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Donnerstag, 24. Januar 2013

Einfacher Mohnkuchen - wer Mohn mag, wird diesen Kuchen lieben

Nach dem ganzen Marmorkuchen musste dann doch am letzten Wochenende ein anderer Kuchen her. Die Wahl fiel relativ leicht – ein Mohnkuchen. Ich hatte irgendwie schon die letzten Wochen so ein verstecktes Verlangen nach Mohnkuchen und diesem hatte ich dann einfach mal nachgegeben. Passend dazu bekam ich auch ein neues Mohnkuchen-Rezept eines Freundes und Konditors aus Leipzig. Er schwärmte mir immer davon vor, dass seine Familie den Kuchen so liebt. Also wollte ich ihn auch unbedingt einmal ausprobieren. Was ich dann nun auch getan habe.
Und das tolle vorweg: der Kuchen ist echt lecker und auch noch mehr als einfach zu backen.

Er war so lecker, da habe ich glatt vor dem ersten Stück vergessen, ihn im Ganzen zu fotografieren


Zutaten:
150g Mohn (ich habe schon gemahlenen Mohn genommen)
250ml Wasser
200g Öl
150g Mehl
1Pä. Backpulver
300 Zucker
4 Eier
eine Handvoll Cranberries oder auch Rosinen (wer die halt mag) und Aromen wer mag (Vanille oder auch was winterliches)

Zubereitung:
  • Alles zusammen in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer verrühren – fertig!
  • Achtung!!! – der Teig ist sehr flüssig. Also eine Form (26er) verwenden, die nicht auslaufen kann.
  • Dann ab damit in den Ofen bei 180°C für 45-50 min (wie immer – die Stäbchenprobe entscheidet)

Fazit: einfach, schnell und großartig lecker und sowas von saftig. Dieser Kuchen hat echt das Potenzial, noch ganz oft von mir gemacht zu werden.
Danke an den Konditor Exklusiv – Mario Krüsmann.



Ingredients:
150g poppy seed
250ml water
200g sunflower oil
150g flour
2 tea spoons baking powder
300g sugar
4 eggs
A handful cranberries or raisins and a slight flavour like vanilla or something winterly like cinnamon

Preparation:
  • Put all ingredients in a bowl and stir it well – that’s it!
  • Attention – the mass is very fluid so you have to use a leak proof tin (dia 26).
  • Bake it in a preheat oven (180°C) 45-50 min. (Test it with a wooden skewer – remains on the skewer no more dough, the cake is finished.)

Baking this cake is quick and simple and the cake is very delicious.

Dienstag, 15. Januar 2013

Marmorkuchen #2 // marble cake #2

So, damit sich das Projekt Marmorkuchen auch gleich von Anfang mit Leben füllt, habe ich mich letzten Sonntag sofort an den nächsten Marmorkuchen gewagt.
Dieses Mal stammt das Rezept von Annik Wecker, niedergeschrieben im Buch „Anniks göttliche Kuchen“. Und ich habe das Rezept auch vor dem Einkaufen gelesen, so dass ich dieses Mal auch alle Zutaten in ausreichender Menge zu Verfügung hatte.



Die zwei Stück waren noch leicht warm und ganz schnell weg.


Zutaten:
150g Sauerrahm/saure Sahne
3-4 EL Honig
3 EL Kakao

180g Mehl
2TL Backpulver
1 Prise Salz
180g weiche Butter
180g Zucker
1Msp. Vanille (ich habe mit das mit der Vanille gespart und gleich 180g selbstgemachten Vanillezucker genommen)
3 Eier

Zubereitung:
  • Sauerrahm und Honig in einem kleinen Topf erwärmen und dann den Kakao einrühren bis es eine glatte Masse ist.
  • Butter und Zucker schaumig schlagen und anschließend nach und nach die Eier hinzugeben und jedes Ei einzeln mindestens 30 Sekunden unterschlagen.
  • Nun Mehl, Backpulver und Salz hinzugeben und vorsichtig unterrühren bis es ein glatter Teig ist
  • Den Teig halbieren und unter die eine Hälfte die Schokomasse rühren inkl. 3 EL Mehl.
  • Nun abwechselnd hellen und dunklen Teig in der ausgebutterten Kastenform verteilen und wer mag kann mit der Gabel das ganzen noch ein wenige Marmorieren.
  • Dann ab damit in den vorgeheizten Ofen (150°C) für 50-60 min – wie immer: die Stäbchenprobe entscheidet, wann der Kuchen raus muss.
  • Abkühlen lassen (toll das geht im Winter im großen Kühlschrank draußen echt schnell), aus der Form lösen fertig. (Schokoladenguss oder Puderzucker könnten zwar noch drauf, sind aber nicht zwingend notwendig)
  • Fertig!



Fazit!
Also der Kuchen kommt schon sehr nah dran an meine Vorstellung, wie ein Marmorkuchen sein soll. Er ist locker und fluffig und trotzdem kompakt und überhaupt nicht bröslig. Noch leicht warm oder auch einen Tag später hat der Kuchen diese gewisse Feuchtigkeit. Er ist getrost auch ohne Kaffee oder Tee zu essen.
Toll war beim ersten Anschneiden und dann ebenso beim ersten Stück die kleine spürbare Kruste oben auf dem Kuchen. Sie bildet einen kleinen knusprigen Gegenpol zum fluffigen Inneren. Hier besteht wirklich die Gefahr, dass der Kuchen das erste Anschneiden nicht überlebt. Auch wenn er am zweiten und dritten Tag auch noch super lecker ist: es gibt keine Garantie, dass er es schafft, bis dahin noch zu existieren.


Ingredients:
150g sour cream
3-4 table spoons honey
3 table spoon cocoa

180g flour
2 tea spoons baking powder
Pinch of salt
180g butter (room temperature)
180g sugar
1 tea spoon vanilla essence
3 eggs

Preparation:
  • Heat up sour cream and honey slightly in a small sauce pan and then stir in the cocoa until a smooth mass.
  • Stir butter and sugar well until light and creamy.
  • Add eggs one after another and stir each egg at least 30 sec. until a homogenous dough.
  • Now add flour, baking powder and salt and stir it again.
  • After that divide the dough into half. Add to one half cocoa mass and 3 table spoons flour stir it also well.
  • Grease the loaf tin and fill it with light and dark dough by turns. Additionally you can use a fork for marbling.
  • Bake it in a preheat oven (150°C) 50-60 min. (Test it with a wooden skewer – remains on the skewer no more dough, the cake is finished.)
  • After cooling down sprinkle it with icing sugar (if you want) – that’s all!

I think it tastes best if it’s still slightly warm!

Montag, 7. Januar 2013

Marmorkuchen #1 // marble cake #1

Mit diesem Kuchen starte ich nun offiziell das Projekt „Marmorkuchen“. Woher die Lust auf Marmorkuchen auf einmal kam, kann ich nicht sagen. Warum ich aber dieses Rezept als erstes ausgewählt habe, lässt sich leicht erklären: Es lag mal wieder an meiner Lagerhaltung. Es war nicht  alles vorrätig, was ich für die anderen Marmorkuchen-Rezepte gebraucht hätte.
(Memo an mich: In Zukunft wieder die Rezepte lesen eher und öfter den Lagerbestand kontrollieren!)

Das erste Marmorkuchen-Rezept stammt somit von Juliane von Schöner Tag noch! und sie hat es aus „Fein gebacken! Ein Grundbackbuch“.

Hier nun die Einzelheiten!

Zutaten:
300g weiche Butter
200g Zucker
5 Eier (ich hatte nur 4)
400g Mehl
1Pä. Backpulver
125ml Milch

3EL Kakao
1TL Zimt
Milch

Zubereitung:
  • Butter und Zucker cremig rühren
  • Dann die Eier nacheinander unterrühren und so lange aufschlagen bis es eine homogene Masse ist
  • Anschließend Mehl, Backpulver, Zimt und  Milch hinzugeben und alles kräftig miteinander verrühren bis der Teig schön cremig ist. Geduld – hierfür kann man sich ruhig ein wenig Zeit nehmen.
  • Dann den Teig halbieren und in eine Teil Kakao und Zimt geben (ggf. 2-3EL Milch) und alles nochmal kräftig verrühren
  • Die Backform gut ausbuttern und dann abwechselnd hellen und dunklen Teig einfüllen. Am Ende, wenn man mag, mit einer Gabel den Teig noch ein wenig vermischen.
  • Dann ab in den Ofen bei 180°C – die Backzeit variiert je nach Form. Ich hatte eine Kranzform und nach 40min war der Kuchen fertig. (Juliane hat in ihrem Rezept eine Guglhupfform verwendet – hier war die Backzeit 1 Stunde.) – am  besten mit der Stäbchenprobe arbeiten – bleibt am Holzstäbchen kein Teig mehr kleben, ist der Kuchen fertig.
  • Nach dem Abkühlen Kuchen aus der Form lösen und wer mag mit Puderzucker bestreuen.
  • Fertig!





So schön wie der aussieht, hab ich mal auf den Puderzucker oder sonstigen Überzug verzichtet.


Das Fazit für diesen Kuchen fällt ein wenig schwer, da ich keine Referenz habe, um den Kuchen daran zu messen. Aber grundsätzlich sieht er hervorragend aus, er riecht lecker und ist kompakt aber immer noch locker fluffig. Auch nach einem Tag schmeckt er noch frisch und nicht trocken.


Ingredients:
300g butter (room temperature)
200g sugar
5 eggs
400g flour
15g baking powder
125ml milk

3 table spoon cocoa
1 tea spoon cinnamon
milk

Preparation:
  • Stir butter and sugar well until light and creamy.
  • Add eggs and stir it again until a homogenous dough:
  • Now add flour, baking powder and milk and stir it well. Be patient. Take some time to stir the dough until creamy.
  • After that divide the dough into half. Add to one half cocoa, cinnoman and a dash of milk and stir it also well.
  • Grease the baking tin and fill it with light and dark dough by turns. Additionally you can use a fork for marbling.
  • Bake it in a preheat oven (180°C). The baking time depends on the baking tin. With the ring-shaped tin I used it tooks 40min for baking. If you use a Bundt-style pan, I think the baking time will be 50-60 min. (Test it with a wooden skewer – remains on the skewer no more dough, the cake is finished.)
  • After cooling down sprinkle it with icing sugar (if you want) – that’s all!

Projekt "Marmorkuchen" // Project "marble cake"

Um mal eine alte Weisheit aus der Küche zu zitieren: „Bei den einfachen Sachen zeigt sich, wie gut ein Koch ist“. Gleiches gilt meiner Meinung nach auch beim Backen. Was die Bratkartoffeln beim Kochen sind, ist beim Backen der Marmorkuchen.
Ich weiß gar nicht, wie ich darauf gekommen bin, dass ich mal wieder einen machen wollte. Denn auf die letzten Jahre betrachtet, wurde der Marmorkuchen von  mir eher stiefmütterlicher behandelt. Doch gestern war es soweit – ich habe mal wieder einen Marmorkuchen gemacht.

Da es nun beim Marmorkuchen sehr verschiedene Geschmäcker und nach kurzer Recherche (in vorhandenen Backbüchern und im Netz) auch gewaltig viele verschiedene Varianten gibt, einen zu backen, werde ich mich dieses Jahr daran machen, den besten für mich zu finden. Ich werde also über die kommenden Monate im Rahmen des Projektes „Marmorkuchen“ immer mal wieder ein Rezept ausprobieren und vielleicht finde ich ja wirklich den Marmorkuchen schlechthin.

Wir dürfen gespannt sein! Ich bin es auf jeden Fall.

Über Hinweise auf tolle Rezepte oder auch Ort, an denen man guten Marmorkuchen bekommt, bin ich natürlich immer dankbar.

Kurzer Nachsatz!
Interessant ist natürlich auch immer ein wenig Hintergrund. Das kann dem Projekt nicht schaden.
Das sagt beispielsweise Wikipedia zu Marmorkuchen: „Marmorkuchen ist ein Rührkuchen aus Rühr- oder Sandmasse. Ein Teil der Masse wird mit Kakao gefärbt und schichtweise nur leicht mit der übrigen vermischt, wodurch ein an Marmor erinnerndes Muster entsteht. Er wird meist in einer Napf-, Kranz- oder Kastenform gebacken. Gemäß dem deutschen Lebensmittelbuch muss Marmorkuchen als Handelsware mindestens ein Drittel kakaohaltige Sand- oder Rührmasse mit mindestens drei Prozent Kakao enthalten.“

Freitag, 4. Januar 2013

Schokoladenkuchen // chocolate cake // gâteaux au chocolat

Mit Schokoladenkuchen ist es so eine Sache. Grundsätzlich mag ja fast jeder Schokolade. Doch erstaunlicherweise gibt es reinen Schokoladenkuchen meiner Erfahrung nach höchst selten beim Bäcker oder in Cafés zu kaufen. Oft gibt es zwar Sachertorte oder Schokokuchen mit was drin (Birnen, Nüssen oder …) oder auch Brownies in zig Varianten. Doch als reinen Schokoladenkuchen habe ich ihn da echt selten gesehen. Ist trotz der Schoki reiner Schokoladenkuchen einfach zu langweilig?

Na wie glücklich war ich, als dann für den Silvesterabend der Wunsch nach einem Schokoladenkuchen an mich herangetragen wurde. Großartig! Nun konnte ich mich auch mal daran ausprobieren.
Inspiration für den Kuchen habe ich bei Marina von chocolat bleu und Kathrin von photisserie gefunden. Beide nutzen im Grunde dasselbe Rezept in jeweils persönlicher Auslegung. Und was liegt da näher, dass auch ich dem Rezept meine persönliche Note gebe.
Ok, es gab auch praktische Gründe für leichte Abwandlungen.
  1. Ich hatte zwar genug Schoki da, aber nicht genug Kakaopulver. Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal einfach die Rezepte vorher besser lesen und/oder mein Lager besser im Griff haben – Stichwort „Warenbestandskontrolle“.
  2. Ich habe den Espresso etwas reduziert. Das mit dem Drüberträufeln am Ende erschien mir überflüssig und ehrlich gesagt: ich hatte darauf auch keine Lust.

So, hier nun mein Rezept (eine Mischung aus den beiden oben genannten):

Zutaten:
200g Mehl
200g Zucker (100g selbstgemachter Vanillezucker + 80g brauner Zucker (mehr hatte ich nicht da) + 20g normaler Zucker)
60g Kakao (mehr hatte ich leider nicht da)
60g gehackte dunkle Schokolade (irgendwas um die 60%)
5g Backpulver
5g Natron
Prise Salz
2 Eier
150ml Olivenöl
200ml frisch gebrühten Espresso

200ml Sahne
50g Butter
Prise Salz
180g dunkle Schoki (im Rezept bei photisserie stand etwas von 30g Kakao und 150g Vollmilchschoki – doch da frage ich mich dann, wie die Glasur die dunkle Farbe bekommen konnte, wie auch den Bilder zu sehen ist)

Zubereitung:
  • Espresso und Kakaopulver gut miteinander vermischen bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind
  • Eier und Öl mit dem Stabmixer mixen bis ein helle Masse entstanden ist
  • Mehl, Zucker, Backpulver, Natron und Salz und die fein gehackte Schoki in einer Schüssel gut vermischen
  • Anschließend beide Massen (die mit Schoki und die mit Ei) hinzugegeben und mit dem Mixer auf mittlerer Stufe kurz verrühren bis alles gut vermischt ist
  • Dann alles in einer Form (20er) und für 40-50 min bei 180°C in den Ofen – wenn es nach der Stäbchenprobe passt – den Kuchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen

Vorbereitung ist alles!






Auch ohne Glasur sah er schon verdammt lecker aus!

  • Für die Glasur die Sahne aufkochen, vom Herd nehmen und dann die Schokolade, Butter und Salz zugeben. Schön rühren bis sich Schoki und Butter aufgelöst haben.
  • Dann die Masse abkühlen lassen (zum Glück haben wir ja Winter, da konnte ich den großen Kühlschrank draußen nutzen)
  • Wenn die Masse etwa die Konsistenz von warmer/weicher Butter hat, dann diese auf dem Kuchen verteilen und anschließend den Kuchen noch einmal kühl stellen (mindestens 2 Stunden, gern aber auch über Nacht)

Yummie!


Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er Zimmertemperatur hat. Also sollte er mindestens 1 Stunde vor Verzehr aus der Kühlung geholt werden. Die Geduld, dass man ihn nicht gleich gegessen hat, wird dann definitiv belohnt.



Ingredients:
200g flour
200g brown sugar (or I took 100g self-made vanilla sugar, 80g brown sugar and 20g white sugar)
60g cocoa
60g chopped dark chocolate (60% cocoa)
5g baking powder
5g baking soda
Pinch of salt
2 eggs
150ml olive oil
200ml freshly brewed espresso

200ml cream
50g butter
Pinch of salt
180g dark chocolate (60% cocoa)


Preparation:
  • Mix espresso and cocoa well
  • Mix eggs and olive oil with a hand-held blender
  • Following mix flour, sugar, cocoa, chocolate, salt, baking powder and soda very well with a fork for example
  • Then add espresso mix and egg mix and mix it with a blender until a homogeneous mass
  • Put it in a round baking tin (dia 20) and bake it in a preheat oven (180°C) 40-50 min

  • The icing: boil the cream remove it from heating and melt butter and chocolate in it
  • Chill the mass until texture of warm butter (for it I used the big frigde outside –in that case Australia you lose. No offence, but that’s the advantage of German winter)
  • Spread the mass onto cooled cake 
  • Then put it in the fridge at least 2 hours or better overnight

The cake tastes best at room temperature, so you should take it out of the fridge 1 hour before consumption.

Montag, 31. Dezember 2012

Backen - Fazit des Jahres

Nach dem Radeln steht nun auch beim Backen ein kleines Fazit an. Ich habe nachgeschaut (ja, ich habe eine Liste mit allen gebackenen Kuchen, Cookies, Tartes und Quiches, ok – ist vielleicht ein wenig nerdy, aber so bin ich in manchen Dingen halt): also insgesamt kam bei mir 2012 der Backofen 61mal zum Einsatz. In der Mehrzahl waren es Kuchen aber ab und zu war auch etwas Herzhaftes dabei.
Wenn ich das einmal in Relation zum Radeln nehme, dann gab es so grob über den Daumen gepeilt für 100 geradelte Kilometer einen Kuchen (wenn ich jetzt mal die herzhaften Sachen rauslasse). Bin mir jetzt nicht ganz sicher, wie ich das bewerten soll. Da ich das in diesem Jahr zum ersten Mal so umrechne, liegen mir noch keine Vergleichswerte vor, um den Faktor auch einordnen zu können. Dann sind wir gespannt auf 2013.

Natürlich stellt sich die Frage nach den Highlights.
Schwer zu sagen: Apfel, Schokoladen, Rhabarber und Johannisbeeren gehen ja eigentlich immer und bei einem guten Käsekuchen sag ich auch nicht nein. Ach und Mohn darf ich nicht vergessen. Das sind immer kleine Highlights für mich.

Doch vier Kuchen waren echt was Besonderes:
  1. Chocolate Swirl Cheesecake nach Leila Lindholm
  2. Rhubarb Swirl Cheesecake
  3. Mohn-Joghurt-Kuchen mit Cranberries
  4. Friesischer Zwetschgenkuchen
(da eine Wertung für „den besten Kuchen“ schwierig ist, ist die Reihenfolge chronologisch nach Backdatum)

Besonders hervorzuheben ist noch das Rezept für Käsekuchen mit Streuseln aus Wolkensfees Küchenwerkstatt. Da Rezept an sich ist schon der Traum und zusätzlich bietet es die Grundlage für mannigfaltige Variationen z.B. mit Kirschen, Rhabarber, Mohn und Aprikosen. Und es lässt sich immer auch kinderleicht glutenfrei backen. Ich habe es dieses Jahr gleich 6 mal verbacken. I LIKE!


Hier nun meine komplette Backliste 2012 in chronologischer Reihenfolge:
  1. Cheesecake New York Style von a can do it
  2. Weiße-Schokolade-Heidelbeer-Tarte von foodfreak
  3. Apfel-Streuselkuchen nach einem Familienrezept
  4. Schokoladen-Orangen-Kuchen von rock the kitchen
  5. Tarte au Citron aus dem kleinen Kuriositätenladen
  6. Schokoladenkuchen mit Apfel, Ingwer und Vanille von Foodfreak
  7. Russischer Zupfkuchen nach dem Rezept der Ostfriesischen Teestube Langeoog
  8. Tarte rustique aux poires, amandes et chocolat oder zu Deutsch: Rustikale Birnentarte mit Mandeln und Schokolade von paules ki(t)chen
  9. Quiche mit Spinat und Ziegenfrischkäse gefunden bei Chefkoch
  10. Russischer Zupfkuchen nach dem Rezept der Ostfriesischen Teestube Langeoog
  11. Käsekuchen mit Streuseln nach Wolkenfees Küchenwerkstatt
  12. Pilztarte a la Beef! mit Ziegenkäse
  13. Chocolate Swirl Cheesecake nach Leila Lindholm
  14. Käsekuchen mit Streuseln und Kirschen (glutenfrei) nach dem Grundrezept von Wolkenfees Küchenwerkstatt
  15. Bananenkuchen nach dem Rezept einer guten Freundin aus Leipzig
  16. Karottenkuchen mit Walnüssen und Cranberries vom Charlottenblog
  17. Mohn-Joghurt-Kuchen mit Cranberries von Tanjas Cooking Corner
  18. Käsekuchen mit Streuseln und Rhabarber nach dem Grundrezept von Wolkenfees Küchenwerkstatt
  19. Rhabarber-Baiser-Kuchen aus Lieblingskuchen von GU
  20. Joghurtkuchen mit Rhabarber, Erdbeeren und Rosmarin aus Anniks göttliche Kuchen
  21. Rhabarber-Baiser-Kuchen aus Lieblingskuchen von GU
  22. Rhabarber-Baiser-Kuchen aus Lieblingskuchen von GU
  23. Erdbeer-Mascarpone-Tarte mit Rotwein-Balsamico-Guss aus Anniks göttliche Kuchen
  24. Russischer Zupfkuchen nach dem Rezept der Ostfriesischen Teestube Langeoog
  25. Espresso-Torte zum Vatertag aus dem kleinen Kuriositätenladen
  26. Rhabarber-Baiser-Kuchen aus Lieblingskuchen von GU aus Lieblingskuchen von GU
  27. Erdbeermousse-Tarte vom Charlottenblog
  28. Rhubarb Swirl Cheesecake nach kamafoodra
  29. Erdbeer-Rhabarber-Kuchen mit Streuseln nach einer freien Interpretation eines Familienrezepts
  30. Rhubarb Swirl Cheesecake nach kamafoodra
  31. Rhabarber-Baiser-Kuchen aus Lieblingskuchen von GU
  32. Erdbeermousse-Tarte vom Charlottenblog mit einem Mandeltarte-Boden nach Annik Wecker
  33. Johannisbeer-Streuselkuchen nach einem Familienrezept
  34. Stachelbeer-Baiser-Kuchen aus Lieblingskuchen von GU
  35. Schokocookies nach Annik Wecker
  36. Johannisbeer-Streuselkuchen nach einem Familienrezept
  37. Johannisbeer-Streuselkuchen nach einem Familienrezept
  38. Double-Chocolate-Cookies freie Interpretation mehrerer Rezepte
  39. Johannisbeer-Streuselkuchen nach einem Familienrezept
  40. Käse-Mohn-Kuchen mit Aprikosen und Streuseln nach Wolkenfees Küchenwerkstatt
  41. Schmandkuchen mit Blätterteig und Beeren nach Zucker, Zimt und Liebe
  42. Friesischer Zwetschgenkuchen mit Streuseln nach Deck schon mal den Tisch
  43. Himbeer-Tarte
  44. Erdbeer-Rhabarber-Cheesecake nach Cynthia Barcomi
  45. Pflaumen-Crumble – glutenfrei einfach aus der hohlen Hand gemacht
  46. Apfelkuchen mit Walnüssen und Honig und Streuseln – Abwandlung eines Familienrezepts
  47. Friesischer Zwetschgenkuchen mit Streuseln
  48. Rüblikuchen mit Ziegenfrischkäse-Frosting
  49. Bretonischer Apfelkuchen
  50. Bananenkuchen
  51. Mohn-Joghurt-Kuchen mit Cranberries:
  52. Mohnkuchen
  53. Apfeltarte
  54. Rüblikuchen
  55. Apfelkuchen mit Streuseln
  56. Pilztarte – Beef!
  57. Käsekuchen mit Streuseln
  58. Käsekuchen mit Streuseln (ja, den habe ich gleich 2 mal gebacken – innerhalb einer Woche sogar und jeweils in Ermangelung von Quark mit Yoghurt Greek Style – das ging auch)
  59. Bretonischer Apfelkuchen aus Lieblingskuchen von GU
  60. Schokoladenkuchen – Gateaux au Chocolat noir nach Chocolat Bleu und Photisserie 
  61. Kohlrabi-Spinat-Quiche mit Pfifferlingen nach einem Rezept von Annik Wecker
(Ab Nr. 43 hier sind nun alle Rezepte inkl. der Hinweise auf ihren Ursprung im Blog zu finden.
Nr. 54-58 habe ich in Australien gebacken. Aus Zeitgründen konnte ich diese aber nicht im Blog dokumentieren.
)


Die Kuchen habe ich ja nun nicht alle für mich alleine gebacken, sondern viele davon auch für meine Familie, Freunde und Kollegen. Das wird auch 2013 nicht anders sein. Ich gehe hier natürlich auch sehr gern auf Wünsche ein, die sind jederzeit willkommen. Bei Bedarf also einfach melden, dann schauen wir, was sich machen lässt.

Sonntag, 30. Dezember 2012

Radeln - Fazit des Jahres

Zur gestrigen letzten Tour des Jahres gehört natürlich auch ein kleiner Rückblick auf das gesamte Radeljahr.
Gesamt gesehen sind es dann rund 5.500 km geworden (plus Kleinkram und Spinning) – davon 3.500 km auf dem Rennrad und 2.000 km auf dem Mountainbike. Mehr Statistik kann ich leider nicht liefern, da ich zwischendurch den Radcomputer gewechselt habe. Und Zahlen sind bekanntlich ja eh nur Schall und Rauch: was zählt ist der Spaß und die Leistung am Berg – rauf wie runter.
Ach ja und ich bin heil geblieben - mal von den üblichen kleinen Kratzern abgesehen. 

Meine persönlichen Highlights des Jahres:
  • Natürlich mein neues Bike: ein Ghost AMR 7700. Damit bin ich fast alles hoch- und ganz viele Sachen auch runtergekommen und vor allem heil. Danke an das Team vom Bikestore am Ostbahnhof für die Beratung und die jederzeit schnelle Hilfe.
  • Das MTB-Opening in Naturns: Was kann es schöneres geben, als die besten Trails Südtirols zu erkunden, angeführt von Urs Graf und Klaus Nischler (Ötzi-Bike-Academy) und begleitend die Annehmlichkeiten des Lindenhofs in Naturns zu genießen. Jederzeit wieder!
  • Persönliche Bestzeit beim Spessart-Bike Marathon – 3h11min.
  • Die Alpentour im September mit einem Haufen „Gestörter“ – ich sag nur Wildsau-Trails. Jungs ihr ward klasse und danke, dass ich das mit euch erleben durfte. Ich hoffe, es ergibt sich mal wieder die Gelegenheit dazu.

Die "Gestörten-Truppe" auf dem Fimberpass (2608m).

So und dann bin ich mal gespannt, was das Jahr 2013 zu bringen wird!