen im Überblick


Den für mich besten Apfelkuchen zu finden, das war 2014 Ziel meines Projekts Apfelkuchen. Hier nun mein Fazit - mein Abschlussbericht.

Was sich eindeutig sagen lässt: Es gibt einfach zu viele und vor allem unterschiedliche Rezepte, dass es schier unmöglich ist, ein Rezept übergreifend über alle zu stellen. Doch aus meiner ganz persönlichen Sicht ergibt sich folgende Rangfolge:

Platz 1 als bester Apfelkuchen ist und bleibt mein BretonischerApfelkuchen. Er ist einfach unschlagbar in seiner Einfachheit, fast schon puristisch an Zutaten, und seinem überragenden Geschmackserlebnis. Vor allem ist es ein Geschmackserlebnis, dass ich mit Blick auf die Zutaten so nie erwartet hätte.

Himmlisch lecker!

Auf Platz 2 kommt auch ein bekannter Kuchen: mein Apfelkuchen mitStreuseln (mit richtig schön großen Streuseln). Äpfel und Streusel lassen sich einfach nicht besser kombinieren als auf diese Art und Weise.

Streusel, Streusel, Streusel
 
Auf Platz 3: Ab hier wird es für mich schwierig wirklich trennscharf zu sagen, welcher Kuchen hierher gehört. Deshalb vergebe ich diesen Platz dreimal – denn alle drei Rezepte haben auf ihre Art und Weise etwas besonders.





Darüber hinaus kann ich die anderen Apfelkuchen-Rezepte ebenfalls uneingeschränkt empfehlen. Es ist keines dabei, von dem ich abraten würde.

Nachgestellt sei noch, dass ich mich nur mit Rezepten beschäftigt habe, die für mich auch im ersten Schritt lecker erschienen. Damit fielen leider aller Rezepte mit Hefeteig oder auch die Pies durch. Ich bitte das zu verziehen.

Ich wünsche allen viel Spaß beim Nachbacken und ich freue mich natürlich auch weiterhin auf Rezeptideen von Euch, um die Liste der Apfelkuchen weiter wachsen zu lassen.

Sonntag, 16. November 2014

Apfelkuchen mit Kramamell-Mandel-Füllung

Herbstzeit ist definitiv die Zeit für Apfelkuchen – aber sowas von. Und ich musste gestern einfach meinem Drang nachgeben und einen weiteren Kuchen für mein Projekt Apfelkuchen backen – zumal ich damit auch ein paar lieben Freunden eine Freude damit machen konnte. Denn was gibt es schöneres, nach einer herbstlichen Radel-Runde im Taunus ein leckeres Stück Kuchen zu genießen. Das schon mal vorweg – lecker ist er.

Genau die richtige Größe für mich.

Beim nächsten Mal mit etwas mehr Bräune.

Hier das Rezept.

Zutaten:
300g Mehl
200g kalte Butter
100 Zucker
1 Ei

4 Äpfel
100g Zucker
70g geriebene Mandeln
½ EL Stärke
das Mark einer halben Vanilleschote
½ TL Apfelgewürz (Zimt, Kardamom und was man noch so möchte)

75g Butter
75g Zucker
Mehl

Zubereitung:
  • Mehl, Butter in Flocken, Zucker und das Ei in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem Teig verkneten
  • In eine 26er-Form mit Backpapier einspannen und den Teig in der Form verteilen und einen Rand hochziehen
  • die Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und würfeln
  • Mandeln mit Stärke, Vanille und Gewürz mischen
  • 100g Zucker karamellisieren und dann die Äpfel hinzugeben und alles gut verrühren
  • Nun die Mandelmischung dazugeben, alles gut verrühren und ab damit auf dem Boden
  • Während der Zucker warm wird, die Butter (75g) in einem Topf flüssig werden lassen, den Zucker einrühren und anschließend nach und nach Mehl (wie immer habe ich keine Ahnung wie viel das ist) dazugeben, bis eine krümeliger Streuselteig entsteht
  • Streusel auf die Äpfel geben und ab damit in den vorgeheizten Ofen (180°C) für 40-45 min – am Ende ggf. mit 2-3 Grill die Streusel auf Farbe bringen
  • Fertig!

Fazit: Hach der Kuchen ist echt lecker – Äpfel und Mandeln passen gut zusammen. Geschmacklich ist der Kuchen top und die Mischung aus weicher Füllung und knusprigen Streuseln verstärkt das Geschmackserlebnis noch einmal. Tipp für das nächste Mal – 6 Äpfel nehmen anstelle von 4.

Mittwoch, 12. November 2014

Schmandkuchen mit Mohn und Apfel

Schön wieder Mohn? Ja, schon wieder Mohn. Ich weiß, es gibt ein paar geneigte Leser dieses Blogs, die Mohn nicht mögen, doch die möchte ich nicht ärgern. Es war einfach vom letzten Kuchen noch Mohn übrig und bevor der schlecht wird, habe ich ihn einfach verbacken.
Das Rezept: ein wenig Freestyle! Aber es passt hervorragend zum Projekt Apfelkuchen – wie toll - und zum Herbst.


Mohn-Apfel-Schmand - alles zusammen so lecker, dass das Stück einfach schon zu klein ist.


Mhhh.

Hier die Zutaten:
300g Mehl
200g kalte Butter
100g Zucker
1 Ei
4 EL kaltes Wasser

3 große Äpfel
100g Zucker
1Pä. Vanillezucker
4 Eier
2 Becher Schmand
50g Stärke
120g Mohn (kein Mohnback bitte)
Eine halben Teelöffel Schubecks Apfelkuchengewürz (es geht auch nur Zimt oder ne Mischung aus Zimt und Kardamom)

Die Zubereitung:
  • In eine 26er-Form mit Backpapier einspannen
  • Mehl, Butter (in Flocken), Zucker, Ei und Wasser in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einen festen Teig verkneten
  • Die Teig in der Form verteilen und einen Rand hochziehen
  • Nun Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und anschließend in Stück schneiden
  • Äpfel in der Form auf dem Boden gleichmäßig verteilen
  • Jetzt Zucker, Vanillezucker und die Eier cremig aufschlagen (Stichwort: Geduld)
  • Die restlichen Zutaten hinzugeben und alles nochmal gut verrühren mit dem Mixer
  • Die Mohn-Schmand-Masse auf die Äpfel geben und ab damit in den auf 180°C vorgeheizten Ofen für etwa 60 min
  • Wenn der Kuchen leichte Bräune angenommen hat und die Masse in der Mitte nicht mehr groß wackelt ist der Kuchen fertig

Fazit: Freestyle ist was tolles – vor allem wenn das Ergebnis so lecker ist, wie dieser Kuchen. Natürlich vorausgesetzt, dass man Mohn mag. Wenn das der Fall ist, dann ist dieses Rezept jetzt im Herbst auf jeden Fall zu empfehlen. So wie das Rezept ist, ist alles stimmig – die Äpfel sind durch, die Mohn-Schmand-Masse ist fest und der Boden weicht nicht durch. Ok, das konnte ich nicht abschließend, denn dafür war der Kuchen zu schnell aufgegessen. Und wie so oft bei  meinen Rezepten – der Kuchen ist wieder einmal schnell und einfach zuzubereiten.

Dienstag, 4. November 2014

Mohnkuchen mit Äpfeln

Eine gute Freundin lag mir schon seit längerem im Ohr, dass ich doch mal für sie etwas mit Mohn backen sollten und vielleicht auch was mit Äpfeln drin. So richtig hatte ich aber bisher kein passendes Rezept gefunden und musste sie immer wieder vertrösten.

Doch nun ergab es sich am vergangenen Wochenende, dass wir uns just zu ihrer Tupperparty mit eingeladen hatten. Mitbringen sollten wir nichts. Doch war das für mich die Gelegenheit, ihrem Wunsch nachzukommen. Doch leider fehlte immer noch das richtige Rezept.

Also habe ich in meinen Rezepten gestöbert, kreativ kombiniert und folgendes ist dabei rausgekommen, was am Ende sogar auch zum laufenden Projekt Apfelkuchen passt.

Zum Reinbeißen lecker!


Zutaten:
3-4 Äpfel
3 Eier
230g Zucker
150 ml Pflanzenöl
280g Mehl (hier ggf. noch ein paar Gramm hinzugeben – da die Menge vom Joghurt eher geschätzt ist)
1TL Backpulver
250g Naturjoghurt
120g Mohn (kein Mohnback bitte)


Zubereitung:
  • Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, vierteln und dann würfeln
  • Eier, Zucker und Öl mit dem Mixer cremig rühren
  • Anschließend Mehl, Backpulver, Joghurt und Mohn hinzugeben und alles kräftig verrühren
  • In eine 26er-Form Backpapier einspannen und auf dem Boden 2 Handvoll Äpfelwürfel verteilen
  • Nun die Hälfte des Teiges draufgeben, verstreichen und wieder Äpfel hinzugeben – so dass noch eine Handvoll übrig bleibt
  • Jetzt die zweite Hälfte des Teigs über die Äpfel geben und zum Schluss die restlichen Äpfel oberndrauf verteilen
  • Ab damit in den vorgeheizten Ofen (180°C) für etwa 45-50 min – wie immer entscheidet die Stäbchenprobe
  • Fertig!

Fazit: Der Kuchen ist großartig. Das sage nicht nur ich, sondern das wurde auch von oben angesprochener Freundin (Gruß an Franzi an der Stelle) bestätigt. Das tolle ist – der Kuchen ist alles andere als trocken. Er ist kompakt, klunschig und trotzdem nicht zu schwer. Vorteil – da ist auch noch nach 2 Tagen so – auch wenn man ihn offen stehen lässt. Also aus meiner Sicht ist der Kuchen ein Muss für jeden der Mohnkuchen mag. Nachbacken lohnt sich in jedem Fall.

Montag, 20. Oktober 2014

White Chocolate Apple Cake

Ich bin mal wieder ein wenig spät dran. Der Apfelkuchen, um den es heute geht, ist mittlerweile schon längst verspeist. Was aber wohl auch daran liegen mag, dass er anscheinend lecker war. Doch dazu später.

Es geht weiter im Projekt Apfelkuchen - jetzt im Herbst passt es einfach am besten. Beim Rumstöbern im Netz bin ich über das Rezept für einen weißen Schokoladenkuchen mit Kardamom und Äpfel gestoßen. Gesehen, für gut befunden, leicht abgewandelt und neu benamt (White Chocolate Apple Cake - Marketing ist ja bekanntlich alles) ging es ans Backen.



Gerade aus dem Ofen und so richtig zum anbeißen

Zutaten:
4 Äpfel
100g weiße Schokolade
200g Butter
120g Zucker
4 Eier
Mark von 1 Vanilleschote
220g Mehl
100g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
1/2 TL gemahlener Kardamom
1 TL Zimt


Zubereitung:
  • Zubereitung:Äpfel schälen, vierteln und einen Apfel in kleine Stücke schneiden. Die anderen Viertel in dünne Scheiben schneiden
  • die Schokolade nebenbei schmelzen
  • Zucker und Eier cremig rühren und anschließend die weiche Butter hinzugeben und auch diese cremig unterrühren
  • nun die restlichen Zutaten hinzugeben und alles mit Geduld verrühren
  • jetzt eine 26er-Form mit Backpapier auslegen und auf dem Boden die Apfelstücke verteilen und anschließend Teig und Apfelspalten in die Form geben (bei mir waren es 3 Lagen Teig
  • dann ab damit in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen für etwa 50-55 min
  • wie immer: die Stäbchenprobe entscheidet
  • Fertig!

Wenn die Form eckig ist, dann sind es auch die Stück.


Fazit: Wie es zu erwarten war - der Kuchen ist super saftig und fluffig. Die Mischung mit Vanille, Kardamom und Zimt ist sehr lecker und auch herbstlich und noch nicht weihnachtlich. Und was besonders für dieses Kuchen spricht: meine Frau fand ihn total lecker und das mag was heißen.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Apple Cream Pie

So – nach einigen Wochen Abstinenz beim Backen bin ich wieder so halbwegs einsatzbereit. So ein Umzug bindet einfach Kapazitäten und ohne Küche kann ich auch beim besten Willen nicht so richtig gut backen. Immerhin stehen jetzt schon 2/3 der Küche – also genug, um Kuchen zu backen. Glücklicherweise gehören zu den 2/3 auch der Backofen und die Spülmaschine.

Was liegt dann jetzt im Herbst näher, als mit dem Projekt Apfelkuchen weiter zu machen. Passend dazu bin ich die Tage bei "life is full of goodies" über das Rezept für einen Apple Cream Pie gestoßen. Und er weckte sofort mein Interesse – was zum einen natürlich an den Streuseln lag und zum zweiten am Quark-Öl-Teig – ein Teig, dem ich bisher viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt hatte.

Nun denn – so ging es dann weiter.



Zutaten:

der Teig
150 g Magerquark
50 ml Milch
50 ml Rapsöl
80 g Zucker
Mark einer halben Vanilleschote
1 Prise Salz
300 g Mehl
1 Backpulver

die Äpfel
200 g Schmand
2 EL Zucker
500 g Äpfel (3 mittelgroße Äpfel)
1 Ei
(Zimt – wer mag)

die Streusel
200 g Mehl
100 g brauner Zucker
das Mark der anderen Hälfte der Vanilleschote (es geht natürlich auch Vanillezucker aus der Tüte)
(Zimt – wer mag)
100 g Butter

Zubereitung:
  • Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit dem Mixer zu einem glatten Teig verrühren
  • Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte 26er-Form geben und einen Rand hochdrücken
  • Jetzt die Äpfel schäle, vierteln, Kerngehäuse entfernen und dann in Stücke schneiden und die Stücke in die Form geben und auf dem Boden verteilen
  • Nun Zucker, Schmand und das Ei kurz verrühren und auf die Äpfel geben
  • Danach noch schnell Mehl, Zucker und Butter mit der Hand zu einem bröseligen Streuselteig kneten und die Streusel dann auch den Äpfeln verteilen
  • Und nun ab damit in den vorgeheizten Ofen (200°C – Ober- und Unterhitze) für etwa 30 min. Wer es etwas knuspriger mag, gibt einfach noch ein paar Minuten drauf
  • Fertig!

Mindestens so groß sollte Stück sein.

Fazit: Das erste Mal, dass ich bewusst einen Quark-Öl-Teig verarbeitete, und das Ergebnis gefällt mir gut. Der Teig ist fest und trotzdem fluffig und nicht trocken. Die Mischung mit den weichen Äpfeln und der cremigen Schmandmasse und den knusprigen Streuseln ist großartig. Zimt braucht es nicht – der Kuchen ist pur viel besser. Mich hat der Kuchen überzeugt. Das war nicht das letzte Mal, dass ich den gebacken habe.