"Viel Kuchen, wenig Biker" wird sich der ein oder andere beim Lesen meines Blogs denken. Und ich muss sagen: Stimmt!
Das nur allzu bekannte Problem tritt hier deutlich in den Vordergrund: wenig Zeit. Das mit dem Biken (vor allem im Wald) ist halt so zeitintensiv, dass anschließend kaum noch was übrig ist, darüber zu berichten. Und so oft war ich dieses Jahr auch noch nicht mit dem Bike unterwegs und wenn dann nur auf bekannten Wegen im Taunus oder nur mit dem Rennvelo auf der Feierabendrunde unterwegs.
Doch die Freude steigt: Am Samstag geht’s Richtung Alpen und am Sonntag starte ich mit meiner Gruppe von Garmisch aus. Es geht an den Gardasee – 6 Tage nichts anderes als auf dem Bike sitzen. Was könnte es schöneres geben?
Meine ganz persönlichen Highlights werden wieder die Uina-Schlucht sein und die Trails im Vinschgau und natürlich die Abfahrt zum See runter nächste Woche Freitag.
Wen es genau interessiert wo wir lang fahren, der schaut bitte hier – es ist die Transalp Garmisch-Gardasee bei ULPtours.
Natürlich sollte man gut vorbereitet auf eine solche Tour gehen. Deshalb werde ich heute meine Radel-Cookies backen – die beste Alternative zu Powerbar oder sonstigen anderen Energieriegeln.
Über die Cookies und die Tour werde ich zu gegebener Zeit weiter berichten.
Und jetzt bitte alle mal für schönes Wetter die Daumen drücken.
Donnerstag, 19. Juni 2014
Dienstag, 3. Juni 2014
Apfel-Biskuit-Kuchen mit einem Käse-Sahne-Topping
Nachdem ich durch die Rhabarberorgien der letzten Wochen ein wenig blockiert für andere Kuchen war, habe ich mich am letzten Wochenende doch endlich mal wieder meinen Projekt Apfelkuchen gewidmet.
Hierbei habe ich mich einem Kuchen zugewendet, den ich schon so lange einfach mal wieder machen wollte und jetzt war endlich die Zeit gekommen: meine Apfel-Biskuit-Kuchen. Die rechte Zeit deshalb, weil es einfach ein Sommerkuchen ist, den man gut gekühlt am besten verspeist – am besten mit einem Eiskaffee, wenn er zur Hand ist. Bei mir musste ein normaler Kaffee herhalten. Doch auch das war eine nicht minder leckere Kombination.
So nun aber mal zu den harten Rezeptfakten.
Zutaten:
3 Eier
1 Prise Salz
90g Zucker
90g Mehl
3 große Äpfel
1 Pä. Vanillepudding (zum Kochen)
450ml Apfelsaft
2EL Zucker
1 Becher Sahne
100g Quark
1EL Puderzucker
Ein Schuss Limettensaft
Zubereitung:
Fazit: Also wem der Kuchen an einer schwedische Apfeltorte erinnert - okay, das kann sein. Aber es ist keine. Ich raspele die Äpfel nicht. Und auch das mit dem Apfelsaft ist anders. Gefunden habe ich das Rezept übrigens im GU-Buch „Lieblingskuchen“. Doch zurück zum Fazit. Also die Zusammenstellung aus Teig, Frucht, Guss und Topping ist großartig. Großartig lecker. Es ist eine tolle Mischung aus Frucht, Säure und Süß. Gut gekühlt ist der Kuchen eine herrliche Erfrischung an warmen Sommertagen.
Nachbacken –empfohlen!
Hierbei habe ich mich einem Kuchen zugewendet, den ich schon so lange einfach mal wieder machen wollte und jetzt war endlich die Zeit gekommen: meine Apfel-Biskuit-Kuchen. Die rechte Zeit deshalb, weil es einfach ein Sommerkuchen ist, den man gut gekühlt am besten verspeist – am besten mit einem Eiskaffee, wenn er zur Hand ist. Bei mir musste ein normaler Kaffee herhalten. Doch auch das war eine nicht minder leckere Kombination.
| Ein Stück ist eigentlich viel zu wenig - so lecker ist der Kuchen |
So nun aber mal zu den harten Rezeptfakten.
Zutaten:
3 Eier
1 Prise Salz
90g Zucker
90g Mehl
3 große Äpfel
1 Pä. Vanillepudding (zum Kochen)
450ml Apfelsaft
2EL Zucker
1 Becher Sahne
100g Quark
1EL Puderzucker
Ein Schuss Limettensaft
Zubereitung:
- für den Biskuit die Eier trennen und die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen
- anschließend die Eigelbe mit dem Zucker schaumig schlagen (hier ist wieder Geduld angesagt)
- nun das geschlagene Eiweiß hinzugeben und den Mehl darüber sieben (ohne Sieben geht es auch) und nun alles vorsichtig miteinander von Hand verrühren
- nun den Tag in einer mit Backpapier eingespannte 26er-Form geben und ab damit in den vorheizten Ofen (175°C) für 15 Minuten und danach den Biskuit abkühlen lassen, aber in der Form lassen. Das erspart den Tortenring
- jetzt die Äpfel schälen, vierteln, die Viertel in Streifen schneiden und ab damit in einen Topf
- die Apfelspalten mit einem Schuss Apfelsaft übergießen und dann kurz dünsten, dass sie ein wenig weicher werden
- wenn die Apfelspalten abgekühlt sind, diese auf dem Biskuit-Boden formschön verteilen
- nun den Guss machen – dafür 400ml mit 2EL Zucker in einem Topf aufkochen
- 50ml mit dem Puddingpulver mischen und nach dem aufkochen in den Apfelsaft einrühren und unter ständigem Rühren eine Minute weiterköcheln lassen und dann gleich auf den Äpfeln gleichmäßig verteilen und mindestens 2 Stunden auskühlen lassen
- nach den 2 Stunden die Sahne steif schlagen und danach den Puderzucker, Limettensaft und Quark hinzugeben und alles nochmal kurz aber kräftig verrühren und ab damit für mindestens 4-6 Stunden in den Kühlschrank
- Fertig – Lecker!
- (ach ja, wer mag kann auch noch mit Eierlikör und/oder gerösteten gehobelten Mandeln garnieren - sieht gut aus, ist aber für den guten Geschmack nicht relevant)
Fazit: Also wem der Kuchen an einer schwedische Apfeltorte erinnert - okay, das kann sein. Aber es ist keine. Ich raspele die Äpfel nicht. Und auch das mit dem Apfelsaft ist anders. Gefunden habe ich das Rezept übrigens im GU-Buch „Lieblingskuchen“. Doch zurück zum Fazit. Also die Zusammenstellung aus Teig, Frucht, Guss und Topping ist großartig. Großartig lecker. Es ist eine tolle Mischung aus Frucht, Säure und Süß. Gut gekühlt ist der Kuchen eine herrliche Erfrischung an warmen Sommertagen.
Nachbacken –empfohlen!
| Hier kann man sich tolle Muster einfallen lassen |
| Leider sieht man die Muster mit dem Guss nicht mehr |
| Und mit der Käse-Sahne erst recht nicht mehr. Aber lecker ist er! |
Sonntag, 18. Mai 2014
Strawberry-Cheesecake-Tarte mit Rotwein-Balsamico-Glasur
Nachdem ich in den letzten Wochen doch sehr rhabarberlastig unterwegs war, hatte ich mir für dieses Wochenende mal etwas anderes überlegt.
Und was ist jetzt im Frühling wohl naheliegender, als etwas mit Erdbeeren zu machen. Ich habe ein wenig gestöbert und bin auf zwei Rezepte gestoßen: eins im Blog ZimtkeksundApfeltarte und eines von Annik Wecker aus ihrem Buch Anniks göttliche Kuchen.
Ja und dann habe ich daraus das besten jeweils genommen und eine Strawberry-Cheesecake-Tarte mit einer Rotwein-Balsamico-Glasur gemacht.
Vorab schon mal eines: die ist verdammt lecker geworden.
Zutaten:
Der Mürbteig:
200 g Mehl
3 EL Zucker
1 Pck. Vanille-Zucker
1 Pr. Salz
125 g Butter
Die Cheese-Masse:
200g Frischkäse
100g Schmand
60g Zucker
abgeriebene Schale einer kleinen Zitrone
20 g Speisestärke
1 Ei
1 Pä. Vanillezucker
Der Belag:
500g Erdbeeren (geviertelt)
200ml Rotwein
60ml Balsamico-Essig plus ein wenig Crema di Balsamico
100g Zucker
1 Pä. Tortenguss klar
Die Zubereitung:
Fazit: Der Kuchen ist echt mal was anderen, um mit Erdbeeren zu verarbeiten. Die Mischung mit dem Rotwein und dem Balamico ist echt klasse. Und alles zusammen harmoniert sehr gut. Vielleicht kann bei nächsten Mal der Mürbteig ein wenig brauner sein (also einfach mal beim nächsten mal 20-25 min vorbacken versuchen).
Und noch eine Anmerkung: Pur! Ja, pur schmeckt der Kuchen am besten. Jeglicher Versuch mit Schlagsahne obendrauf noch zu verfeinern ist nicht notwendig.
Und was ist jetzt im Frühling wohl naheliegender, als etwas mit Erdbeeren zu machen. Ich habe ein wenig gestöbert und bin auf zwei Rezepte gestoßen: eins im Blog ZimtkeksundApfeltarte und eines von Annik Wecker aus ihrem Buch Anniks göttliche Kuchen.
Ja und dann habe ich daraus das besten jeweils genommen und eine Strawberry-Cheesecake-Tarte mit einer Rotwein-Balsamico-Glasur gemacht.
| Das ist die richtige Größe für ein Stück Kuchen |
| Der Duft ist einfach herrlich und der Geschmack erst |
Vorab schon mal eines: die ist verdammt lecker geworden.
Zutaten:
Der Mürbteig:
200 g Mehl
3 EL Zucker
1 Pck. Vanille-Zucker
1 Pr. Salz
125 g Butter
Die Cheese-Masse:
200g Frischkäse
100g Schmand
60g Zucker
abgeriebene Schale einer kleinen Zitrone
20 g Speisestärke
1 Ei
1 Pä. Vanillezucker
Der Belag:
500g Erdbeeren (geviertelt)
200ml Rotwein
60ml Balsamico-Essig plus ein wenig Crema di Balsamico
100g Zucker
1 Pä. Tortenguss klar
Die Zubereitung:
- Alle Zutaten vom Mürbeteig in eine Schüssel geben und mit der Hand zu einem Teig verkneten
- Dann eine 26er-Form (mit Backpapier eingespannt – es geht auch eine ausgebutterte 26er Tarteform) mit dem Teig auslegen, diesen mit einer Gabel einstechen und dann ab damit für 15 min in den auf 180°C vorgeheizten Ofen
- Nun alle Zutaten für die Cheesemasse in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer alles glatt verrühren
- Nach Ablauf der 15min die Form aus dem Ofen nehmen und die Cheesemasse auf den Mürbteigboden geben und alles zusammen nochmal für 30 min in den Ofen geben. Wenn der Kuchen im Ofen fertig ist, ihn rausnehmen und abkühlen lassen
- Jetzt die Erdbeeren waschen, putzen, vierteln und dann mit Rotwein, Balsamico und Zucken in eine Schüssel geben und 1,5 Stunden marinieren
- Nach den 1,5 Stunden die Erdbeeren abgießen und das Rotwein-Gemisch auffangen
- Die Erdbeeren auf dem Kuchen verteilen
- Nun 250ml vom Rotwein-Balsamico-Gemisch in einen Topf geben mit dem Tortenguss vermischen und unterständigem rühren einmal aufkochen lassen
- Jetzt den Guss auf den Erdbeeren verteilen und 2 Stunden abkühlen lassen
- Dann: Fertig!
Fazit: Der Kuchen ist echt mal was anderen, um mit Erdbeeren zu verarbeiten. Die Mischung mit dem Rotwein und dem Balamico ist echt klasse. Und alles zusammen harmoniert sehr gut. Vielleicht kann bei nächsten Mal der Mürbteig ein wenig brauner sein (also einfach mal beim nächsten mal 20-25 min vorbacken versuchen).
Und noch eine Anmerkung: Pur! Ja, pur schmeckt der Kuchen am besten. Jeglicher Versuch mit Schlagsahne obendrauf noch zu verfeinern ist nicht notwendig.
| Erdbeeren mit Rotwein und Balsamico mariniert - auch einfach so als Dessert ein Traum |
Freitag, 2. Mai 2014
Schmandkuchen mit Rhabarber und Erdbeeren
Also Rhabarber ist ja sowas von voll mein Ding, man glaubt es kaum. Ok, doch! Es war auch dieses Jahr wieder vorhersehbar, dass ich dem Rhabarber nicht widerstehen kann. Ein Blick auf die Backliste vom letzten Jahr zeigt, dass der Rhabarberkuchen mit Baiser, mein am häufigsten gebackener Kuchen war. Aber der ist auch so verdammt lecker.
Und in dieser Saison ist das jetzt schon der siebte Kuchen mit Rhabarber.
Heute habe ich ein Rezept von Kathi von deckschonmaldentisch ein wenig abgewandelt. Den Schmandkuchen von ihr in seiner reinen Form liebe ich ja. Er gehört mittlerweile zu meinen Standardrezepten.
Heute dann mit Rhabarber.
Zutaten:
300g Mehl
200g kalte Butter
100g Zucker
4EL eiskaltes Wasser
1 Ei
500g Rhabarber (geputz und geschnitten)
250g Erdbeeren (geschnitten)
2EL Puderzucker
100g Zucker
4 Eier
2 Becher Schmand
50g Speisestärke
Zubereitung:
Fazit: Kaum ist der Ofen aus, kann ich es nicht erwarten, bis der Kuchen kalt ist. Es empfiehlt sich aber den dem Kuchen die Zeit über Nacht zu geben, um abzukühlen. Danach: ein Traum. Erdbeeren und Rhabarber sind einfach eine ganz großartige Kombination. Der Kuchen ist herrlich. Und in der Abwandlung von Kathi ist das Rezept einfach so vielfältig einsetzbar und nun auch mengemäßig aus die handelsüblichen Packungsgrößen angepasst.
In der Rhabarberzeit ist der Kuchen ein absolutes Muss.
Und in dieser Saison ist das jetzt schon der siebte Kuchen mit Rhabarber.
Heute habe ich ein Rezept von Kathi von deckschonmaldentisch ein wenig abgewandelt. Den Schmandkuchen von ihr in seiner reinen Form liebe ich ja. Er gehört mittlerweile zu meinen Standardrezepten.
Heute dann mit Rhabarber.
| Direkt aus dem Ofen schon eine Versuchung. |
Zutaten:
300g Mehl
200g kalte Butter
100g Zucker
4EL eiskaltes Wasser
1 Ei
500g Rhabarber (geputz und geschnitten)
250g Erdbeeren (geschnitten)
2EL Puderzucker
100g Zucker
4 Eier
2 Becher Schmand
50g Speisestärke
Zubereitung:
- Mehl, Butter, Zucker, Wasser und das Ei zusammengeben und mit der Hand zu einem Teig verkneten
- dann den Teig in eine mit Backpapier bespannte 26er-Form geben und den Teig dort verteilen und am Rand hochdrücken
- nun Rhabarber und Erdbeeren putzen und in daumendicke Stücke schneiden. Den Rhabarber mit dem Puderzucker mischen
- als letztes Zucker, Eier, Schmand und Stärke mit einem Schneebesen zu eine flüssigen Masse schlagen. (ich habe noch ein wenig Rhabarbersirup unter die Masse gerührt, damit die Masse geschmeidiger wurde)
- jetzt Rhabarber (die Flüssigkeit, die sich durch den Zucker gesammelt hat, vorher abgießen) und Erdbeeren auf dem Boden verteilen und dann die Schmandmasse drüber geben.
- ab damit in den vorgeheizten Ofen bei 160°C (Umluft) für etwa eine Stunde. Wenn die Oberfläche Farbe annimmt, ist der Kuchen fertig.
| So geht lecker! |
Fazit: Kaum ist der Ofen aus, kann ich es nicht erwarten, bis der Kuchen kalt ist. Es empfiehlt sich aber den dem Kuchen die Zeit über Nacht zu geben, um abzukühlen. Danach: ein Traum. Erdbeeren und Rhabarber sind einfach eine ganz großartige Kombination. Der Kuchen ist herrlich. Und in der Abwandlung von Kathi ist das Rezept einfach so vielfältig einsetzbar und nun auch mengemäßig aus die handelsüblichen Packungsgrößen angepasst.
In der Rhabarberzeit ist der Kuchen ein absolutes Muss.
Sonntag, 20. April 2014
Spargeltarte mit Schinken
Zum Frühling gehört neben Sonne, endlich wieder draußen Radeln, Erdbeeren und Rhabarber auch Spargel. Der milde Winter hat zu meiner großen Freude dazu geführt, dass es dieses Jahr schon im April den ersten bezahlbaren Spargel aus deutschen Gefilden zu kaufen gab. Und heißt es jetzt die spärliche Zeit des Spargels im Mai und Juni optimal für zahlreiche Leckereien zu nutzen.
Ich muss ja zugeben: Ich liebe Spargel. Das mag wohl damit zusammenhängen, dass Spargel Teil meiner Sozialisation ist. Meine Großeltern hatten Spargel im eigenen Garten und so kam ich schon zu DDR-Zeiten in den Genuss dieses tollen Gemüses. Wobei geschmacklich kein Spargel bisher an den Spargel aus Opas Garten heranreichen konnte.
Gut, doch bevor ich vom wesentlich abschweife, jetzt zum Rezept einer herrlich leckeren Spargeltarte, mit der ich meinen Spargelfrühlingen dieses Wochenende eingeläutet habe.
Das Grundrezept stammt von Annik Wecker aus ihrem Buch (zusammen mit dem Schuhbeck Alfons) „Raffinierte Tartes – süß und pikant“.
Ich habe es an ein paar Stellen ein klein ein wenig abgewandelt.
Hier jetzt meiner Interpretation.
Zutaten:
200g Mehl
100g kalte Butter
1 TL Salz
1 Ei
1 Schuss Weißweinessig
300g grüner Spargel (geschält und in Rauten geschnitten)
100g gekochter Schinken (bei nächsten Mal auch gern 150g)
150g Frischkäse (60g davon waren bei mir Bärlauchfrischkäse)
1 Becher Sahne
3 Eier
Eine kleine Menge geriebener Parmesan
Salz, Pfeffer und ein paar getrocknete Chilliflocken
Zubereitung:
Fazit: Die Tarte ist Frühling pur. Schnell und einfach zubereitet schmeckt sie großartig. Der Geschmack vom Spargel kommt gut durch und der Bärlauchfrischkäse sorgt ganz unterschwellig für ein paar interessante Geschmackserfahrungen. In der Spargelzeit ist diese Tarte für mich ein Muss – genauso wie Bozner Soße. Aber zu der an anderer Stelle mehr.
Ich muss ja zugeben: Ich liebe Spargel. Das mag wohl damit zusammenhängen, dass Spargel Teil meiner Sozialisation ist. Meine Großeltern hatten Spargel im eigenen Garten und so kam ich schon zu DDR-Zeiten in den Genuss dieses tollen Gemüses. Wobei geschmacklich kein Spargel bisher an den Spargel aus Opas Garten heranreichen konnte.
Gut, doch bevor ich vom wesentlich abschweife, jetzt zum Rezept einer herrlich leckeren Spargeltarte, mit der ich meinen Spargelfrühlingen dieses Wochenende eingeläutet habe.
Das Grundrezept stammt von Annik Wecker aus ihrem Buch (zusammen mit dem Schuhbeck Alfons) „Raffinierte Tartes – süß und pikant“.
Ich habe es an ein paar Stellen ein klein ein wenig abgewandelt.
| Nicht nur optisch in Highlight! |
| Diese Mischung ist einfach nur großartig. |
Hier jetzt meiner Interpretation.
Zutaten:
200g Mehl
100g kalte Butter
1 TL Salz
1 Ei
1 Schuss Weißweinessig
300g grüner Spargel (geschält und in Rauten geschnitten)
100g gekochter Schinken (bei nächsten Mal auch gern 150g)
150g Frischkäse (60g davon waren bei mir Bärlauchfrischkäse)
1 Becher Sahne
3 Eier
Eine kleine Menge geriebener Parmesan
Salz, Pfeffer und ein paar getrocknete Chilliflocken
Zubereitung:
- Mehl, Butter, Salz, Ei und Essig mit der Hand zu einem Teig verkneten und den, sofern Zeit ist, im Kühlschrank 30 min ruhen lassen
- in der Zwischenzeit den Spargel vorbereiten und den Schinken in kleine Stücke schneiden
- nun den Teig in die Tarteform geben und Spargel und Schinken darauf verteilen
- jetzt Frischkäse, Sahne, Eier, Parmesan und Gewürz mit einem Schneebesen verrühren und die Masse über den Spargel geben
- ab damit in den Ofen bei 200°C für etwa 35 min – wenn die Oberfläche Farbe annimmt, dann ist die Tarte fertig
Fazit: Die Tarte ist Frühling pur. Schnell und einfach zubereitet schmeckt sie großartig. Der Geschmack vom Spargel kommt gut durch und der Bärlauchfrischkäse sorgt ganz unterschwellig für ein paar interessante Geschmackserfahrungen. In der Spargelzeit ist diese Tarte für mich ein Muss – genauso wie Bozner Soße. Aber zu der an anderer Stelle mehr.
Dienstag, 25. März 2014
Apfelkuchen mit Walnüssen
Gerade habe ich erst das Projekt Apfelkuchen ausgerufen und schon geht es auch los bzw. weiter mit dem Testen neuer Apfelkuchenrezepte.
Ein wenig noch in Anlehnung an mein Projekt Marmorkuchen vom letzten Jahr bin ich auf ein Rezept für Apfelkuchen gestoßen, dass auch in einer Gugelhpfform gebacken wird. Und auch so war ich von der Einfachheit des Rezeptes her angetan. Bekanntlich stehe ich ja auf Rezepte ohne viel Schnickschnack.
Auf das Rezept - einen Apfel-Gugelhupf mit Walnüssen - war ich gestoßen bei zuckerzimtundliebe. Einzig bei den Walnüsse habe ich mit 100g die doppelte Menge genommen und zusätzlich noch mit etwas Vanilleessenz verfeinert.
Ansonsten haben ich den Kuchen folgendermaßen zubereite.
Zutaten:
340g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 TL Natron
1 TL Zimt
1 Prise Salz
3 Eier
200g Zucker
240ml Sonnenblumenöl
2 mittelgroße Äpfel, geschält, entkernt und geraspelt (geraspelt etwa 350g)
100g Walnüsse, grob gehackt
2EL Vanilleessenz
Zubereitung:
Fazit: Der Kuchen hält was er verspricht. Er ist schnell und einfach zubereitet und riecht schon extrem lecker, wenn er aus dem Ofen kommt. Nach dem Abkühlen frisch aufgeschnitten war er fluffig, feucht (na bei der Menge Äpfel zu erwarten) und verdammt lecker. Die Kombination der Äpfel mit dem Zimt und den Nüsse ist großartig. Und durch die grob gehackten Walnüsse bleibt auch das knackige beim Essen erhalten. Den Kuchen werde ich auf jeden Fall nicht das letzte Mal gebacken haben.
Ein wenig noch in Anlehnung an mein Projekt Marmorkuchen vom letzten Jahr bin ich auf ein Rezept für Apfelkuchen gestoßen, dass auch in einer Gugelhpfform gebacken wird. Und auch so war ich von der Einfachheit des Rezeptes her angetan. Bekanntlich stehe ich ja auf Rezepte ohne viel Schnickschnack.
Auf das Rezept - einen Apfel-Gugelhupf mit Walnüssen - war ich gestoßen bei zuckerzimtundliebe. Einzig bei den Walnüsse habe ich mit 100g die doppelte Menge genommen und zusätzlich noch mit etwas Vanilleessenz verfeinert.
Ansonsten haben ich den Kuchen folgendermaßen zubereite.
Zutaten:
340g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 TL Natron
1 TL Zimt
1 Prise Salz
3 Eier
200g Zucker
240ml Sonnenblumenöl
2 mittelgroße Äpfel, geschält, entkernt und geraspelt (geraspelt etwa 350g)
100g Walnüsse, grob gehackt
2EL Vanilleessenz
Zubereitung:
- Äpfel schälen und raspeln
- Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zimt mischen und beiseite stellen
- Eier, Zucker, Vanilleessenz und Öl mit dem Handrührgerät mischen, bis eine helle, cremige Masse entsteht
- Nun mit einem Kochlöffel die geraspelten Äpfel unterheben
- Die Mehlmischung darüber sieben und gemeinsam mit den Walnüssen unterheben, bis ein homogener Teig entsteht.
- Den Teig in eine ausgebutterte Gugelhupfform geben und ab damit für 50-60 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen.
- Die Stäbchenprobe entscheidet wie immer über Fertig!
Fazit: Der Kuchen hält was er verspricht. Er ist schnell und einfach zubereitet und riecht schon extrem lecker, wenn er aus dem Ofen kommt. Nach dem Abkühlen frisch aufgeschnitten war er fluffig, feucht (na bei der Menge Äpfel zu erwarten) und verdammt lecker. Die Kombination der Äpfel mit dem Zimt und den Nüsse ist großartig. Und durch die grob gehackten Walnüsse bleibt auch das knackige beim Essen erhalten. Den Kuchen werde ich auf jeden Fall nicht das letzte Mal gebacken haben.
| Und am Ende blieben nur Krümel übrig. |
Sonntag, 23. März 2014
Traumhafter Käsekuchen mit Streuseln
Mittlerweile ist es auch schon wieder fast 2 Wochen her, dass ich "den" Käsekuchen im Auftrag meiner Frau gemacht hatte. "Den" Käsekuchen deshalb, da ich ihn schon ganz oft gemacht habe, aber es bisher anscheinend übersehen habe, ihn zu verbloggen. Das muss ich heute endlich nachholen.
Vorab schon einmal: der Kuchen ist eine Wucht. Ein einfaches Rezept, leicht zubereitet und mit Straßen am Ende obendrauf ein Traum. Viel besser geht es kaum.
Die Ehre für das tolle Rezept gebührt Anne von Wolkenfees Küchenwerkstatt.
Hier das von mir leicht abgewandelte Rezept.
Zutaten:
Teig
375 g Mehl
125 g Zucker
175 g Butter oder Margarine
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
1 Ei
Füllung
1000 g Quark (ich nehme nur Magerquark, aber wer will kann auch mischen)
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker oder 2EL Vanilleessenz
3 Eier
1/2 Backöl Zitrone
30 g Stärke
Zubereitung:
Fazit: Den einführenden Worten ist kaum noch etwas hinzuzufügen. Dieser Kuchen hat eine Gelinggarantie. Einzig die enorme Vielseitigkeit des Rezepts sei noch erwähnt und gewürdigt. Ich habe das Rezept oft schon verfeinert mit
Und soll mal außerhalb Deutschlands kein Quark verfügbar sein, so wie es mir in Australien ging, dann funktioniert der Kuchen auch Yoghurt Greek Style.
Viel Spaß beim ausprobieren.
| Der duftet einfach herrlich. |
Vorab schon einmal: der Kuchen ist eine Wucht. Ein einfaches Rezept, leicht zubereitet und mit Straßen am Ende obendrauf ein Traum. Viel besser geht es kaum.
![]() |
| Zum reinbeißen lecker. |
Die Ehre für das tolle Rezept gebührt Anne von Wolkenfees Küchenwerkstatt.
Hier das von mir leicht abgewandelte Rezept.
Zutaten:
Teig
375 g Mehl
125 g Zucker
175 g Butter oder Margarine
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
1 Ei
Füllung
1000 g Quark (ich nehme nur Magerquark, aber wer will kann auch mischen)
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker oder 2EL Vanilleessenz
3 Eier
1/2 Backöl Zitrone
30 g Stärke
Zubereitung:
- Alle Zutaten für den Teig zusammengeben und mit der Hand zu einem bröseligen Teig verkneten.
- Den Teig halbieren. Mit der einen Hälfte den Boden einer 26er-Springform (mit Backpapier eingespannt) auslegen.
- Alle Zutaten der Füllung vermischen und die Füllung auf dem Teig verteilen.
- Die anderen Hälfte des Teiges dazu nutzen, die Füllung mit großen Streusel zu bedecken.
- Und ab damit in den Ofen bei 175 Grad Ober- Unterhitze ca. 50-60 Minuten oder Heißluft 160 Grad ca. 60 Minuten.
- Der Kuchen ist fertig, wenn die Streusel leicht Farbe bekommen
Fazit: Den einführenden Worten ist kaum noch etwas hinzuzufügen. Dieser Kuchen hat eine Gelinggarantie. Einzig die enorme Vielseitigkeit des Rezepts sei noch erwähnt und gewürdigt. Ich habe das Rezept oft schon verfeinert mit
- Kirschen
- Pfirsichen
- Rhabarber oder auch
- Mohn.
Und soll mal außerhalb Deutschlands kein Quark verfügbar sein, so wie es mir in Australien ging, dann funktioniert der Kuchen auch Yoghurt Greek Style.
Viel Spaß beim ausprobieren.
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