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Sonntag, 10. August 2014

Friesischer Pflaumenkuchen mit Streuseln

Bewährtes aus dem Bereich saisonales Obst.
Der geneigte Leser wird bemerken, dass es einen Post zu diesem Thema schon gibt. Korrekt.
Doch nach mehrmaligen Backen habe ich ein paar kleine Abwandlungen getätigt vom Originalrezept, welches von Kathi von deckschonmaldentisch stammt. Das sei an dieser Stelle noch einmal explizit erwähnt.

Am besten noch leicht warm essen!


Hier nun die Zutaten:
250g Mehl
25g Zucker
150g kalte Butter
1 Pä. Vanillezucker
½ Pä. Backpulver
150g Schmand

600g Pflaumen
Pflaumenmus

1 Eiweiß
Zucker

80g Butter
80g Zucker
ein Schuss Vanilleessenz
Mehl

Die Zubereitung:
  • Mehl, Zucker, Butter (in Flocken) Vanillezucker, Backpulver und Schmand in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem Teig verkneten und diesen dann für 1h in den Kühlschrank stellen
  • Nun in einer 26er Form Backpapier einspannen und darauf den Teig verteilen und den Rand hochziehen. Nun den Ring lösen und das Backpapier samt Teig auf ein Backblech ziehen (man kann den Kuchen natürlich auch in der Form backen - aber ohne Form wirkt er am Ende ein wenig rustikaler - was sich ganz nett finde)
  • Anschließend den Rand mit dem Eiweiß einpinseln und mit Zucker bestreuen und den Boden mit einer Gabel einstechen
  • Das jetzt ab in den Ofen zum Blindbacken bei 175°C Ober- und Unterhitze für etwa 20 min
  • In der Zwischenzeit die Pflaumen waschen und vierteln und dabei den Kern entfernen
  • Jetzt die Butter schmelzen, Zucker und Vanilleessenz hinzugeben und mit Mehl zu einem bröseligen Teig verrühren (geht am besten mit einem Holzlöffel; die Menge Mehl kann ich nicht angeben, das mache ich immer aus der hohlen Hand. Es gilt: Je mehr Mehl, desto bröseliger)
  • Nach 20 min den Boden aus dem Ofen nehmen und das Pflaumenmus darauf verteilen, dass der Boden gut bedeckt ist
  • Jetzt noch die Pflaumenviertel und Streusel auf dem Boden verteilen und alles zusammen noch ab in den Ofen für 35 bis 45 min – hier entscheidet das Gehör, wenn die Pflaumen  brutzeln und das Auge, wenn der Rand schön braun ist
  • Fertig!

Ein Stück ist definitiv zu wenig!


Fazit: Ich liebe den Mürbteig mit Schmand.Er ist toll knusprig außen, bröselig und doch weicht er nicht durch. Toll! Und der Teig ist nicht zu süß, so kommen die Pflaumen aromatisch rüber und wenn dann noch das Pflaumenmus selbst gemacht ist – dann ist der Kuchen perfekt. Nicht zuletzt durch die Streusel natürlich. Hier ist Nachbacken auf jeden Fall Pflicht!

Samstag, 19. Juli 2014

Johannisbeerwähe mit Brombeeren – very berry

Ich habe ja schon des Öfteren betont, dass ich gerne saisonales Obst und ab und zu auch Gemüse verbacke. Nichts geht hier über Johannisbeeren. Die stehen stellvertretend für den Sommer. Also was liegt das näher als trotz der Hitze den Backofen anzuschmeißen und Johannisbeerkuchen zu backen.
Dieses Mal habe ich mich für eine Johannisbeerwähe entschieden und noch mit ein paar frischen Brombeeren verfeinert.


Ein fruchtiger Sommertraum

Hier die Zutaten:
300g Mehl
200g Butter
100g Zucker
1 Ei

600-700 Beeren (ich hab 500 Johannisbeeren und 125g Brombeeren genommen)
1 Becher Sahne
3 Eier
60g Zucker

Zubereitung:
  • Johannisbeeren vom Struck abzuppeln und mit den Brombeeren kurz abbrausen
  • Mehl, Butter, Zucker und das Ei mit den Händen zu einem Mürbteig verkneten und diesen in eine mit Backpapier ausgelegte 26er-Form geben. Den Teig auch am Rand hochziehen
  • Nun mit einem Schneebesen Sahne, Eier und Zucker verrühren
  • Anschließend erste die Beeren und dann die Sahne-Ei-Masse in die Form geben und alles bei 175°C in den vorgeheizten Ofen für etwa 50 min. (Die Masse in dann noch etwas wabbelig. Sie wird aber beim Abkühlen fest)
  • Fertig!


Fazit: Die Wähe ist gut gekühlt auf dem Kühlschrank genau das richtige für heiße Sommertag. Die Masse mit den Früchten ist fruchtig-cremig und nicht zu süß. Dafür als Kontrast der Mürbteig. Beides zusammen: ein Hochgenuss. Hier lohnt sich nachbacken auf jeden Fall.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Zucchini-Zitronen-Kuchen

Mittlerweile hat es sich auch in meiner neuen Firma rumgesprochen, dass ich gerne Kuchen esse und deshalb auch gerne Kuchen backen. Das führt nun am Dienstag dazu, dass mir eine Kollegin eine Zucchini mitgebracht hat. Ok, eigentliche sollte die Zucchini Johannisbeeren sein – wie vor ein paar Wochen mal besprochen. Doch die Johannisbeeren gab es nicht, doch dafür eine riesige weiße Zucchini – 1,5kg wo das Ding.

Echt ein Riesending

So, nun stellte sich nur die Frage: Was damit machen? Mein Netzwerk konnte auch Facebook nur wenig Hilfreiches beisteuern – immerhin sollte es ja ein Kuchen werden und der in der süßen Variante und nicht herzhaft.

Da will man gleich reinbeißen

Ok, dann mussten mal meine Backbücher ran und danach auch noch Google. So ganz richtig nach meinem Geschmack habe ich nichts gefunden. Und dann habe ich halt von Annik Wecker ("Anniks göttliche Kuchen) und Kraut und Rüben anregen lassen und die Rezepte dort mir eigenen Ideen verfeinert und aus Gründen der Verfügbarkeit auch ein paar Zutaten weggelassen.

Hier nun die Zutaten:
1 Handvoll Pinienkerne
350 g Zucchini
200 g Zucker
150 ml Rapsöl
1 Prise Salz
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
3 Eier
150 g gemahlene Mandeln
300 g Mehl
1 Pä. Backpulver


Und nun die Zubereitung:
  • Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne vorsichtig braun anrösten
  • Die Zucchini (ich habe nur einen Teil genommen) waschen und dann fein raspelt. (Das geht recht schnell, da die Zucchini ja schön weich ist)
  • Nun Zucker, Öl, Salz mischen und dann nach und nach die 3 Eier mit dem Handmixer kräftig unterrühren
  • Dann Zitronenschale, Mandeln, Mehl und Backpulver hinzugeben und alles nochmal kräftig verrühren
  • Am Ende die Zucchini und die Pinienkerne dazugeben und alles nur kurz verrühren, dass alles schön vermischt ist und in eine Guglhupfform füllen
  • Jetzt ab damit in den auf 175°C vorgeheizten Ofen für etwa 50-60 min. Die Stäbchenprobe entscheidet
  • Fertig!

Aussehen und Textur - toll!

Fazit: Da ich so überhaupt nicht wusste, was am Ende so auf mich zukommt, war ich positiv überrascht. Allein schon Aussehen und Duft waren klasse. Beim Aufschneiden merkte ich schon – fluffig ist er und nicht trocken. Ok, wie sollte er auch trocken sein bei dem Anteil an Zucchini. Und geschmacklich, da kann der Kuchen echt was. Die Zucchini ist zwar sehr geschmackneutral aber im Zusammenspiel mit allen anderen Zutaten wird es eine runde Sache und vor allem ist es kein zu süßer Kuchen. Also wer einmal Zucchini übrig hat oder nicht weiß, was damit machen, dem kann ich diesen Kuchen nur wärmsten ans Herz legen.

Samstag, 5. Juli 2014

Stachelbeerwähe - einfach lecker!

So nun ist der Sommer endgültig da. Also jetzt nicht so sehr vom Wetter her aber von den saisonalen Früchten. Nach den ersten Johannisbeeren gibt es jetzt auch Stachelbeeren.
Und was liegt da näher, als diese ordentlich zu verbacken.



Und was käme hier besseres infrage als eine Stachelbeerwähe – knuspriger Mürbeteig, süße Schmandmasse und sauer-fruchtige-Stachelbeeren. Allein die Vorstellung ist schon so lecker!

Zutaten:
200g Mehl
100g Zucker
100g kalte Butter
1 Ei

500g Stachelbeeren (geputzt und eingepiekst)
1 Becher Schmand
1EL Stärke
2 Eier
80g Puderzucker

Zubereitung:
Mehl, Zucker, die Butter in Flocken und das Ei mit den Händen verkneten zu einem festen Mürbteig und diesen dann in einer 26er-Form verteilen
die geputzten und eingepieksten (dann platzen sie nicht beim Backen) Stachelbeeren auf dem Mürbteigboden verteilen
jetzt Schmand, Stärke, Eier und Puderzucker in eine Schüssel geben, alles mit einem Schneebesen verrühren und ab mit der Masse über die Stachelbeeren
nun alles in den vorgeheizten Ofen (175°C Ober- und Unterhitze) für etwa 45 min
Fertig.


So ein Stück ist defintiv zu klein.

Fazit: Die Stachelbeerwähe halt genau das, was sie vorab schon versprochen hat. Ein tolle Mischung auf knusprig und weich, süß und sauer. Sie schmeckt noch leicht warm genauso gut, wie leicht gekühlt aus dem Kühlschrank. Ein toller Sommerkuchen.

Sonntag, 29. Juni 2014

Molveno - Gardasee - Tag6 Transalp Garmisch-Gardasee

Die letzte Etappe - und es geht tendenziell bergab. Immerhin liegen zwischen Start- und Zielort 800m Höhenunterschied, die es abzufahren gilt.

Ok, zwischen durch ging es nochmal ein bißchen bergauf und stellenweise auch ein bißchen bocksteile Rampe hoch. Doch der Vorteil der Rampen, man hat die Höhenmeter schnell gemacht.

Unsere Weg führte uns am Molvenosee vorbei auf den Passo San Giovanni hinüber zum Tennosee und dann abwärts nach Riva - dort konnten wir auch endlich mal bocksteile Rampen runterfahren.
Und das tolle war - schon 2 Stunde vor Ankunft am See eröffnete sich uns auf dem Weg zum Tennosee das ersten Mal der Blick auf den Gardasee und Riva. Und auch auf dem letzten Stück nach dem Tennosee konnten wir nochmal auf Riva schauen - ein Blick für den sich die 1300hm des Tage doch gelohnt hatten.
Ja und dann Ankunft am See - jedes Mal wieder herrlich - einfach nur herrlich.
Und natürlich gab es zur Belohnung Eis in der Flora - das beste Eis in Riva.

Und Fazit des Tages: tendenziell ging es bergab! Gefahrene Höhenmeter bergauf 1300 und bergab 2000.

Lago di Molveno

Blick nach unten

Dort links hinten am Hügel müssen wir vorbei.

Wir kommen voran

Bocksteile Rampen (was Foto leider nicht wiedergeben können)

Der erste Blick auf den Lago di Garda

Kurzer Abstecher zum Lago di Tenno

Campi - auf zur letzten Abfahrt

Blick von oben auf Riva - einfach nur schön.

Geschafft. Alle heil unten am See angekommen.

Nun, einfach nur genießen und sich den Wind vom See um die Nase wehen lassen.

Andrian - Molveno - Tag5 Transalp Garmisch-Gardasee

Hier der Nachtrag zum Donnerstag: Tag5 der Transalp und was die Höhenmeter anging, war das die Königsetappe - 2300hm.
Das will erstmal gefahren sein.

Los ging es nach sehr kurzem Einrollen gleich mit einem kurzen Bergauf-Stück - von den Apfelplantagen hoch in die Weinberge. Und nach und nach ging es weiter alternierend am Berg tendenziell bergauf - auf dem Kalterer Höhenweg - immer wieder mit einem beeindruckenden Blick auf die Weinberge und den Kalterer See.
Der Weg führte uns weiter in Höllental und nach Graun.
Nach 1300hm gab es dann erstmal Mittagessen. Und hier musste es Kaiserschmarrn sein. Der musste wirklich sein und garniert wurde er vom herrlichen Blick zurück auf den Kalterer See.

Zum Nachmittag gab es ein Stück Überführung nach Mezzocorona, um dort dann weiter bergauf zu fahren - erst Straße und dann ab Spormaggiore Wald hoch nach Andalo und das wiederum garniert mit bocksteilen Rampen, die ich zugegebenermaßen ja echt liebe.
Nun nur noch Abfahrt zum Molvenosee und ab in Grand Hotel Molveno. Das Abendessen genießen mit Blick auf den See und in die Richtung in die es am kommenden Morgen gehen sollte - nämlich tendenziell bergab.


Schöne Waldtrails gab es natürlich auch.

... und auch im Wald ging es mal bocksteil rauf und wieder runter.

Tendenziell alles fahrbar.

Blick auf den Kalterer See

Blick ins Höllental

Der Ausblick beim Mittagessen

Abfahrt durch die Weinberge

Die berühmten Betonrampen - man muss sie lieben.

Ein Feld mit Johannisbeeren - ich wollte schon fast pflücken gehen für einen Kuchen.

Glurns - Andrian - Tag4 Transalp Garmisch-Gardasee

Kein Wlan und kein Datenroaming im Ausland sind Fluch und Segen zugleich. Auf der einen Seite hat man mal Ruhe und kann sich entspannen. Leider kam dadurch auch das Bloggen zu kurz. 
Was ich jetzt aber nachhole.

Tag 4 unserer Tour:
Wir sind im schönen Vinschgau und an der Etsch ging es abwärts bis Naturns. Natürlich konnten wir es nicht lassen, eine paar tolle Vinschgau-Trails mitzunehmen. Die machen einfach nur Spaß. 
Ab Naturns ging es dann fein rauf zur Naturnser Alm - 1400hm am Stück rauf, aber alles gut fahrbar. 
Und natürlich wurden die Strapazen auch belohnt - 1500hm runter auf zum Teil tollen Trails im Wald und über Wiesen.
Und am Ende noch entspannt durch die Apfelplantagen nach Andrian.



Trailzauber im Vinschgau

Da geht es nun schon 1400hm bergauf und dann legt man uns auch noch solche Hürden in den Weg

Manchmal wäre ich einfach gerne Almkuh

Der Blick zurück ins Etschtal

Angekommen!

Buchweizenkuchen!

Der Blick voraus und auf eine tolle Abfahrt.

Die letzten Meter abwärts nach Lana