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Sonntag, 18. Januar 2015

Der beste Apfelkuchen – Abschlussbericht zum Projekt Apfelkuchen



Projekt Apfelkuchen im Überblick


Den für mich besten Apfelkuchen zu finden, das war 2014 Ziel meines Projekts Apfelkuchen. Hier nun mein Fazit - mein Abschlussbericht.

Was sich eindeutig sagen lässt: Es gibt einfach zu viele und vor allem unterschiedliche Rezepte, dass es schier unmöglich ist, ein Rezept übergreifend über alle zu stellen. Doch aus meiner ganz persönlichen Sicht ergibt sich folgende Rangfolge:

Platz 1 als bester Apfelkuchen ist und bleibt mein BretonischerApfelkuchen. Er ist einfach unschlagbar in seiner Einfachheit, fast schon puristisch an Zutaten, und seinem überragenden Geschmackserlebnis. Vor allem ist es ein Geschmackserlebnis, dass ich mit Blick auf die Zutaten so nie erwartet hätte.

Himmlisch lecker!

Auf Platz 2 kommt auch ein bekannter Kuchen: mein Apfelkuchen mitStreuseln (mit richtig schön großen Streuseln). Äpfel und Streusel lassen sich einfach nicht besser kombinieren als auf diese Art und Weise.

Streusel, Streusel, Streusel
 
Auf Platz 3: Ab hier wird es für mich schwierig wirklich trennscharf zu sagen, welcher Kuchen hierher gehört. Deshalb vergebe ich diesen Platz dreimal – denn alle drei Rezepte haben auf ihre Art und Weise etwas besonders.





Darüber hinaus kann ich die anderen Apfelkuchen-Rezepte ebenfalls uneingeschränkt empfehlen. Es ist keines dabei, von dem ich abraten würde.

Nachgestellt sei noch, dass ich mich nur mit Rezepten beschäftigt habe, die für mich auch im ersten Schritt lecker erschienen. Damit fielen leider aller Rezepte mit Hefeteig oder auch die Pies durch. Ich bitte das zu verziehen.

Ich wünsche allen viel Spaß beim Nachbacken und ich freue mich natürlich auch weiterhin auf Rezeptideen von Euch, um die Liste der Apfelkuchen weiter wachsen zu lassen.

Donnerstag, 15. Januar 2015

Coffee Cake mit Zimt und Walnüssen

So, das neue Jahr ist 2 Wochen alt und ich bin schon wieder in Verzug mit Bloggen – mit Backen nicht – aber mit Bloggen.

Aber jetzt: Zweiter Kuchen 2014 (schon am 1.1. gebacken) und erstes neues Rezept. Es stammt aus dem Buch „Let’s bake“ von Cynthia Barcomi. Mit Zimt und Walnüssen passt es aktuelle auch gut zur Winterzeit. 

Herrlich wie er sie frisch und toll duftend auf dem Ofen kam

Die Zutaten:

Streusel
165g Butter
70g Mehl
150g Zucker (brauner Zucker, wenn vorhanden und es können auch nur 100g sein)
1,5 TL Zimt
100g gehackte Walnüsse (hab ich schön mit dem Messer selber gehackt)

Teig
380g Mehl
1Pä. Backpulver
250g Zucker
200g weiche Butter
2 Eigelb
1 Pä. Vanillezucker
240 ml Milch
2 Handvoll Cranberries

2 Eiweiß als Eischnee

Zubereitung:
  • die Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und alles mit der Hand zu einem festen Teig verkneten
  • die Eiweiße zu Eischnee schlagen
  • anschließend Zucker und Butter in einer Schüssel schaumig-cremig aufschlagen
  • nun alles weiteren Zutaten hinzugeben (außer den Eischnee) zur Zucker-Butter-Masse geben und alles kräftig zu einem fluffigen Teigen verrühren – Tipp: Geduld.
  • jetzt noch ein Drittel vom Eischnee mit der Maschine unterrühren und den Rest vom Eischnee vorsichtig unterheben
  • ab mit dem Teig in eine 26er-Form oder wie bei mir in eine entsprechend große viereckige Form
  • nun die Walnussstreusel auf dem Teig verteilen
  • ab damit in den in vorgeheizten Ofen bei 175°C (Ober- und Unterhitze) für rund 55 min. Etwa nach der Hälfte der Zeit den Kuchen mit Backpapier abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Wie immer entscheidet die Stäbchenprobe
  • Fertig!

Verzehrt gehört er am besten so!

Fazit: Der Kuchen ist eine großartiger Winterkuchen und nach meinem Dafürhalten peppen die Cranberries (Abweichung zum Originalrezept) ihn zusätzlich auf. Leider sind die Streusel nach unter durchgerutscht – was die Note für's gute Aussehen etwas mindert.
Und ich würde beim nächsten Mal auf jeden Fall Zucker reduzieren – beim Teig und bei den Streuseln. Mir persönlich war der Kuchen ein klein ein wenig zu süß. Doch für eine sonntägliche Kaffeetafeln ist er besten geeignet – vor allem wen die Nüsse, wie bei mir, etwas grober gehackt sind.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Mein Backjahr 2014 - ein kleines Fazit


Kuchen 2014 - eine Auswahl

Eben hatte ich meine Liste mit den gebackenen Kuchen vom abgelaufen Jahr zum letzten Mal aktualisiert und bin dabei auf 68 Einsätze am Backofen gekommen.

Grundlegendes Fazit – alle Kuchen bis auf einen waren genießbar. Einer war halt nicht richtig durch und da war auch nichts mehr zu machen.
Ansonsten war es wieder einmal ein bunter Mix aus alten Klassikern sowie neuen Kreationen und Nachbackversuchen.

Zu den Klassikern gehören hier allen voran der Bretonische Apfelkuchen, mein Rhabarber-Baiser und mein Streuselkuchen - am liebsten mit schwarzenJohannisbeeren.

Neu und ganz großartig waren die folgenden Kuchen:

Ansonsten gab es natürlich noch ganz viele leckere Apfelkuchen. Mehr dazu aber in einem kommenden Post. Denn der Abschluss des Projekts Apfelkuchen muss ich entsprechend gesondert würdigen.

Ganz besonders möchte noch darauf hinweisen, dass ich beim Backen nicht ausschließlich nur süß backe. Es gab zwischendurch auch immer mal wieder die ein oder andere herzhafte Köstlichkeit.

Ja, das war mein Backjahr 2014 und ich bin schon gespannt, was sich 2015 so alles leckeres backen lässt.

Der geneigte Leser wird sich nun vielleicht noch fragen, ob ich denn meinem Namen entsprechen neben dem Kuchenbacken auch radeln war. Ja, das war ich. Immerhin hat es auch wieder zu einer Alpentour gereicht im abgelaufenen Jahr. Ich bin nur beim Radeln bei weitem nicht so akribisch dabei aufzuzeichnen, was ich radele – ganz im Gegenteil zum Backen. Von daher wird es jetzt keine Werte über gefahrene Kilometer und Höhenmeter oder verbrauchte Kalorien geben.
Was ich jedoch also Vorsatz mit ins Jahr 2015 nehmen ist: mehr Bilder vom Radeln machen.

Ich wünsche alles Leser dieses Blog ein erlebnisreiches Jahr 2015.

Dienstag, 2. Dezember 2014

Spendenaktion für Kinder in Not

(Hinweis: für das wichtigste bitte bis zum Schluss lesen oder zumindest scrollen.)

Die Vorweihnachtszeit ist nun seit dem letzten Wochenende in vollem Gange. Und wenn ich einmal die ganzen Süßigkeiten, die blendenden Lichter, den rauschenden Konsum außer Acht lassen, dann stellt sich einfach eine schlichte besinnliche Stimmung ein. Doch besinnlich vor allem in der Hinsicht, dass ich mich darauf besinne, anzuerkennen und bewusst wahrzunehmen, wie gut es mir und meiner Familie doch geht – trotz all der kleinen und vermeintlich großen Katastrophen unseres Alltags.

Ok, nicht zuletzt scheint mich hier auch die sehr eindrückliche ZDF-Doku „Hunger!“ und „Durst!“ von Klaus Kleber nachhaltig beeinflusst zu haben. Die Erkenntnis daraus: Auf der einen Seite kann ich bewusst mit den mir gegeben Ressourcen umgehen – so eine Erkenntnis aus der Doku. Auf der anderen Seite kann ich auch denen helfen, die dringend und auch nachhaltig Hilfe benötigen – Kinder in Kriegs- und damit oft verbunden Hungersgebieten.

So werde ich dieses Jahr auf Weihnachtsgeschenke verzichten und das Geld dafür an die Kindernothilfe spenden – 200 Euro, die dort auf jeden Fall gute Verwendung finden.



http://www.kindernothilfe.de/


Meine Bitte: Alle die, die Nutznießer meiner Rezepte und meines Gebackenen im letzten Jahr waren, möchte ich hiermit aufrufen, sich mit einer Spende ebenfalls zu beteiligen.
(das ganze ist halt so etwas wie ein Kuchenbasar - nur das einer allein den Kuchen gebacken hat und nachträglich um einen kleine Unterstützung bittet)

Mein Wunsch: 

Mit Eurer Hilfe würde ich gern meinen Betrag verdoppeln.

Die Umsetzung ist denkbar einfach: Spende bei der Kindernothilfe leisten und den Betrag als Kommentar posten. Fertig!

Auch wenn es abgedroschen klingt: jede Spende hilft – egal wie hoch.

Damit wünsche ich Euch meine lieben Freunden und Lesern eine besinnliche Weihnachtszeit.

Sonntag, 16. November 2014

Apfelkuchen mit Kramamell-Mandel-Füllung

Herbstzeit ist definitiv die Zeit für Apfelkuchen – aber sowas von. Und ich musste gestern einfach meinem Drang nachgeben und einen weiteren Kuchen für mein Projekt Apfelkuchen backen – zumal ich damit auch ein paar lieben Freunden eine Freude damit machen konnte. Denn was gibt es schöneres, nach einer herbstlichen Radel-Runde im Taunus ein leckeres Stück Kuchen zu genießen. Das schon mal vorweg – lecker ist er.

Genau die richtige Größe für mich.

Beim nächsten Mal mit etwas mehr Bräune.

Hier das Rezept.

Zutaten:
300g Mehl
200g kalte Butter
100 Zucker
1 Ei

4 Äpfel
100g Zucker
70g geriebene Mandeln
½ EL Stärke
das Mark einer halben Vanilleschote
½ TL Apfelgewürz (Zimt, Kardamom und was man noch so möchte)

75g Butter
75g Zucker
Mehl

Zubereitung:
  • Mehl, Butter in Flocken, Zucker und das Ei in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem Teig verkneten
  • In eine 26er-Form mit Backpapier einspannen und den Teig in der Form verteilen und einen Rand hochziehen
  • die Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und würfeln
  • Mandeln mit Stärke, Vanille und Gewürz mischen
  • 100g Zucker karamellisieren und dann die Äpfel hinzugeben und alles gut verrühren
  • Nun die Mandelmischung dazugeben, alles gut verrühren und ab damit auf dem Boden
  • Während der Zucker warm wird, die Butter (75g) in einem Topf flüssig werden lassen, den Zucker einrühren und anschließend nach und nach Mehl (wie immer habe ich keine Ahnung wie viel das ist) dazugeben, bis eine krümeliger Streuselteig entsteht
  • Streusel auf die Äpfel geben und ab damit in den vorgeheizten Ofen (180°C) für 40-45 min – am Ende ggf. mit 2-3 Grill die Streusel auf Farbe bringen
  • Fertig!

Fazit: Hach der Kuchen ist echt lecker – Äpfel und Mandeln passen gut zusammen. Geschmacklich ist der Kuchen top und die Mischung aus weicher Füllung und knusprigen Streuseln verstärkt das Geschmackserlebnis noch einmal. Tipp für das nächste Mal – 6 Äpfel nehmen anstelle von 4.

Mittwoch, 12. November 2014

Schmandkuchen mit Mohn und Apfel

Schön wieder Mohn? Ja, schon wieder Mohn. Ich weiß, es gibt ein paar geneigte Leser dieses Blogs, die Mohn nicht mögen, doch die möchte ich nicht ärgern. Es war einfach vom letzten Kuchen noch Mohn übrig und bevor der schlecht wird, habe ich ihn einfach verbacken.
Das Rezept: ein wenig Freestyle! Aber es passt hervorragend zum Projekt Apfelkuchen – wie toll - und zum Herbst.


Mohn-Apfel-Schmand - alles zusammen so lecker, dass das Stück einfach schon zu klein ist.


Mhhh.

Hier die Zutaten:
300g Mehl
200g kalte Butter
100g Zucker
1 Ei
4 EL kaltes Wasser

3 große Äpfel
100g Zucker
1Pä. Vanillezucker
4 Eier
2 Becher Schmand
50g Stärke
120g Mohn (kein Mohnback bitte)
Eine halben Teelöffel Schubecks Apfelkuchengewürz (es geht auch nur Zimt oder ne Mischung aus Zimt und Kardamom)

Die Zubereitung:
  • In eine 26er-Form mit Backpapier einspannen
  • Mehl, Butter (in Flocken), Zucker, Ei und Wasser in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einen festen Teig verkneten
  • Die Teig in der Form verteilen und einen Rand hochziehen
  • Nun Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und anschließend in Stück schneiden
  • Äpfel in der Form auf dem Boden gleichmäßig verteilen
  • Jetzt Zucker, Vanillezucker und die Eier cremig aufschlagen (Stichwort: Geduld)
  • Die restlichen Zutaten hinzugeben und alles nochmal gut verrühren mit dem Mixer
  • Die Mohn-Schmand-Masse auf die Äpfel geben und ab damit in den auf 180°C vorgeheizten Ofen für etwa 60 min
  • Wenn der Kuchen leichte Bräune angenommen hat und die Masse in der Mitte nicht mehr groß wackelt ist der Kuchen fertig

Fazit: Freestyle ist was tolles – vor allem wenn das Ergebnis so lecker ist, wie dieser Kuchen. Natürlich vorausgesetzt, dass man Mohn mag. Wenn das der Fall ist, dann ist dieses Rezept jetzt im Herbst auf jeden Fall zu empfehlen. So wie das Rezept ist, ist alles stimmig – die Äpfel sind durch, die Mohn-Schmand-Masse ist fest und der Boden weicht nicht durch. Ok, das konnte ich nicht abschließend, denn dafür war der Kuchen zu schnell aufgegessen. Und wie so oft bei  meinen Rezepten – der Kuchen ist wieder einmal schnell und einfach zuzubereiten.

Dienstag, 4. November 2014

Mohnkuchen mit Äpfeln

Eine gute Freundin lag mir schon seit längerem im Ohr, dass ich doch mal für sie etwas mit Mohn backen sollten und vielleicht auch was mit Äpfeln drin. So richtig hatte ich aber bisher kein passendes Rezept gefunden und musste sie immer wieder vertrösten.

Doch nun ergab es sich am vergangenen Wochenende, dass wir uns just zu ihrer Tupperparty mit eingeladen hatten. Mitbringen sollten wir nichts. Doch war das für mich die Gelegenheit, ihrem Wunsch nachzukommen. Doch leider fehlte immer noch das richtige Rezept.

Also habe ich in meinen Rezepten gestöbert, kreativ kombiniert und folgendes ist dabei rausgekommen, was am Ende sogar auch zum laufenden Projekt Apfelkuchen passt.

Zum Reinbeißen lecker!


Zutaten:
3-4 Äpfel
3 Eier
230g Zucker
150 ml Pflanzenöl
280g Mehl (hier ggf. noch ein paar Gramm hinzugeben – da die Menge vom Joghurt eher geschätzt ist)
1TL Backpulver
250g Naturjoghurt
120g Mohn (kein Mohnback bitte)


Zubereitung:
  • Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, vierteln und dann würfeln
  • Eier, Zucker und Öl mit dem Mixer cremig rühren
  • Anschließend Mehl, Backpulver, Joghurt und Mohn hinzugeben und alles kräftig verrühren
  • In eine 26er-Form Backpapier einspannen und auf dem Boden 2 Handvoll Äpfelwürfel verteilen
  • Nun die Hälfte des Teiges draufgeben, verstreichen und wieder Äpfel hinzugeben – so dass noch eine Handvoll übrig bleibt
  • Jetzt die zweite Hälfte des Teigs über die Äpfel geben und zum Schluss die restlichen Äpfel oberndrauf verteilen
  • Ab damit in den vorgeheizten Ofen (180°C) für etwa 45-50 min – wie immer entscheidet die Stäbchenprobe
  • Fertig!

Fazit: Der Kuchen ist großartig. Das sage nicht nur ich, sondern das wurde auch von oben angesprochener Freundin (Gruß an Franzi an der Stelle) bestätigt. Das tolle ist – der Kuchen ist alles andere als trocken. Er ist kompakt, klunschig und trotzdem nicht zu schwer. Vorteil – da ist auch noch nach 2 Tagen so – auch wenn man ihn offen stehen lässt. Also aus meiner Sicht ist der Kuchen ein Muss für jeden der Mohnkuchen mag. Nachbacken lohnt sich in jedem Fall.