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Sonntag, 12. April 2020

Apfel-Käsekuchen mit Mandelstreuseln

Wer mich kennt, weiß um meine Vorliebe für Apfelkuchen und auch Käsekuchen. Beiden Vorlieben haben ich ja auch schon reichlich mit zwei Jahresprojekten gefröhnt.
Nun brachte mich der neue Bäcker um die Ecke auf die Idee, beides - sprich Apfel und Käsekuchen - miteinander zu verbinden und folgendes kam dabei heraus.





Zutaten:
4 mittelgroße Äpfel

200g Mehl
100g kalte Butter
40g Puderzucker
1 Ei
ggf. eine Prise Backpulver

500g Quark (Fettstufe kann jeder nach eigenem Gusto wählen.
113g Zucker
2 Eier
50g Stärke
2 Pä. Vanillezucker

80g Butter
80g Zucker
80g gemahlene Mandeln + Mehl

Zubereitung:

  • Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in eher kleine Stücke schneiden
  • Für den Mürbteig alle Zutaten (Mehl, Butter, Puderzucker, Ei) in eine Schüssel geben und mit der Hand zu einem Teig verkneten oder es z.B. durch die Kitchenaid verkneten lassen
  • den Teig in einer 26er Form verteilen und einen Rand hochziehen
  • nun die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel geben und alles kräftig und mit Geduld aufschlagen - bis es eine cremiger helle Masse ist
  • in die Masse dann Quark und Stärke geben und alles noch einmal kurz verrühren bis es eine homogene Masse ist
  • nun eine Hand voll Apfelstücke auch dem Boden verteilen, dann die Quarkmasse drauf und darauf die restlichen Äpfel
  • für die Streusel auf dem Herd die Butter flüssig werden lassen, den Zucker und die Mandeln unterrühren und dann nach und nach Mehl dazugeben und unterheben, bis die Streuseln so bröselig sind, wie man es gerne hat - und dann oben drauf damit
  • ab in den auf 175°C vorgeheizten Ofen und dort etwa 50-55 min backen.
  • Fertig!
Fazit: Wie kann es auch anders sein, die Mischung ist einfach nur großartig. Also so richtig großartig. Ein Bissen hat alles was man braucht - leichte säuerliche Äpfel, cremige Käsemasse und knusprige Streuseln - in Kombination ist das im Mund schon Gaumensex. Empfehlung: unbedingt nachbacken. 

Sonntag, 13. Januar 2019

Käsekuchen - Schwarzwälder Art

Ja, es ist nun schon fast ein Jahr her, dass sich hier im Blog was getan hat. So ist es manchmal und viele Blogs haben schon eine solche Phase durchlebt. Damit die Phase jetzt keine Dauerhaftigkeit nach sich zieht, geht es jetzt wieder los - und zwar mit etwas sehr leckerem.

Wer mich kennt, weiß ja, dass ich Käsekuchen liebe - nicht umsonst gab es auch das famose Projekt Käsekuchen. Der letzte Post war auch der Abschlussbericht zu Projekt. Und genau hierzu passt die neueste Kreation - ein Käsekuchen “Schwarzwälder Art”. 


Die Zutaten: 
300g Mehl
150g kalte Butter
150g Zucker
1 Ei
1 Prise Backpulver
3 EL Backkakao

1 Glas Kirschen
2 EL Stärke

3 Eier
150g Zucker
100g flüssige Butter
1 Pä. Vanillepudding
750g Quark

Die Zubereitung: 
  • zuerst ist der Mürbteig dran - hierfür kommen wie gewohnt Mehl, Butter, Zucker, Ei und Kakao in eine Schüssel
  • das wird mit Hand zu einem Teig verknetet, den anschließend in einer 26er Form (mit Backpapier eingespannt) verteilen - auch an den Ränder den Teig nach oben ziehen
  • Kirschen durch ein Sieb abgießen, Saft auffangen und in einen Topf geben. Ein Teil des Saft abschöpfen und mit der Stärke mischen. Dann die Saft im Topf aufkochen und wenn er kocht von der Platte nehmen und die Stärke einrühren bis die Masse fester wird und dann kommen zum Schluss die Kirschen dazu (ist im Prinzip wie Pudding kochen)
  • nun Eier und Zucker in einer Schüssel kräftig aufschlagen bis die Masse schön schaumig ist - anschließend die restlichen Zutaten hinzugeben und alles noch kurz zu einer homogenen Masse verrühren
  • jetzt die Kirschen in die Form und die Quarkmasse obendrauf
  • ab damit in den Ofen bei 160°C für rund 60  min - am Ende wabbelt die Quarkmasse noch, aber nicht irritieren lassen, das muss so sein. 
  • über Nacht abkühlen lassen und dann genießen
  • Fertig!
Schön langsam abkühlen lassen


Fazit: Der Wiedereinstieg ins Bloggen kommt mit einem mega leckeren Kuchen daher. Die Kombination ist klassisch und wirklich lecker. Besonders die Käsemasse hat es mir angetan. Sie ist so schön flüffig. Nachbacken ist zwingend notwendig. 

Montag, 12. Februar 2018

Der beste Käsekuchen? - Abschlussbericht zum Projekt Käsekuchen

Auf der Suche nach einem Motto für 2018 bin ich bisher noch nicht fündig geworden. Vielleicht sollte ich doch erst einmal mit dem des vergangenen Jahres abschließen - mit dem Projekt Käsekuchen.

Puh, es war ein ambitioniertes Projekt - zumal es neben dem deutschen Käsekuchen auch zahlreiche Cheesecake-Variante umfasste. Und was kann ich sagen: ich habe viele Rezepte ausprobiert und es waren trotzdem gefühlt zu wenig.



Ich kann definitiv nicht sagen, welches des beste Rezept für Käsekuchen oder Cheesecake ist. Dafür sind die Geschmäcker zu verschieden.
Aber trotz allem - ein paar Favoriten kann ich doch benennen.

In der Kategorie "Käsekuchen" ist es auf jeden Fall der Käsekuchen mit Baiserhaube. An Einfachheit nicht zu übertreffen und darüber hinaus optisch und geschmacklich ein absolutes Highlight. Dieser Kuchen sollte in jedem Grundrezept-Repertoire stehen und macht immer was her, wenn man für Frau, Familie, Freunde oder Kollegen was eindrucksvolles Backen möchte.
Natürlich gehören auch mein Käsekuchen mit Streuseln in die Bestenliste sowie auch der Russische Zupfkuchen. Beide kann ich ebenso nur wärmsten zum Nachbacken empfehlen.

In der Kategorie "Cheesecake" ist es für mich auf jeden Fall der Black Forest Cheesecake. Für Liebhaber der gepflegten Kuchenkunst ist der Kuchen auf jeden Fall auch ein absolutes Muss. Für ihn Bedarf es etwas mehr Aufwand in der Herstellung. Doch dieser lohnt sind.
Gleich danach kommt der Chocolate Swirl Cheesecake - besser können sich Schokolade und Cheesecake nicht mit einander verbinden.

Neben diesen Empfehlungen kann ich nur jedem Empfehlen, diese Rezepte als Grundrezepte anzusehen und zu verwenden und je nach Laune abzuwandeln oder saisonal zu veredeln - sei es mit Rhabarber, Kirschen, Äpfeln, Pflaumen oder Mohn oder... . Am einfachsten geht das immer, in dem man ein Drittel der Käse- oder Cheesemasse mit dem Zusatz seiner Wahl veredelt.

Probiert es aus. Ich freue mich auf interessante Berichte, was alles möglich war und was für Euch der beste Käsekuchen oder Cheesecake ist.

Und ich nutze nun die Zeit, um das Motto für 2018 zu finden und zu definieren.

Samstag, 23. September 2017

Käsekuchen mit Mandelstreuseln

Ehrlich gesagt wartet dieses Rezept schon länger darauf, verbloggt zu werden. Keine Ahnung warum ich es nicht schon eher veröffentiche habe. Denn zum einen ist es quasi schon Teil meines festen Repertoires zum anderen ist dieser Kuchen für mich schon ein ganz ein großartiger. Also nun: hier ist es und damit auch ein weiteres Rezept für mein Projekt Käsekuchen.

Es muss auf jeden Fall ein großes Stück sein

Zutaten:

250g Mehl
100g gemahlene Mandeln
100g Zucker
200g kalte Butter
1 Pä. Vanillezucker

1000g Quark
6 Eier
150g Zucker
150 ml Milch
200g Sahne
3 ELStärke
2 EL neutrales Öl
1 Pä. Vanillezucker

Zubereitung:

  • Mehl, Mandeln, Zucker, Butter (in Flocken) und den Vanillezucker in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem Teig verkneten
  • ein Viertel vom Teig wegnehmen und später für die Streuseln aufheben
  • den restlichen Teig in einer mit Backpapier eingespannten 26er-Form verteilen und am Rand hochziehen
  • nun die Eier und den Zucker in eine Schüssel geben und beides kräftig zusammen schaumig aufschlagen (Stichwort: Geduld)
  • dann alle weiteren Zutaten in die Eimasse geben und alles gut aber nur kurz verrrühren und in die Form geben
  • am Ende noch den restlichen Teig auf die Quarkmasse streuseln
  • ab damit in den auf 175°C vorgeheizten Ofen für rund 55-60 min
  • langsam im Ofen abkühlen lassen und am besten über Nacht ganz erkalten lassen - fertig!

Fazit: Ein toller Kuchen - ja das schreibe ich oft - aber das sagen auch die ganzen Esser, die ihn schon probiert haben. Der Mandelteig und die Streusel geben den gewissen Pfiff für den Käsekuchen und die Quarkmasse ist auch nicht zu süß. Die knusprigen Streusel passen mit der Quarkmasse hervorragend zusammen. Diesesr Käsekuchen in der hier beschriebenen Zubereitung kommt dem sehr nahe, was für mich ein perfekter Käsekuchen ist. 
Und was weiterhin toll ist - der Kuchen ist auch sehr wandlungsfähig für unterschiedliche Geschmäcker. Wer die Käsemasse etwas kompakter mag, der kann die Eier und Zucker nicht zu sehr auschlagen. Und er es wiederrum fluffiger mag, der kann noch die Sahne steif schlagen, bevor sie dazu kommt und wer es ganz ganz fluffig will, trennt noch die Eier und schlägt das Eiweiß vorher mit Zucker zu einer Baisermasse  auf. Dann empfehle ich aber eine 28er-Form, da die Masse erstens mehr Volumen hat und im Ofen auch noch gut hochgeht. 
Also einfach probieren! Dieser Kuchen ist ein MUSS!

Mittwoch, 12. April 2017

Käsekuchen mit Baiser

Dieses Mal widmen ich einen Beitrag einem der Klassiker in der großen weiten Welt der Käsekuchen - dem Käsekuchen mit Baiser. Der Umstand, dass es ein Klassiker ist, verdankt der Kuchen wohl der simplen Herstellung bei gleichzeitig famosem Aussehen. Das sei an der Stelle schon einmal vorweggenommen.
Ausprobiert hatte ich das Rezept schon vor einer ganzen Weile, aber anscheinend ist es mir wirklich durchgerutscht, ihn für das Projekt Käsekuchen zu verbloggen. Das möchte ich heute nachholen.


Wer die Tränen mag, ja die gibt es hier auf dem Baiser auch



Zutaten:
200g Mehl
40g Puderzucker
1 Ei
100g kalte Butter

1kg Quark
500ml Milch
50ml neutrales Öl
4 Eigelbe
170g Zucker
2 Pä. Puddingpulver - Vanille (zum Kochen)

4 Eiweiße
100g Zucker

Zubereitung:
  • die ersten 4 Zutaten in eine Schüssel geben - die Butter dabei in Flöckchen schneiden - und alles mit den Händen zu einem festen Teig verkneten
  • den Teig in eine mit Backpapier eingespannten 26er-Form geben, verteilen und außen einen Rand hochziehen
  • nun die Zutaten für die Quarkmasse alle zusammen in eine Schüssel geben und gut verrühren - Achtung: die Quarkmasse ist recht flüssig, nicht davon irritieren lassen
  • dann die Quarkmasse in die Form geben und ab damit in den auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Backofen für insgesamt rund 60 min
  • nach 45min die Eiweiße zu Eischnee aufschlagen und dann auf 2x den Zucker hinzufügen und alles gut zu einer dicken cremigen Masse aufschlagen
  • anschließend den Kuchen kurz aus dem Ofen nehmen, die Baisermasse auftragen und ab mit dem Kuchen in den Ofen für die restliche Zeit - wenn die Masse goldbraun ist, ist der Kuchen - Fertig!


Fazit: Wie oben schon erwähnt ist der Käsekuchen mit Baiser ein Klassiker und das nicht ohne Grund. So simpel er in der Zubereitung ist - so lecker ist er auch. Die Käsemasse ist schön cremig, der Teig fest und er weicht nicht durch und die zum Baiser muss ich ja nicht groß was sagen. Alles zusammen sieht dann auch noch verdammt gut aus und ja - jawohl ja - er schmeckt auch verdammt lecker. Jeder sollten diesen Kuchen auf seiner Rezeptliste haben. 
Ich finde den Kuchen so lecker, dass ich beim Abkühlen die Form dann auf Kühlakkus stelle, damit der Kuchen schneller abkühlt und ich ihn rasch genießen kann.

Samstag, 8. April 2017

Käsekuchen mit Rhabarber und Haselnussstreuseln

Endlich, der Frühling ist da. Und was gehört zum Frühling unweigerlich und essentiell dazu: Rhabarber - jawohl Rhabarber. Ich liebe Rhabarber und habe auch schon so einige Rezepte damit hier im Blog. Aber was liegt in diesem Jahr denn näher, als das Projekt Käsekuchen und meinen Frühlingsboten, den Rhabarber, miteinander zu verbinden - zu einer Köstlichkeit. Heraus kam dabei ein Käsekuchen mit Rhabarber und Haselnussstreuseln.





Die Zutaten:
750g Rhabarber
3 EL Puderzucker
2 EL Stärke

300g Mehl
75g Puderzucker
125g Butter
1 Ei

90g Butter
50g gem. Haselnüsse
75g Zucker
120g Mehl

500g Quark
40g Stärke
3 EL neutrales Öl
3 EL Ahornsirup
2 EL Puderzucker

Die Zubereitung:
  • den Rhabarber schälen, in kleine Stücke schneiden, in einen Topf geben und mit dem Puderzucker mischen
  • kurz warten bis der Rhabarber Wasser gezogen hat - einen Teil des Wassers in ein Gefäß gießen und mit der Stärke mischen
  • den Topf nun auf den Herd stellen und den Rhabarber weich kochen - das geht recht zügig - am Ende den Saft mit der Stärke einrühren und alles nochmal kurz aufkochen, dann runternehmen vom Herd und abkühlen lassen
  • für den Mürbteig - Mehl, Puderzucker, Butter und das Ei in eine Schüssel geben und alles mit den Händen zu einem Teig verkneten
  • nun den Teig in eine mit Backpapier eingespannte 26er-Form geben und ihn darin verteilen und einen Rand hochziehen
  • für die Streuseln die Butter in einem Topf flüssig werden lassen, dann die anderen Zutaten dazugeben und alles gut vermischen bis der Teig grob krümelig wird - wer kleine krümelige Streusel lieber mag, muss ein wenig mehr Mehl nehmen
  • als letztes den Quark mit allen andern Zutaten in eine Schüssel geben und alles mit der Maschine verrühren.
  • als erstes kommt dann der Rhabarber in die Form, dann folgt die Quarkmasse und zum Schluss die Streusel
  • ab damit dann in den auf 180°C vorgeheizten Ofen für etwa 50-55 Minuten - wenn die Streusel knusprig braun werden ist der Kuchen - Fertig!


Fazit: Hach was soll ich sagen - wie ich es erwarten konnte: der Kuchen ist ein Hit. Wichtig an der Stelle: Ich habe ganz bewusst Zucker im Kuchen reduziert sowie auf Aromen wie Vanille und Zitrone verzichtet und das merkt man. Der Rhabarber kommt geschmacklich gut, die Käseschicht tritt ein wenig in den Hintergrund und die Streuseln komme dafür sanft geschmacklich durch. Das Kuchen ist aufgrund dessen nicht so wuchtig - er kommt eher fein daher. Wenn man sich aber bei einem Bissen wirklich auf den Geschmack konzentriert, dann ist alles gut heraus zu schmecken - der Rhabarber, der Ahornsirup, der Quark, die Haselnüsse - alle sind gut geschmacklich zu erkennen und entfalten im Mund einen harmonischen runden Geschmack. Toll.
Also ein Muss für jeden, der Rhabarber mag.

Ach ja - noch ein kleiner Epilog: In den ganzen Foodblog und auf Instagram und Facebook - überall sieht man ja stets nur die prachtvollen Ergebnisse. Panne und wenn mal was nicht so geworden ist - das sieht man eher selten. Deshalb an der Stelle meine Panne beim Backen dieses Kuchen. Hurra.



Freitag, 17. März 2017

Käsekuchen mit Mohn und Kirschen

Wie jedes Jahr backe ich mir zu meinem Geburtstag selbst einen Kuchen. Oft probiere ich dabei auch ein neuen Rezept aus - so auch dieses Jahr. Ich verbinde dieses Mal einfach das Projekt Käsekuchen mit einer weiteren meiner Lieblingszutaten: Mohn.
Herausgekommen ist dabei ein Rezept für Käsekuchen mit Mohn und Kirschen.


Die Zutaten:
Der Mürbteig
200g Mehl
40g Puderzucker
1 Ei
1 Prise Salz
100g Butter (kalt)

Die Mohnmasse
200g gemahlenen Mohn (hab den von Alnatura geholt, der ist geschmacklich der beste)
200g Milch
40g Butter
3 TL Stärke

Die Käsemasse
1 Glas Kirsch
125g Butter (weich)
125g Zucker
2 Eier
500g Quark
1 Pä. Vanillepudding
1 Schuss Zitronensaft

Die Zubereitung:

  • die Zutaten für den Mürbteig in eine Schüssel geben und alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten - diesen dann kurz kühl ruhen lassen
  • für die Mohnmasse Milch, Butter und Stärke auf dem Herd anwärmen - so bald die Masse andickt den Mohn dazu geben, alles kräftig verrrühren und beiseite nehmen und leicht abkühlen lassen
  • die Kirschen in ein Sieb geben und abtropfen lassen
  • für die Quarkmasse Butter und Zucker schaumig aufschlagen und nacheinander die beiden Eier unterrühren
  • anchließend Quark, Puddingpulver und die Zitrone hinzugeben und alles kräftig verrühren
  • nun den Mürbteig in eine 26er-Form geben und den Teig auch an den Rändern ein Stück hochziehen und dann die Mohnmasse auf dem Teig verstreichen
  • jetzt die Kirschen auf dem Mohnverteilen und abschließend die Quarkmasse oben drauf - ab damit in den auf 175°C vorgeheizten Ofen für etwa 50-60 min
  • erst im Ofen und dann bei geöffneter Ofentür langsam abkühlen lassen - fertig!

Fazit: Für jemanden wie mich, der Käsekuchen und Mohn mag, ist der Kuchen extrem lecker. Die Kombination der Zutaten ist ausgewogen - man kann alles gut rausschmecken und es fügt sich im Mund zu einem tollen Geschmackserlebnis zusammen - vor allem die Kirschen geben noch den Kick dabei. Also wer Mohn mag, der muss den Kuchen nachbacken. Und für mich war es ein würdiger Geburtstagskuchen - mein Geschenk an mich. 



Mittwoch, 8. Februar 2017

Projekt Käsekuchen

Nach Marmorkuchen und Apfelkuchen ist es endlich an der Zeit, auch einen weiteren Kuchenklassiker hier im Blog ausgiebig zu würdigen: den Käsekuchen.

Was ist der beste Käsekuchen? Dieser Frage werde ich nachgehen und auch daran scheitern - so groß ist die Vielfalt der Rezepte und Geschmäcker.
Doch ich mache mich trotzdem daran, der Sache mit dem besten Käsekuchen intensiver nachzugehen. Immerhin kann ich ja auch schon auf eine Vielzahl verschiedener Käsekuchen- und Cheesecake-Rezepte hier im Blog zurückblicken.
(ja - ich nehme hier auch Cheesecake-Rezepte mit auf - als artverwandte Gruppe).

Ja, ich habe schon ein Reihe von Käsekuchen ausprobiert und Cheesecakes gebacken. Aber es gibt noch mehr und diesen Rezepten möchte ich in den kommenden Monaten nachgehen und schauen, was hier an kreativen und leckeren Varianten noch so auf mich wartet.

Natürlich ist auch jeder geneigte Leser mehr als herzlich willkommen, mir eine Hinweis auf sein/ihr bestes Rezept gegeben. Ich werde es nachbacken und berichten. Also ich freue mich auf den Austausch.

Hier zur Inspiration eine kleine Auswahl von bisherigen Käsekuchen und Cheesecakes.
Käsekuchen

Cheesecakes



Weitere werden folgen!

Sonntag, 23. März 2014

Traumhafter Käsekuchen mit Streuseln

Mittlerweile ist es auch schon wieder fast 2 Wochen her, dass ich "den" Käsekuchen im Auftrag meiner Frau gemacht hatte. "Den" Käsekuchen deshalb, da ich ihn schon ganz oft gemacht habe, aber es bisher anscheinend übersehen habe, ihn zu verbloggen. Das muss ich heute endlich nachholen.

Der duftet einfach herrlich.

Vorab schon einmal: der Kuchen ist eine Wucht. Ein einfaches Rezept, leicht zubereitet und mit Straßen am Ende obendrauf ein Traum. Viel besser geht es kaum.

Zum reinbeißen lecker.

Die Ehre für das tolle Rezept gebührt Anne von Wolkenfees Küchenwerkstatt.

Hier das von mir leicht abgewandelte Rezept.

Zutaten:
Teig
375 g Mehl
125 g Zucker
175 g Butter oder Margarine
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
1 Ei

Füllung
1000 g Quark (ich nehme nur Magerquark, aber wer will kann auch mischen)
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker oder 2EL Vanilleessenz
3 Eier
1/2 Backöl Zitrone
30 g Stärke

Zubereitung:
  • Alle Zutaten für den Teig zusammengeben und mit der Hand zu einem bröseligen Teig verkneten.
  • Den Teig halbieren. Mit der einen Hälfte den Boden einer 26er-Springform (mit Backpapier eingespannt) auslegen.
  • Alle Zutaten der Füllung vermischen und die Füllung auf dem Teig verteilen.
  • Die anderen Hälfte des Teiges dazu nutzen, die Füllung mit großen Streusel zu bedecken.
  • Und ab damit in den Ofen bei 175 Grad Ober- Unterhitze ca. 50-60 Minuten oder Heißluft 160 Grad ca. 60 Minuten.
  • Der Kuchen ist fertig, wenn die Streusel leicht Farbe bekommen

Fazit: Den einführenden Worten ist kaum noch etwas hinzuzufügen. Dieser Kuchen hat eine Gelinggarantie. Einzig die enorme Vielseitigkeit des Rezepts sei noch erwähnt und gewürdigt. Ich habe das Rezept oft schon verfeinert mit
  • Kirschen
  • Pfirsichen
  • Rhabarber oder auch
  • Mohn.
Auch diese Zusammenstellungen waren immer köstlich.

Und soll mal außerhalb Deutschlands kein Quark verfügbar sein, so wie es mir in Australien ging, dann funktioniert der Kuchen auch Yoghurt Greek Style.

Viel Spaß beim ausprobieren.

Sonntag, 9. Februar 2014

Käsekuchen mit Streuseln und Pfirsichen

Immer wieder toll – die Verbindung von Streuseln und Käsekuchen. Ich mag ja beides und toll, wenn es sich so lecker und auch einfach mit einander verbinden lässt zu solch einer kleinen süßen Schweinerei.


Klein. Fein. Lecker.

Verbunden habe ich dieses Mal das Rezept meiner Lieblingsstreusel mit einem ganz tollen Rezept für Käsekuchen aus Wolkenfees Küchenwerkstatt. Und ein paar Pfirsiche habe ich dann auch noch drunter gemischt.

Zutaten:

Teig:
125g zerlassen Butter
125g Zucker
2TL Vanilleessenz (optional)
Mehl (sorry, die Mehlmenge mache ich immer nach Gefühl, die habe ich noch nie abgewogen)

Quarkmasse:
500g Magerquark
125g Zucker
2 Eier
30g Stärke
1 Dose Pfirsiche

Zubereitung:
  • Pfirsiche abgießen, abtropfen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden
  • Butter zerlassen, den Zucker einrühren und anschließend nach und nach Mehl hinzugeben, einrühren und das solange bis ein bröseliger Teig entsteht
  • Teig halbieren – eine Hälfte auf dem Boden einer 20er-Form (mit Backpapier ausgelegt) verteilen
  • nun Quark, Zucker, Eier und Stärke mit einander verrühren
  • jetzt die Pfirsiche auf dem Boden verteilen, die Quarkmasse drüber geben und anschließend die andere Hälfte der Streuseln drüberstreuseln
  • ab damit in den vorgeheizten Ofen bei 175°C für etwa 50 min – fertig ist der Kuchen, wenn die Streusel leicht braun werden
  • jetzt kommt der schwierigste Teil – WARTEN bis der Kuchen die geeignet Verzehrtemperatur hat. (Tipp: noch lauwarm ist der Kuchen auch traumhaft lecker





Fazit: Die Verbindung von Streuseln und Käsekuchen ist einfach super. Das Pfirsiche kommen auch gut, wobei das Rezept auf mit Kirschen ginge oder auch ganz ohne Früchte.
Hach, der Kuchen ist einfach eine kleine, leckere Schweinerei.

Montag, 17. Dezember 2012

Bin wieder da!

So, ich bin wieder da – nach knappen 8 Wochen Australien. Ok, am Ankommen arbeite ich noch und auch an meiner Weihnachtsstimmung. Mal sehen, wie erfolgreich das sein wird.
Doch so ganz untätig war ich in den letzten Wochen dann mit Backen aber trotzdem nicht. Ich habe meine Gastfamilie und meine Mitschüler an der Sprachschule in Cairns mit Selbstgebackenem verwöhnt.

Hier kurz eine Zusammenfassung – nichts spektakuläres. Ich habe mich etwas anderen Zutaten (der braune Zucker hat beispielsweise in Australien eine ganz andere Konsistenz) dann an die bewährten Rezepte gehalten.

1) Rüblikuchen (ich habe wegen der Wärme nur das Frosting weggelassen)
2) Apfelkuchen mit Streuseln
3) Pilztarte (ja, ich kann auch herzhaft)
4) und zweimal Käsekuchen mit Streuseln (in Ermangelung von richtigem Quark habe ich Yoghurt Greek Style genommen – ging auch)







noch Käse drüber und ab in den Ofen.

Fertig - Pilztarte und Apfelkuchen.

Käsekuchen mit Streuseln


2 und 3 hatte ich anlässlich des großen Familien-und-Freunde-Frühstück am Tag der Sonnenfinsternis am 14.11.2012 gemacht. Leider hat es nichts geholfen. Die totale Sonnenfinsternis wurde von Wolken verdeckt. Aber immerhin haben wir eine partiellen sehen können. Und zur Zeit der totalen Sonnenfinsternis war es ja trotzdem für zweieinhalb Minuten dunkel.