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Freitag, 17. März 2017

Käsekuchen mit Mohn und Kirschen

Wie jedes Jahr backe ich mir zu meinem Geburtstag selbst einen Kuchen. Oft probiere ich dabei auch ein neuen Rezept aus - so auch dieses Jahr. Ich verbinde dieses Mal einfach das Projekt Käsekuchen mit einer weiteren meiner Lieblingszutaten: Mohn.
Herausgekommen ist dabei ein Rezept für Käsekuchen mit Mohn und Kirschen.


Die Zutaten:
Der Mürbteig
200g Mehl
40g Puderzucker
1 Ei
1 Prise Salz
100g Butter (kalt)

Die Mohnmasse
200g gemahlenen Mohn (hab den von Alnatura geholt, der ist geschmacklich der beste)
200g Milch
40g Butter
3 TL Stärke

Die Käsemasse
1 Glas Kirsch
125g Butter (weich)
125g Zucker
2 Eier
500g Quark
1 Pä. Vanillepudding
1 Schuss Zitronensaft

Die Zubereitung:

  • die Zutaten für den Mürbteig in eine Schüssel geben und alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten - diesen dann kurz kühl ruhen lassen
  • für die Mohnmasse Milch, Butter und Stärke auf dem Herd anwärmen - so bald die Masse andickt den Mohn dazu geben, alles kräftig verrrühren und beiseite nehmen und leicht abkühlen lassen
  • die Kirschen in ein Sieb geben und abtropfen lassen
  • für die Quarkmasse Butter und Zucker schaumig aufschlagen und nacheinander die beiden Eier unterrühren
  • anchließend Quark, Puddingpulver und die Zitrone hinzugeben und alles kräftig verrühren
  • nun den Mürbteig in eine 26er-Form geben und den Teig auch an den Rändern ein Stück hochziehen und dann die Mohnmasse auf dem Teig verstreichen
  • jetzt die Kirschen auf dem Mohnverteilen und abschließend die Quarkmasse oben drauf - ab damit in den auf 175°C vorgeheizten Ofen für etwa 50-60 min
  • erst im Ofen und dann bei geöffneter Ofentür langsam abkühlen lassen - fertig!

Fazit: Für jemanden wie mich, der Käsekuchen und Mohn mag, ist der Kuchen extrem lecker. Die Kombination der Zutaten ist ausgewogen - man kann alles gut rausschmecken und es fügt sich im Mund zu einem tollen Geschmackserlebnis zusammen - vor allem die Kirschen geben noch den Kick dabei. Also wer Mohn mag, der muss den Kuchen nachbacken. Und für mich war es ein würdiger Geburtstagskuchen - mein Geschenk an mich. 



Montag, 19. Dezember 2016

Weihnachtsplätzchen #4 // Mohn-Marzipan-Kugeln mit Pflaumen

Mir ist aufgefallen, dass ich für Weihnachten bisher nicht sehr viel verbloggt habe. Das möchte ich ändern. Und wie so oft, ein paar Ideen entstehen einfach aus der Not heraus, Vorräte verbacken zu müssen - in dem Fall war es geriebener Mohn, der übrig war. Schon lange wollte ich etwas mit einem Mürbteig und Schmand machen und dann mit Mohn, der da war. Was passt besser dazu als Marzipan und getrocknete Pflaumen sind auch nicht schlecht. (Wer hier jetzt an Rosinen denkt - ja die hätte ich auch nehmen können, aber ich mag sie einfach nicht.)


Also wie immer - gedacht getan - fehlende Zutaten noch schnell gekauft und losgelegt.



Die Zutaten:
250g Mehl
40g Zucker
150g kalte Butter
½ Pä. Backpulver
150g Schmand
100g Marzipan
100g getrocknete Pflaumen
70g gebriebenen Mohn (mehr hatte ich nicht)


Die Zubereitung:
  • die Pflaumen in kleine Stücke schneiden (je nachdem wie groß man sie mag)
  • den Marzipan auf einer Küchenreibe grob reiben (am besten den Marzipan vorher in den Tiefkühler legen, dann lässt er sich am besten reiben)
  • nun alle Zutaten mit Pflaumen und Marzipan in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem Teig verkneten
  • anschließend aus dem Teig mit den Händen kleine Kugeln formen und auf ein Backblech legen
  • ab damit in den auf 180°C vorgeheizten Ofen für 12-15 min. Wenn die Kugeln leichte Bräune annehmen sind sie fertig!
  • zum Finish kann, wer mag, noch Puderzucker drüber streuen


Fazit: Für mich, der Mohn liebt, sind die Plätzchen ein Genuss. Vor allem durch das Weniger an Zucker kommt das feine geschmackliche Zusammenspiel von Mohn, Marzipan und Pflaume sehr gut zur Geltung. Sie sind ein wenig trockener als erwartet. Doch wie immer bei Plätzchen: eine Tasse Kaffee oder Tee gehört dazu. Wer Mohn mag, der sollte die Plätzchen unbedingt probieren und kann ruhig nach Belieben die Menge von Marzipan und Pflaumen noch ein wenig erhöhen - ein paar Gramm mehr werde ich beim nächsten Mal noch draufgeben.

Dienstag, 2. Februar 2016

Mohn-Apfel-Guglhupf

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich Mohnkuchen liebe – in allen Varianten. Nachdem ich vor knapp zwei Wochen einen super leckeren Mohn-Käse-Kuchen zubereitet hatte, war noch Mohn übrig und der musste einfach verbacken werden.
Inspiration gab es wie schon öfter von Jeanny von Blog zuckerzimtundliebe. (Ihren Guss mit dem Schmand werde ich bei Gelegenheit auch noch einmal probieren.)


Am besten immer gleich 2 Stück nehmen

Hier meine kleine Abwandlung!

Zutaten:
2 Äpfel (mittelgroß)
200g flüssige Butter
175g Zucker
3 Eier
250g Mehl
1 Pä. Backpulver
100g gemahlener Mohn (von Alnatura)
2 EL Vanilleessenz

70g Puderzucker und Zitronensaft

Zubereitung:

  • die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden
  • die Butter in einem Topf auf dem Herd flüssig werden lassen (aber nicht erhitzen, nur so warm, dass sie flüssig wird)
  • Eier und Zucker in eine Schüssel geben und mit dem elektrischen Handrührer schaumig aufschlagen (wie immer ist hier Geduld geboten)
  • nun Mehl, Backpulver, flüssige Butter und den Mohn hinzugeben und alles kräftig miteinander verrühren
  • zum Schluss die Äpfel mit Teigschaber unterheben
  • alles in eine Guglhupfform geben und ab damit in den auf 175°C vorgeheizten Ofen für etwa 40-45 min
  • die Stäbchenprobe entscheidet wann fertig.
  • den Kuchen kurz abkühlen lassen, stürzen und weiterabkühlen lassen
  • dann aus Puderzucker und Zitronensaft die Zuckerguss anrühren und mit einem Pinsel auf dem Kuchen verteilen
  • Fertig!


Fazit: Hier bedarf es sehr wenig Worten - wer Mohn liebt, wird diesen Kuchen lieben. Herrlich im Geschmack, fluffig und saftig. Vorsicht Suchtgefahr!

Auch ohne Guss möchte man glattweg reinbeißen

Montag, 11. Januar 2016

Mohnkuchen mit Birnen

Noch vor dem Fazit zum Jahr 2015 gibt es den ersten Kuchen für 2016. Ich starte mit etwas einfachem ins neue Jahr. Bekanntlich liebe ich ja Mohn und das folgende Rezept stand schon seit einiger Zeit auf meiner Nachbackliste - also wurde es mal Zeit, sich ihm zu widmen.

Es stammt aus der Küche meines Lieblingscafes in Darmstadt – dem 3klang. Das ist für mich die erste Anlaufstelle in Darmstadt, wenn ich guten Kuchen essen möchte und keiner zuhause ist oder backen zu lange dauern würde. Dort gibt es echt den Kuchen, wie ich ihn mag.
So auch diesen hier: Birne-Mohn.


Das Rezept hat mir das Team vom 3klang freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Danke 3klang!

Zutaten:
2 Birnen
200g weiche Butter
80g Zucker
4 Eier
170g Mehl
½ Pä. Backpulver
1 Pä. Mohnback
Puderzucker

Zubereitung:

  • Birnen schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und die Viertel noch in 2-3 Streifen schneiden
  • Butter und Zucker cremig aufschlagen und dann nach und nach die Eier hinzugeben – jedes Ei 30 Sekunden verrühren
  • nun Mehl und Backpulver hinzugeben und ebenfalls gut verrühren
  • zum Schluss das Mohnback mit in die Schüssel geben und noch einmal alles kräftig verühren
  • den Teig in eine 26er Form geben und die Birnenstücke im Kreis darauf verteilen
  • ab damit in den auf 175 °C vorgeheizten Backofen für etwas 35-40 min
  • Fertig! (zum Finish – wer mag – noch Zuckerguss oder Puderzucker oberdrauf)



Fazit: Das ist ein Kuchen aber sowas von genau nach meinem Geschmack. Die Mischung ist herrlich. Der Mohngeschmack kommt gut raus und dir fruchtige Komponente durch die Birne ist großartig. Durch die Birne ist der Kuchen auch nicht trocken. Den werde ich bestimmt noch viele Male backen und ich kann ihn auch noch zum Nachbacken empfehlen.

Mittwoch, 12. November 2014

Schmandkuchen mit Mohn und Apfel

Schön wieder Mohn? Ja, schon wieder Mohn. Ich weiß, es gibt ein paar geneigte Leser dieses Blogs, die Mohn nicht mögen, doch die möchte ich nicht ärgern. Es war einfach vom letzten Kuchen noch Mohn übrig und bevor der schlecht wird, habe ich ihn einfach verbacken.
Das Rezept: ein wenig Freestyle! Aber es passt hervorragend zum Projekt Apfelkuchen – wie toll - und zum Herbst.


Mohn-Apfel-Schmand - alles zusammen so lecker, dass das Stück einfach schon zu klein ist.


Mhhh.

Hier die Zutaten:
300g Mehl
200g kalte Butter
100g Zucker
1 Ei
4 EL kaltes Wasser

3 große Äpfel
100g Zucker
1Pä. Vanillezucker
4 Eier
2 Becher Schmand
50g Stärke
120g Mohn (kein Mohnback bitte)
Eine halben Teelöffel Schubecks Apfelkuchengewürz (es geht auch nur Zimt oder ne Mischung aus Zimt und Kardamom)

Die Zubereitung:
  • In eine 26er-Form mit Backpapier einspannen
  • Mehl, Butter (in Flocken), Zucker, Ei und Wasser in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einen festen Teig verkneten
  • Die Teig in der Form verteilen und einen Rand hochziehen
  • Nun Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und anschließend in Stück schneiden
  • Äpfel in der Form auf dem Boden gleichmäßig verteilen
  • Jetzt Zucker, Vanillezucker und die Eier cremig aufschlagen (Stichwort: Geduld)
  • Die restlichen Zutaten hinzugeben und alles nochmal gut verrühren mit dem Mixer
  • Die Mohn-Schmand-Masse auf die Äpfel geben und ab damit in den auf 180°C vorgeheizten Ofen für etwa 60 min
  • Wenn der Kuchen leichte Bräune angenommen hat und die Masse in der Mitte nicht mehr groß wackelt ist der Kuchen fertig

Fazit: Freestyle ist was tolles – vor allem wenn das Ergebnis so lecker ist, wie dieser Kuchen. Natürlich vorausgesetzt, dass man Mohn mag. Wenn das der Fall ist, dann ist dieses Rezept jetzt im Herbst auf jeden Fall zu empfehlen. So wie das Rezept ist, ist alles stimmig – die Äpfel sind durch, die Mohn-Schmand-Masse ist fest und der Boden weicht nicht durch. Ok, das konnte ich nicht abschließend, denn dafür war der Kuchen zu schnell aufgegessen. Und wie so oft bei  meinen Rezepten – der Kuchen ist wieder einmal schnell und einfach zuzubereiten.

Dienstag, 4. November 2014

Mohnkuchen mit Äpfeln

Eine gute Freundin lag mir schon seit längerem im Ohr, dass ich doch mal für sie etwas mit Mohn backen sollten und vielleicht auch was mit Äpfeln drin. So richtig hatte ich aber bisher kein passendes Rezept gefunden und musste sie immer wieder vertrösten.

Doch nun ergab es sich am vergangenen Wochenende, dass wir uns just zu ihrer Tupperparty mit eingeladen hatten. Mitbringen sollten wir nichts. Doch war das für mich die Gelegenheit, ihrem Wunsch nachzukommen. Doch leider fehlte immer noch das richtige Rezept.

Also habe ich in meinen Rezepten gestöbert, kreativ kombiniert und folgendes ist dabei rausgekommen, was am Ende sogar auch zum laufenden Projekt Apfelkuchen passt.

Zum Reinbeißen lecker!


Zutaten:
3-4 Äpfel
3 Eier
230g Zucker
150 ml Pflanzenöl
280g Mehl (hier ggf. noch ein paar Gramm hinzugeben – da die Menge vom Joghurt eher geschätzt ist)
1TL Backpulver
250g Naturjoghurt
120g Mohn (kein Mohnback bitte)


Zubereitung:
  • Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, vierteln und dann würfeln
  • Eier, Zucker und Öl mit dem Mixer cremig rühren
  • Anschließend Mehl, Backpulver, Joghurt und Mohn hinzugeben und alles kräftig verrühren
  • In eine 26er-Form Backpapier einspannen und auf dem Boden 2 Handvoll Äpfelwürfel verteilen
  • Nun die Hälfte des Teiges draufgeben, verstreichen und wieder Äpfel hinzugeben – so dass noch eine Handvoll übrig bleibt
  • Jetzt die zweite Hälfte des Teigs über die Äpfel geben und zum Schluss die restlichen Äpfel oberndrauf verteilen
  • Ab damit in den vorgeheizten Ofen (180°C) für etwa 45-50 min – wie immer entscheidet die Stäbchenprobe
  • Fertig!

Fazit: Der Kuchen ist großartig. Das sage nicht nur ich, sondern das wurde auch von oben angesprochener Freundin (Gruß an Franzi an der Stelle) bestätigt. Das tolle ist – der Kuchen ist alles andere als trocken. Er ist kompakt, klunschig und trotzdem nicht zu schwer. Vorteil – da ist auch noch nach 2 Tagen so – auch wenn man ihn offen stehen lässt. Also aus meiner Sicht ist der Kuchen ein Muss für jeden der Mohnkuchen mag. Nachbacken lohnt sich in jedem Fall.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Mohnkuchen die Zweite: Mohn-Orangen-Kuchen

Ja, noch ein Mohnkuchen. Zum einen liegt der Grund natürlich darin, dass ich Mohnkuchen liebe aber zum anderen auch daran, die guten Zutaten nicht schlecht werden zu lassen. Immerhin ist der gemahlene Mohn echt teuer – ok er ist ja auch von Alnatura, wo ich normalerweise nie einkaufe. Doch dieser Mohn ist geschmacklich echt nicht zu übertreffen, mal abgesehen, wenn man Mohn selber frisch reibt.
Lange Rede kurzer Sinn – ein weiterer Mohnkuchen und um genau zu sein, ein Mohn-Orangen-Kuchen. Der Kuchen ist eine kleine Abwandlung des Mohnkuchens aus „Anniks göttliche Kuchen“ von Annik Wecker.

Saftig ist er und das auch am 2. und 3. Tag - dann war er leider alle.


Zutaten:
70g Mehl
60g Speisestärke
1 Prise Salz
½ Pä. Backpulver
3 Eier
140g Zucker
1 Msp. gemahlene Vanille (hab ich weggelassen und für einen Teil des Zuckern meinen selbstgemachten Vanillezucker genommen)
125ml Eierlikör (habe ich durch Sahne ersetzt – da keine da war)
125ml Sonnenblumenöl
Abrieb einer Orange
100g geriebener Mohn (ich hatte nur 50g)

Zubereitung:
  • Mehl, Stärke, Salz und Backpulver in eine Schüssel sieben und dann mischen
  • Eier, Zucker und Vanille schaumig schlagen – Geduld ist hier das Stichwort (Expertin Wecker empfiehlt 3 min)
  • dann nach und nach Eierlikör (in meinem Fall Sahne), die Mehlmischung, das Öl, Orangenabrieb und den Mohn hinzugehen (in der Reihenfolge). Das ganze immer nur unterrühren aber nicht aufschlagen.
  • Die Masse ab in eine Kastenform (24cm lang) und die bei 160 Grad in den Ofen für 50-60 min. Die Stäbchenprobe entscheidet, wann der Kuchen fertig ist.
  • Wer möchte, kann nach dem Abkühlen den Kuchen noch mit Aprikosenmarmelade überziehen. Das ist aus meiner Sicht kein Muss, zumal ich es ja eh nicht so mit gelben Marmeladensorten habe.

Irritation: Was mich ja wirklich irritierte, war am Ende das Aussehen des Kuchens. Nicht, dass der Kuchen schlecht oder verbrannt aussah oder war, das gar nicht! Doch das Bild im Buch stimmt so gar nicht mit dem überein, was sich mir präsentierte, als ich den Kuchen aufschnitt. Im Buch ist der Teig hell – meiner ist, wie man sehen kann, sehr dunkel vom Mohn und das obwohl ich nur die Hälfte vom Mohn genommen hatte. Eigenartig!

Fazit:
Aber gut – die Irritation hat das Geschmackserlebnis nicht nachhaltig beeinflusst. Auch ohne den Eierlikör ist der Kuchen total saftig und lecker (ok – die Sahne macht es). Und das I-Tüpfelchen ist halt die leichte Orangennote durch den Abrieb. Mohn und Orange ergänzen sich sehr gut.



Ingredients:
70g flour
60g corn starch
Pinch of salt
1 tea spoon baking powder
3 eggs
140g sugar
1 teaspoon vanilla essence
125ml advocaat (alternatively cream)
125ml sunflower oil
50-100g poppy seed (as much as you want)
Orange zests of 1 orange

Preparation:
  • Sift and blend flour, starch, salt und baking powder
  • Whip eggs, sugar and vanilla essence until very pale and fluffy (be patient – whip it 3 min)
  • Add in a row advocaat (or cream), flour mix, oil, poppy seed and orange zests
  • Whip it all short until homogenous mass
  • Grease the loaf pan (24cm long) and fill in the mass
  • Bake it in a preheat oven (160°C) 50-60 min. (Test it with a wooden skewer – remains on the skewer no more dough, the cake is finished.)
  • After cooling down coat it with apricot or orange jam (if you want) – that’s all!

Donnerstag, 24. Januar 2013

Einfacher Mohnkuchen - wer Mohn mag, wird diesen Kuchen lieben

Nach dem ganzen Marmorkuchen musste dann doch am letzten Wochenende ein anderer Kuchen her. Die Wahl fiel relativ leicht – ein Mohnkuchen. Ich hatte irgendwie schon die letzten Wochen so ein verstecktes Verlangen nach Mohnkuchen und diesem hatte ich dann einfach mal nachgegeben. Passend dazu bekam ich auch ein neues Mohnkuchen-Rezept eines Freundes und Konditors aus Leipzig. Er schwärmte mir immer davon vor, dass seine Familie den Kuchen so liebt. Also wollte ich ihn auch unbedingt einmal ausprobieren. Was ich dann nun auch getan habe.
Und das tolle vorweg: der Kuchen ist echt lecker und auch noch mehr als einfach zu backen.

Er war so lecker, da habe ich glatt vor dem ersten Stück vergessen, ihn im Ganzen zu fotografieren


Zutaten:
150g Mohn (ich habe schon gemahlenen Mohn genommen)
250ml Wasser
200g Öl
150g Mehl
1Pä. Backpulver
300 Zucker
4 Eier
eine Handvoll Cranberries oder auch Rosinen (wer die halt mag) und Aromen wer mag (Vanille oder auch was winterliches)

Zubereitung:
  • Alles zusammen in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer verrühren – fertig!
  • Achtung!!! – der Teig ist sehr flüssig. Also eine Form (26er) verwenden, die nicht auslaufen kann.
  • Dann ab damit in den Ofen bei 180°C für 45-50 min (wie immer – die Stäbchenprobe entscheidet)

Fazit: einfach, schnell und großartig lecker und sowas von saftig. Dieser Kuchen hat echt das Potenzial, noch ganz oft von mir gemacht zu werden.
Danke an den Konditor Exklusiv – Mario Krüsmann.



Ingredients:
150g poppy seed
250ml water
200g sunflower oil
150g flour
2 tea spoons baking powder
300g sugar
4 eggs
A handful cranberries or raisins and a slight flavour like vanilla or something winterly like cinnamon

Preparation:
  • Put all ingredients in a bowl and stir it well – that’s it!
  • Attention – the mass is very fluid so you have to use a leak proof tin (dia 26).
  • Bake it in a preheat oven (180°C) 45-50 min. (Test it with a wooden skewer – remains on the skewer no more dough, the cake is finished.)

Baking this cake is quick and simple and the cake is very delicious.

Montag, 22. Oktober 2012

Ein Teig zwei Leckereien: Schokoküchle und Mohnkuchen

Da ich ein wenig gezwungen bin, die Lagerbestände zu reduzieren, zumindest der Zutaten, die leicht verderben, ging es gestern mal wieder ans Backen. Vor allem der Mohn musste weg. Doch 100g gemahlener Mohn sind jetzt keine Menge für große Sprünge. Und so richtig habe ich trotz intensiver Recherche kein Rezept für Mohnkuchen gefunden, das mich so wirklich angesprochen hat.

Also warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so naheliegend ist. Dann eben nochmal das Rezept von letzter Woche – dem Mohnkuchen mit Cranberries. Doch einfach nochmal backen wollte ich ihn auch nicht. Zumal mein Tochter und Mohn nicht so recht zusammengehen und sie wollte und sollte ja auch was davon haben, wenn sie schon immer fleißig hilft. Getreu dem Motto Mario Kotaskas (auf der Buchmesse von ihm aufgeschnappt) „die Küche ist der letzte Ort der Anarchie“ habe ich ein paar Dinge einfach abgewandelt und tochterkompatibel gemacht.

Doch zuerst haben wir den Teig so zubereitet wie beim letzten Mal.

Und nun ging es los:

1) Schokoküchle
Etwa ein Drittel des Teigs habe ich in eine andere Schüssel gegeben, dazu noch 1,5 EL Kakao und alles noch einmal kräftig verrührt.
Dann den Teig in die Backringe (eine Muffin-Form geht natürlich auch). Diese aber nur zu einem Drittel füllen (der Teig geht gut auf) und ab damit in den Ofen bei 180°C für etwa 15-18 min.

Fertig!





2) Mohnkuchen
Jetzt den Mohn gleich komplett in die noch übrigen zwei Drittel des Teigs geben und alles schön verrühren. Dann die Hälfte des Mohnteigs in eine 24er-Form geben und die Cranberries darauf verteilen. Sie sorgen dafür, dass der Kuchen nicht trocken wird (wobei das bei meiner Verzehrgeschwindigkeit kaum möglich ist). Ich mag die Dinger einfach und hab reichlich darauf gestreut. Jetzt den restlichen Teig darüber geben und obendrauf auch noch ein paar Cranberries (halt wer mag) und auch das ab in den Ofen bei 180°C für etwa 25min.

Fertig!


(es war schon das letzte Stück und ich hätte fast das Foto vergessen,
deshalb fehlt schon die Spitze)


Toll – am Ende waren wir alle glücklich. Ich hab die Lagerbestände reduziert und einen leckeren Mohnkuchen und meine Tochter hatte leckere Schokoküchle.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Mohnkuchen mit Cranberries

Mohn! Es musste mal wieder ein Mohnkuchen sein. Ich hatte die ganze Woche schon Lust drauf und dann habe ich dem Verlangen einfach nachgegeben.
Mit Mohn ist es ja bekanntlich so eine Sache – entweder ich liebe ihn oder er geht gar nicht, also ähnlich wie beim FC Bayern. Gut, ich mag beide: Mohn und die Bayern. Das stellt zwar die Sympathien meiner Freunde manchmal auf eine Probe, aber da müssen wir alle halt durch.

Ich finde: das Ergebnis kann sich sehen lassen – sowohl der Kuchen als auch der Saisonstart der Bayern.



Die Zutaten (für eine 24er-Form):
  • 3 Eier
  • 250g Zucker (ich habe gemischt, aus eigenem Vanillezucker und normalem Zucker)
  • 150ml Pflanzenöl
  • 225g Mehl (Universal)
  • 1 Packung Backpulver
  • 250ml Naturjoghurt
  • 100g gemahlenen Mohn
  • 1 Handvoll Cranberries (oder viele kleine Kinderhände voll)
  • Puderzucker für am Ende zum obendrauf

Die Zubereitung:
  • Eier, Zucker und Öl cremig schlagen
  • Nun Mehl, Backpulver und Joghurt dazu und alles ordentlich verrühren (Geduld ist wieder das Stichwort)
  • Zwei Drittel der Masse in die Form und mit den Cranberries belegen oder belegen lassen, falls kleine Kinderhände helfen möchten
  • In die restliche Masse den Mohn geben und gut verrühren
  • Anschließend die Mohnmasse in großen Klecksen auf dem hellen Teig verteilen und mit einer Gabel kurz ein paar Kreise durch den Teig ziehen
  • Dann ab damit in den Ofen bei 180°C für etwa 30 min
  • Nach dem Auskühlen Puderzucker drauf und wer mag noch ein paar Cranberries

Das Rezept habe ich hier gefunden: http://tanjascookingcorner.wordpress.com/2012/03/25/mohn-joghurt-kuchen-mit-cranberries/ 
und es nur beim Mehl und der Backzeit abgewandelt. Mir erschien der Teig mit 200g Mehl ein wenig zu flüssig und beim Backen brauchte er irgendwie doch ein bisschen länger.




Fazit:
Der Kuchen ist schön fluffig, nicht zu süß und schmeckt herrlich nach Mohn.
Ich muss jetzt gleich noch ein Stück essen.